Suche Gleichgesinnte (gläubig u. Bibel lesend mit beh. Kind)

Hier könnt ihr Diskussionen bezüglich religiöser Fragen und Meinungen führen - oder auch einfach über religiöse Feste wie Taufen, Konfirmationen etc. brichten. Für Familien mit besonderen Kindern haben religiöse Sitten und Gebräuche schließlich auch einen besonderen Charakter.

Moderator: Moderatorengruppe

ehemalige Userin

Beitragvon ehemalige Userin » 27.09.2012, 13:24

Hallo,
auch ich möchte mich hier anschließen.
Ich bin Tanja, überzeugte Christin und muß Stück für Stück drei meiner vier Kinder an den Herrn zurück geben bis sie ganz nach Hause dürfen.

Ich Frage mich auch manchmal wie Ungläubige es schaffen, da mein Glaube das einzige ist was mir jetzt halt gibt.
Die Gewissheit das Gott keine Fehler macht und ein großer Plan hinter allem steht, auch wenn ich es leider nicht verstehe.

Auch kann ich mich darüber freuen das ich wissen darf das die drei ihm gehören, da sie ihn alle in ihrem kindlichen Glauben als Herrn und Erretter im Herzen haben.

Das ist mein Trost. Wenn sie einmal bei ihm sind, werden sie keine Krankheit, kein Leid und keine Schmerzen haben und auch mir, meinem Mann und unsere vierten Maus, wird er persönlich jede Träne abwischen und alles wird gut.

Ja, ich vertraue ihm, auch wenn mir das Herz bricht. Jesus ist mein Herr.

Liebe Gruße
Tanja

ehemalige Userin

Beitragvon ehemalige Userin » 27.09.2012, 13:25

Noch mal Hallo,
wohne auch weiter weg (hab ich vergessen) in der Nähe von Dortmund.

Tanja

marianne
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Beitragvon marianne » 27.09.2012, 13:47

Hallo, ich habe gerade eure Homepage gelesen, Rebekka, und ich bin tief berührt von eurer Familiengeschichte und auch über die Tiefe eures Glaubens, wenn das eigene Kind jahrelang so leiden musste und dann in sehr jungen Jahren wieder zu Jesus geht.

Ich wünsche euch weiterhin viel Kraft und Gottes Segen!

Liebe Grüße! Marianne
Janosch (06/00) Frühkindlicher Autismus, leichte geistige Behinderung, Aufmerksamkeitsstörung, Adoptivkind

There´s a crack in everything but that´s how the light gets in (Leonard Cohen)

LaraBo
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Beitragvon LaraBo » 02.05.2017, 14:46

Hallo. Hier wurde lange nicht mehr geschrieben.. Ich fange einfach wieder an. Ich bin 30 Jahre alt , wir haben drei wunderbare Kinder. Unser jüngster ist behindert. Wir sind lebendige Christen, lesen in der Bibel und pflegen Gemeinschaft. Keine Ahnung wie man ohne Gott durch solch stürmischste Zeiten kommt! Mag sich jemand aktuell austauschen ? Viele Grüße
Nathan *Feb. 2015 , Mitochondriopathie, mtnd6 Mutation.
keine Sprache, Epilepsie, extrem Entwicklungsverzögert in allen Bereichen, gastroösophagealer reflux. Z.n fundoplicatio. Isst nicht. Parenterale Ernährung über Port. Läuft an der Hand und ist unser fröhlicher, verschmuster und sehr geliebter Sonnenschein

Lisaneu
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Beitragvon Lisaneu » 03.05.2017, 09:29

Hallo LaraBo,

wir (mein Mann und ich) sind sehr gläubig, aber keine Christen. Sprich: wir glauben an Gott, beten, übergeben ihm unsere Angelegenheiten, gehören aber keiner Religion an. Bibel lese ich selten und betrachte sie eher informativ. Ich lese aber viele spirituelle Texte und Geschichten, die nicht an eine bestimmte Religion gebunden sind.

Aufgewachsen bin ich in einer auf dem Papier katholischen Familie, die aber nie diesen Glauben gelebt hat. Eine Zeitlang war ich in einem streng katholischen Internat und habe dort viele Differenzen zwischen Religion und tatsächlich gelebtem Glauben bemerkt.

Mittlerweile ist mein Vater (wie ich) aus der katholischen Kirche ausgetreten, meine Mutter ist evangelisch geworden, meine Freundin ist Bahai, unsere Babysitterin Muslime, mein Onkel Baptist und ein langjähriger Bekannter ist Leiter einer katholischen Bibelrunde :lol: .

Ich selbst gehe mit den Kindern gern zu einem katholischen Pfarrtreffen, obwohl ich schon längst nicht mehr katholisch bin. Für mich kommt es immer darauf an, was man lebt, nicht was diese oder jede Religion vorschreibt bzw. verlangt. Ich finde interessant wie viele Zugänge es zu Gott gibt.

Persönlich hat mir mein starker Glaube sehr geholfen. Ich habe nie hinterfragt warum "ausgerechnet" mein Kind behindert sein muss, nie gehadert. Es ist die Aufgabe, für die Gott mich für geeignet empfunden hat. Ich darf zwei wunderbare Kinder ins Leben begleiten, beide alles andere als einfach. Aber ich habe nie die Erwartungshaltung gehabt, dass mein Leben immer einfach sein würde. Man wächst schließlich mit den Aufgaben. Und ich bin es, die die Wahl hat, zu lernen und zu wachsen oder untätig mein Schicksal zu beklagen.


Gott zeigt mir durch Menschen immer wieder Wege auf, wie es weitergeht. Ich habe längst aufgehört, mein zukünftiges Leben (bzw. das meiner Kinder) zu planen. Ich vertraue darauf, dass mir Gott zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Möglichkeiten zeigen wird, und so ist es dann auch :wink: .
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama und Papa stark kurzsichtig (Kommentar eines Optikers: Wie habt ihr euch überhaupt gefunden?)

Rita Schmidt
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Beitragvon Rita Schmidt » 03.05.2017, 13:27

Hallo Lara und Lisa,
Ich bin auch schon von Kind an Christ, lese in der Bibel und gehe bei uns (Nähe von Chemnitz) in die Evangelische methodistische Kirche. Ich bin aber auch der Meinung das der Glaube an Jesus das Wichtigste ist und natürlich ob man auch mindestens versucht danach zu leben, nicht die Kirchenmitgliedschaft. Jesus gibt mir auch jeden Tag Kraft alle Aufgaben zu schaffen und auch in schweren Zeiten ist er bei mir. Ich würde mich freuen von andren die auch Jesus als Mittelpunkt sehen zu hören bzw. lesen.
LG Rita.

NicoleWW
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Beitragvon NicoleWW » 03.05.2017, 13:49

Hallo,

ich bin gläubige Christin, besuche mittlerweile die örtliche evangelische Gemeinde (bin nicht evangelisch), wurde als Baby katholisch getauft, bin aber ausgetreten und komme eigentlich aus einer Freikirche. Ich lese in der Bibel, gehe (normalerweise) jeden Sonntag in die Kirche mit den Kindern und besuche 14-tägig einen Hauskreis. Die 2 12-jährigen werden sich dieses Jahr taufen lassen (auf eigenen Wunsch eine Wassertaufe) und nächstes Jahr zur Konfirmation gehen.Ich wurde 1990 in einer Freikirche als Erwachsene getauft und meine 3 erwachsenen Kindern haben sich auch in einer Freikirche im Alter zwischen 14 und 20 taufen lassen.

Ich bin überzeugt dass mich mein Glaube durch das leben trägt, sonst wäre ich vermutlich schon längst verzweifelt.

Mir ist der Gottesdienst relativ wichtig und wenn ich für längere Zeit von daheim weg bin suche ich mir auch eine Gemeinde zB wie wir 6 Wochen zur Sprachrehe in Thalheim (Erzgebirge) waren sind wir für die Zeit zur EfG-Thalheim gegangen.

Mein Mann ist Atheist.

Liebe Grüße
Nicole
Nicole (70, Morbus Bechterew, Asthma) mit

J.M. (92)
J.C. (93)
J.E. (95, ADHS, E80.4)
A.M. (04, F93.3, F98.8, F81,1)
S.F. (04,F84.5, F98.8, J30.3, E80.4, J45.0)
V.L. (07, J45.1, F98.0)
J.K. (07, F84.5, F98.0)

ElkeZoéNathanael
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Beitragvon ElkeZoéNathanael » 06.05.2017, 09:46

Guten Morgen Zusammen,

Dank Rita bin ich auch auf diesen Thread aufmerksam gemacht worden.

Wir sind Christen einer EFG in Köln und haben neben 2 wunderbaren leiblichen Kindern immer wieder Bereitschaftspflegekinder. Zuletzt ein kleines Mädchen was mittlerweile durch eine schwere Hirnentzündung schwerbehindert in einer Reha liegt. Ihre Perspektive ist unklar.

Unser Sohn ist mit einer submukösen Gaumenspalte geboren und hat seitdem Logopädie. Ist sehr sensibel aber im Gegensatz zu den meisten Kindern hier ist er total fit.

würde mich auch sehr über Austausch freuen....

LG
Elke
Nathanael geb 2007 Weichgaumenspalte, Sprachentwicklungsstörungen,Z.n. Neuroborreliose mit 2 Jahren

Zoé geb 2005, Harnleiterrekonstruktion, sonst gesund

F.geb.2015 FASD Vollbild Herzfehler PG 3 GdB 70 G B H

L.geb 2005 frühkindl.traumatisierung.Entwicklungsverzögert PG3


und unser Schätzchen A. die wir nicht vergessen werden.

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Christen in Nordhessen mit Rett-Mädel

Beitragvon Vimara » 31.05.2018, 20:28

Herzliche Grüße aus Nordhessen,

wir sind letztes Jahr aus Würzburg hier her nach Nordhessen gezogen und mit einem wunderschönem neuen Zuhause reich beschenkt worden.

Wir sind Mitglieder der Kraft-Werk-Kirche in Hann. Münden, überzeugte, lebendige Christen.

Wie auch ihr z. T. schon geschrieben habt, wissen auch wir nicht wie wir ohne Jesus Christus und dem Vater im Himmel, das ganze stemmen könnten.
Auch leben wir mit der lebendigen Hoffnung auf ein ewiges Leben ohne Krankheit und das wird großartig werden. Bis dahin vertrauen wir GOTT, dass er uns täglich in unseren Aufgaben begegnet, uns stärkt und wir sind von Herzen dankbar für all das was er uns tagtäglich gibt.

Ich persönlich bin schon sehr oft auf die Knie gegangen um zu erfahren wozu dass alles taugen soll. Doch Glauben heißt tatsächlich “nicht alles zu wissen“, aber es heißt vertrauen!

Auf dem ERF kam auf ein verzweifeltes Gebet eine Antwort in Form eines Liedes von Manfred Siebald....
“Du bist Gottes Geschenk“ und das ist nicht nur unser Rett-Mädel sondern ein jedes Kind ist direkt aus GOTTES souveräner Hand.

Liebe Grüße Anke

Saabina
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Re: Suche Gleichgesinnte (gläubig u. Bibel lesend mit beh. Kind)

Beitragvon Saabina » 11.09.2019, 09:18

Hallo zusammen,

ich weiß, der Thread ist schon etwas älter, aber ich würde mich dennoch gerne hier einreihen, auch wenn wir nicht aus der Nähe sind (BW).

Ich selber bin Christin (katholisch), nicht perfekt, manches Laster macht mir zu schaffen und dennoch halte ich fest, weil mir Christus alles ist.

Ich bin vor einiger Zeit auf die Bücher einer Adventistin gestoßen, die sehr viel auch über Erziehung und gelebtes Christentum geschrieben hat, die ich als sehr bereichernd und hilfreich erfahre...im Grunde, dass was mir so leider bisher nicht wirklich begegnet ist in meinem Umfeld, was ich aber immer gesucht hatte.

Ich erziehe meine Kinder auf Christus hin, nicht durch Bibellesung (mit der grossen langsam schon, da sie von sich aus neugierig geworden ist auf Christus), sondern über gelebten Glauben und Einhaltung der Gebote Gottes (was nicht immer so gelingen mag...wie gesagt, ich bin nicht perfekt, dennoch arbeite ich an mir).

Ich selber lese die Bibel und gestalte die grossen Festkreise im Jahr auf Christus hin, so dass die Kleinen, praktisch zu Christus geführt werden.

Gott hat mein Leben bereichert und lebendig gemacht, auch wenn es für Aussenstehende andere Massstäbe eines erfolgreichen Lebens gibt...

Über Austausch würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüsse
Sabina
Sabina mit
der Grossen (13 ),

Moritz (3),
[ASS mit rückläufiger Sprachentwicklung und
Verdacht auf Absencen]

Bobbele (2)


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