Emotionale Rückschritte bzgl. Schule

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Alexandra2014
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Re: Emotionale Rückschritte bzgl. Schule

Beitragvon Alexandra2014 » 19.09.2019, 12:07

Vielleicht war auch der Start wieder zu schnell, zu viel auf einmal.
Aber nach den Sommerferien muss man sich ja auch festlegen, damit man in die Wunsch-AG kommt (die nachmittags stattfindet), einen Platz bei der Logo bekommt etc.
Vermutlich war es zu schnell und zu viel. Ist der Nachmittagsunterricht denn verpflichtend? Wir haben unseren Jüngsten absichtlich auf einer weiterführenden Schule ohne verpflichtenden Nachmittagsunterricht angemeldet, damit er sich langsam daran gewöhnen konnte und er den Streß des normalen Unterrichtsgewusels inkl. Kursaufteilung, Raumwechsel etc. besser packt - dass er dafür fast eine Stunde Busfahrt hat anstatt nur 10 Minuten zur örtlichen IGS, hat er gerne in Kauf genommen. Trotzdem war er jeden Tag 7,5 Stunden ausser Haus. Jedes Halbjahr haben wir besprochen ob und wenn ja, an welcher AG er teilnehmen möchte. Er wollte nie. Jetzt, im 10. Schuljahr (!) nimmt er freiwillig zweimal wöchentlich an den AG`s zur Prüfungsvorbereitung teil (somit Abwesenheit von zu hause immerhin 9 Stunden). Die Gewöhnung an einen ganzen Schultag hat also gut 4 Jahre gebraucht.
Am Mittagessen nimmt er trotzdem nicht teil, er nimmt sich lieber was von zu Hause mit, weil er lieber in der Mittagspause ausserhalb des Schulgeländes rumläuft (die 10. Klässler dürfen das mit Erlaubnis der Eltern) anstatt sich den Streß in der Mensa anzutun.

Wenn es machbar ist, hole sie immer um 13 Uhr ab (warum macht sie den Schulweg nicht alleine?). Das gibt ihr hoffentlich bald wieder genug Kraft, um mit den anderen "Unwägbarkeiten" umgehen zu können.
Wie gesagt ist die Schule rund 10 km entfernt. Normalerweise fährt ein Schülerspezialverkehr. Einen regelmäßigen normalen Busverkehr gibt es von uns zur Schule nicht und wir wohnen auch noch außerhalb, 1,7 km von der nächsten Bushaltestelle entfernt, kein Bürgersteig.
Zudem ist das Kind Epileptiker, seit 1,5 Jahren hat sie rund alle 5 Tage einen Anfall, manchmal auch mehrer am Tag.

Es ist eine Förderschule mit Unterricht täglich bis 15:30 Uhr verpflichtend. Eine Regelschule wäre nicht machbar (haben wir probiert).
Sie wollte ja auch an der AG teilnehmen. Aber ihre Vorstellung davon war eine andere. Nämlich, dass die ganze Klasse das macht und nicht Kinder aus verschiedenen Klassen.
Dafür hat sie auch nur 7 Mitschüler, die allesamt recht ruhig sind. Die Lehrer achten auch auf gegenseitige Rücksichtnahme. Das Gewusel und ständige Klassenwechsel für jedes Fach fallen also weg.
Das war mit ein Grund, warum wir diese Schule gewählt haben.
Hier gibt es aber auch keine wirklichen Alternativen.

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

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Alexandra2014
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Re: Emotionale Rückschritte bzgl. Schule

Beitragvon Alexandra2014 » 19.09.2019, 12:11

Hallo Heike,

interessanterweise haben die epileptischen Anfälle tagsüber, vier Wochen nach dem ersten Schulwechsel angefangen.
Ich habe da schon lange einen Zusammenhang vermutet. Aber man kann eben auch nicht leugnen, dass sich die Epilepsie oft mit Pubertätsbeginn verschlechtert.

Ich hole Kind ja sowieso gleich ab. Dann werde ich das direkt ansprechen. Wie gesagt, ist die Schule da sehr offen und macht gar keinen Druck mehr.
Anfangs war das anders, aber da habe ich mich im Sinne des Kindes einfach durchgesetzt. ;-)

Gruß
Alex
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Re: Emotionale Rückschritte bzgl. Schule

Beitragvon Regina Regenbogen » 19.09.2019, 12:15

Es ist eine Förderschule mit Unterricht täglich bis 15:30 Uhr verpflichtend. Eine Regelschule wäre nicht machbar (haben wir probiert).
Sie wollte ja auch an der AG teilnehmen. Aber ihre Vorstellung davon war eine andere. Nämlich, dass die ganze Klasse das macht und nicht Kinder aus verschiedenen Klassen.
Ja, die Vorstellungen der Kinder sind meistens andere als die Realität. Aber dafür gibt es ja Elterninformationsabende, damit die Eltern ihren Kindern die Realität rechtzeitig vermitteln können und ggf. andere Möglichkeiten mit der Schule absprechen können.

Dein Kind rutscht jetzt gerade mit Macht in die Verweigerung, deshalb solltest du den Rat der Autismustherapie sehr ernst nehmen und SOFORT handeln, d. h. sie als erste Maßnahme vom Nachmittagsunterricht bis auf weiteres befreien lassen - die Begründung muss nicht zwangsläufig Autismus ein, die Epilepsie reicht wohl auch, wenn sie nicht anfallsfrei ist.

Sorry, ich hatte 10 Minuten nicht mit 10 Kilometern gleichgesetzt, sondern 10 Minuten Fußweg verstanden.
Die neue Schule ist nur 10 Minuten von uns entfernt.
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
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Re: Emotionale Rückschritte bzgl. Schule

Beitragvon Alexandra2014 » 19.09.2019, 12:28

Es ist eine Förderschule mit Unterricht täglich bis 15:30 Uhr verpflichtend. Eine Regelschule wäre nicht machbar (haben wir probiert).
Sie wollte ja auch an der AG teilnehmen. Aber ihre Vorstellung davon war eine andere. Nämlich, dass die ganze Klasse das macht und nicht Kinder aus verschiedenen Klassen.
Ja, die Vorstellungen der Kinder sind meistens andere als die Realität. Aber dafür gibt es ja Elterninformationsabende, damit die Eltern ihren Kindern die Realität rechtzeitig vermitteln können und ggf. andere Möglichkeiten mit der Schule absprechen können.

Dein Kind rutscht jetzt gerade mit Macht in die Verweigerung, deshalb solltest du den Rat der Autismustherapie sehr ernst nehmen und SOFORT handeln, d. h. sie als erste Maßnahme vom Nachmittagsunterricht bis auf weiteres befreien lassen - die Begründung muss nicht zwangsläufig Autismus ein, die Epilepsie reicht wohl auch, wenn sie nicht anfallsfrei ist.

Sorry, ich hatte 10 Minuten nicht mit 10 Kilometern gleichgesetzt, sondern 10 Minuten Fußweg verstanden.
Die neue Schule ist nur 10 Minuten von uns entfernt.
Ja stimmt, das war ungenau ausgedrückt. 10 Minuten mit dem Auto sind es. :lol:

Das Problem in diesem Fall war, dass die AG in der zweiten Septemberwoche startete und die Eltern vorher nur kurz über einen Zettel informiert wurden, dass es diese AGs überhaupt nun gibt. Alles Weitere sollte auf dem Elternabend besprochen werden, der aber erst nächste Woche stattfindet. Ich wusste also selbst nicht mehr, als das, was das Kind mir hinterher erzählt hat.
Organisatorisch etwas unglücklich, aber das kann ich am Elternabend ja dann ansprechen. Dafür ist er ja da.
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Re: Emotionale Rückschritte bzgl. Schule

Beitragvon Michaela44 » 19.09.2019, 12:32

Ihr schreibt oft von drohender Verweigerung, was sicherlich stimmt, viel schlimmer als das Nichtmehrzurschulegehen ist jedoch die psychische Erkrankung, die dazu kommt.

Es ist ja nicht so, dass ein autistisches Kind nach anhaltender Überforderung zu Hause bleibt und es geht ihm gut.

Die anhaltende Überforderung und psychische Belastung führt üblicherweise zu weiteren Erkrankungen wie Depression, Zwänge, Angsterkrankung etc. So wie Heike es andeutete. Und diese Erkrankungen können sehr heftig und langwierig sein, auf jeden Fall viel schlimmer als versäumter Schulstoff!

Ist dir das bewusst, Alexandra? Es mag ja sein, dass die Randbedingungen aufgrund der Wohnlage schwierig sind, aber es nützt doch nichts. Sie hat durch die Therapien auch noch viel anstrengendes Nachmittagsprogramm. Was bringt es deiner Tochter, wenn sie jetzt Ergo, Logo und Autismustherapie macht und möglichst lange zur Schule geht, wenn sie dadurch zusammenbricht. Vielleicht ist es besser, es viel langsamer angehen zu lassen, sowohl die Schulzeiten als auch die Therapien betreffend. Bis mittags zur Schule, einmal Therapie pro Woche, einmal ein "schöner" Termin wie Sportverein etc. und gut ist.
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Re: Emotionale Rückschritte bzgl. Schule

Beitragvon Regina Regenbogen » 19.09.2019, 12:51

Ihr schreibt oft von drohender Verweigerung, was sicherlich stimmt, viel schlimmer als das Nichtmehrzurschulegehen ist jedoch die psychische Erkrankung, die dazu kommt.
Ich bin mal davon ausgegangen, dass Alexandra sich dessen bewusst ist, dass die Verweigerung nur der erste Schritt in einer Abwärtsspirale ist.
Was bringt es deiner Tochter, wenn sie jetzt Ergo, Logo und Autismustherapie macht und möglichst lange zur Schule geht, wenn sie dadurch zusammenbricht. Vielleicht ist es besser, es viel langsamer angehen zu lassen, sowohl die Schulzeiten als auch die Therapien betreffend. Bis mittags zur Schule, einmal Therapie pro Woche, einmal ein "schöner" Termin wie Sportverein etc. und gut ist.
Ja, sehe ich auch so. Drei Mal in der Woche Pflichttermine inklusive langer Fahrtzeiten sind schon für "normale" Kinder -besonders auf der weiterführenden Schule- schwer zu wuppen. Hier muss unbedingt nicht nur ein Gang, sondern besser 3 Gänge zurück geschaltet werden.
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Re: Emotionale Rückschritte bzgl. Schule

Beitragvon Michaela44 » 19.09.2019, 12:59

Ihr schreibt oft von drohender Verweigerung, was sicherlich stimmt, viel schlimmer als das Nichtmehrzurschulegehen ist jedoch die psychische Erkrankung, die dazu kommt.
Ich bin mal davon ausgegangen, dass Alexandra sich dessen bewusst ist, dass die Verweigerung nur der erste Schritt in einer Abwärtsspirale ist.
.
Ich glaube, wenn man in dieser Spirale noch nicht selber drin war, kann man sich die möglichen Konsequenzen nur schwer vorstellen oder verdrängt sie. Deswegen hielt ich es für sinnvoll, sie klar zu benennen.

Wer diese Spirale erlebt hat oder sie einschätzen kann, setzt andere Prioritäten. Dann wäre der Wegfall einer Logo oder Ergo weniger dramatisch.
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Re: Emotionale Rückschritte bzgl. Schule

Beitragvon Alexandra2014 » 19.09.2019, 14:35

Natürlich bin ich mir dessen bewusst.
Aber ich sehe ja, dass es ihr SOFORT deutlich besser geht, sobald ich sie verlässlich mittags abhole. Also „noch“ würde ich nicht davon ausgehen, dass mehr Schaden entsteht.

Einen „schönen“ Termin wie Sportverein, gibt es hier nicht, da sie für die gängigen Sportarten einfach nicht geeignet ist (nicht an Regeln halten).
Ich finde, das kann man aber auch nicht beurteilen, wenn man unsere Lebensumstände nicht kennt.
Wie gesagt, haben wir die Logo und Ergo gerade erst gestartet, die Autismustherapie läuft seit Juli und vorher war ein ganzes Jahr Pause. Tatsächlich geht sie grundsätzlich gerne zur Therapie, macht dort auch prima mit. Nur das Setting in der Schule jetzt, gefällt ihr nicht.

Die Autismustherapie muss sein, ersetzt aber nun mal weder Logo, noch Ergo. Die Ergo könnten wir noch am ehesten weglassen, da wir ohnehin viel in den Alltag einbauen, spielerisch. Das löst aber dennoch nicht das Problem der Logo in der Schule. Und da diese vormittags ist, entlastet sie zugleich den Nachmittag.
Zur Autismustherapie geht sie aber echt gerne und fragt, kaum dass wir draußen sind, wann wir das nächste Mal hinfahren. Auto fährt sie inzwischen auch ganz gerne, sofern das Navi an ist. :D

Ansonsten haben wir keinerlei Pflichtprogramm. Wir machen nachmittags wozu wir Lust haben und auch am Wochenende entscheidet ihre Form, was möglich ist. Möchte sie ins Kino, gehen wir. Möchte sie in den Tierpark, fahren wir hin. Möchte sie einfach nur Zuhause draußen spielen, dann eben so.
Wir haben auch keine Nachbarn und sie hat hier ihre Ruhe.

Wie ich heute mittag erfahren habe, war das mit der AG ein Missverständnis. Ich fragte sie, wie es in der Aquarium AG war und sie sagte ja, da wolle sie nicht mehr hin.
Tatsächlich ist es so, dass sie die AG nur gewechselt hat und einen anderen Themenbereich ausgewählt hat. Klar, dass sie dann zur Aquarium AG nicht hin will. :lol: Wieder ein Kommunikationsproblem der Schule.

In der Schule ist zudem aufgefallen, dass sie sehr unkonzentriert ist und es ihr schwer fällt, sich zu fokussieren.
Da wir gerade in der Tablettenumstellung der Antiepileptika sind und sie seit knapp drei Wochen ein neues Medi bekommt, das sich mit dem alten nicht gut verträgt (man kann es ja trotzdem nicht einfach weglassen), liegt ihre psychische Verfassung wohl auch einfach ein wenig am Unwohlsein. Leider kommuniziert sie das aber nicht so.

In Rücksprache mit dem Neuropäd reduzieren wir nun erstmal das alte Medi etwas, in der Hoffnung, dass es ihr damit besser geht.
Und natürlich hole ich sie bis auf Weiteres mittags ab. Nur zur „neuen“ AG, da möchte sie schon noch hin. :lol: Dann soll sie auch.

Gruß
Alex
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Re: Emotionale Rückschritte bzgl. Schule

Beitragvon Regina Regenbogen » 19.09.2019, 14:44

Kommt mir das gerade nur so vor oder lösen sich bei dir nach 2 Seiten Diskussion alle Probleme in Luft auf?
Ich bin mit meinem Latein am Ende. In der Autismustherapie wurde uns geraten, falls es sich in der Schule wieder verschlechtert, sofort zeitlich zurückzurudern, damit wir nicht irgendwann eine Schulverweigerin haben.


Ich schätze, das wäre dann jetzt soweit.
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Re: Emotionale Rückschritte bzgl. Schule

Beitragvon Alexandra2014 » 19.09.2019, 14:49

Kommt mir das gerade nur so vor oder lösen sich bei dir nach 2 Seiten Diskussion alle Probleme in Luft auf?
Ich bin mit meinem Latein am Ende. In der Autismustherapie wurde uns geraten, falls es sich in der Schule wieder verschlechtert, sofort zeitlich zurückzurudern, damit wir nicht irgendwann eine Schulverweigerin haben.
Nicht nach zwei Seiten Diskussion, sondern nach eingehendem Gespräch mit der Klassenlehrerin heute mittag, bin ich einfach schlauer, was die Aussagen meines Kindes angeht.
Die langen Tage sind nach wie vor ein Problem, aber genau deshalb hole ich sie nun ja mittags ab, wie in der Autismustherapie empfohlen.
Bevor ich die genauen Umstände kannte (und die konnte ich ja kaum erahnen), habe ich die eine oder andere Äußerung des Kindes schlicht fehlgedeutet (siehe AG).

Wo ist jetzt dein Problem?
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