Wann habt ihr gemerkt, dass euer Kind ein besonderes ist?

Diese Rubrik braucht man einfach immer! Sie umfasst alle Infos, Tipps, Fragen und Antworten zu Themen, die sich nicht in die oben genannten Kategorien einordnen lassen.

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Wann habt ihr gemerkt, dass euer Kind ein besonderes ist?

vor der Geburt
1154
14%
während d. Geburt
712
8%
1. Woche
1316
16%
in den ersten 6 Monate
1902
22%
zwischen dem 6. und dem 12. Monat
1177
14%
im 2. Lebensjahr
1085
13%
im 3. Lebensjahr
469
6%
im 4. Lebensjahr
220
3%
später
422
5%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 8457

Downy_Justin
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Downy

Beitragvon Downy_Justin » 24.07.2011, 19:26

Moin

Also wir haben in der ersten Woche nach der Geburt zu erfahren bekommen das unser kleiner Sonnenschein das Downsyndrom hat.
Was allerdings viel schlimmer ist, ist der Kinderarzt den er bis zum 9ten Monat hatte. Denn unser kleiner hatte eine 12 Finger Darm verengung und konnte so nicht wirklich ausreichend Nahrung aufnehmen. Die aussage dieses "Arztes" war immer das er genug ist und man seine Entwicklungsverzögerung und Schlappheit auf das Downsyndrom zurückführen muss.
Wären wir nicht zu einem anderen Kinderarzt gefahren und hätte der ihn nicht sofort zur Not OP ins Krankenhaus überwiesen wäre unser kleiner Prinz in nächster Zeit daran gestorben.
Wir sind nur Heilfroh das es auch noch gute Kinderärzte gibt und der andere von der Ärztekammer ausgeschlossen wurde und nun nie wieder praktizieren darf...
Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten...

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Sonja Köhler
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Beitragvon Sonja Köhler » 15.08.2011, 15:22

Die Entwicklung von Martin war in den ersten sechs Monaten unauffällig. Allerdings fiel mir auf, dass er nichts in den Mund nahm. Normalerweise wird ja alles mit dem Mund ertastet und identifiziert, inclusive dem Sand in der Spielkiste. Er nahm noch nicht einmal einen Löffelbiscuit in den Mund. Seine Händchen ließen alles nach kurzem Betrachten wieder fallen. Die Kinderärztin fand meine Beobachtung unwichtig. Als sich Martin das erste Mal mit sieben Monaten auf dem Spielteppich zur Seite rollte, freuten wir uns sehr. Leider war dies aber danach nicht mehr der Fall und wir machten dann Bobath-Therapie. Die dortige Therapeutin empfahl mir wegen des fehlenden Hand-Mund-Spiels, von dem ich ihr besorgt erzählt hatte, eine Schnupperstunde in einer Ergotherapiepraxis. Da erfuhr ich, dass Martin mehrere Reflexe fehlten, er muskuläre Hypertonie und eine massive Entwicklungsverzögerung hatte. Im Laufe der Jahre kam dann noch eine Epilepsieart mit dem Namen "Rolando Foci", Enkupresis und Enuresis dazu. Mittlerweile ist unser Martin schon 17 Jahre alt und ein gestandener Teenager. Das Einnässen hat sich mittlerweile auf Ausnahmesituationen reduziert. Wenn er sehr müde ist oder eine Streßsituation besteht, blendet er den Harndrang unbewusst aus. Seine Entwicklungsverzögerung zeigt sich in bestimmten Schulfächern sehr deutlich. In Wort und Schrift ist er allerdings wirklich gut und liegt im unteren Durchschnitt. Was ihm bei seiner Entwicklung wirklich sehr geholfen hat und auch jetzt in der vorberuflichen Phase noch ganz wichtig ist, bleibt die inklusive Beschulung, für die ich auch heute noch immer hart kämpfen muss. Martin sitzt sein Leben lang schon immer zwischen allen Stühlen und passt, dem Himmel sei Dank, in keine genormte Schublade. Lasst eure Kinder von niemanden völlig in eine bestimmte Schublade stecken, das hemmt die Förderung und würgt jede individuelle Persönlichkeitsentwicklung ab. :wink:

Kim
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Beitragvon Kim » 18.08.2011, 13:44

Halloli,
ich habe ca. in der 33. Woche erfahren, dass unser Tim das Down-Syndrom hat. Für mich war es ein totaler Schock. Ich war zu nichts mehr fähig. Wollte nur noch, dass dieses Kind ENDLICH auf die Welt kommt. Meine eltern haben sich im Internet über Kinder mit Down-Syndrom informiert, was mir sehr geholfen hat. Die letzten Monate meiner Schwangerschaft waren sehr schlimm! Aber ich habe MEIN Kind auf die Welt gebracht. Bin heute sehr froh darüber!!!!!!!! :D
War noch bei einer Genberaterin, die hat mich total verunsichert.
Also mein Fazit, lasst Euch nicht verunsichern! :wink:
Trotzdem habe ich heute noch ab und zu Probleme damit! Aber ich denke, das geht fast jedem so und ich habe auch ein Recht dazu :lol:
Gruss

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katrincoom
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Beitragvon katrincoom » 12.10.2011, 14:15

Hallo zusammen,

wir haben es vor der Geburt 36 SSW bemerkt da die Geburt eingeleitet wurde weil es unserem kleinem 1. Kind nicht mehr so gut ging! :(

Naja da wussten wir noch nicht was alles auf uns zu kommt.
Obwohl das wissen wir heute noch manchmal nicht.
Mit unserem kleinen Sonnenschein :)

lg Katrin

Nalan&co
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Beitragvon Nalan&co » 28.11.2011, 22:34

mir wurde nach der 3. Lebenswoche beim übergabe von den Kindern von der Intensivstation zu normale Kinder Frühchenstation es gesagt, sie hatten wegen eines verdachts Kernspinntomographie gemacht

Sandra14
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Beitragvon Sandra14 » 29.11.2011, 13:49

Also wir haben es mit 3 Monaten gewusst dass Alina ein besonds Kind ist.


Sandra
Sandra( 79) McD seid Geburt , Carsten ( 76) gesund, Alina Sofie ( 06) der PH Wert bei der Geburt 7,18 . Hyptohn links . Spreiskiekseknfuss Entwicklugsverzögert hat sie schon wieder ein Stück ausgeholt . SB verlängert bis 2015 Merkzeichen B bleibt erst mal. Harnleiter neu verpflanzt am 22.1.14 erfolgreich . Testung beim Pysvhlogen ADHS / ADS

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Debora_01
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Beitragvon Debora_01 » 07.02.2012, 07:43

Guten Morgen,
bei uns war es schwierig zu sagen. Während der Schwangerschaft war eigentlich alles ok... obwohl diese schon merkwürdig begann.. .ich sollte eigentlich eine Ausschabung wegen Fehlgeburt haben.. Kontrollbesuch bei einem anderne FA und siehe da unsere kleine war doch da... die SS verlief relativ normal.. hatte aber immer wieder Fruchtwasserabgang, wenig aber ständig... bis zu ihrem 3 LJ verlief alles relativ gut. Sie lies sich nicht gern tragen oder anfassen, mit 3 Monaten war ich beim AA weil ich das gefühl hatte das sie nichts sah.. aber angeblcih war alles ok....sie musste zur KG weil sie nicht gekrabbelt ist.... und "starker Schließmuskel" weil sie kaum/keinen Stuhl absetzen konnte... mit 3 fing alles an sie verlor ihr Sprachvermögen (sie konnte bereits bis 20 zählen!),laufen wurde immer schlechter, vom sehen ganz zu schweigen... am Anfang hies es das sie uns austestet.... von wegen. ich habe bereits eine (dieses jahr im mai 18 jährige tochter) und wir wusste das es kein test ist. mit 6 kam die diagnose, nach x jahren Ärtzeodysee.. Inzwischen war unsere kleine fast ganz blind. Jetzt haben wir auch mehrfachbehinderung, und sind immer noch nicht am ende angelangt, weil wir mutationen haben und unsere kleine nicht dem "Bilderbuch" entspricht.... Nun leben wir mit der Homocystinurie, Faktor VII Mangel (nur der innere Blutkreislauf); Entwicklungsverzögerung, geistige Behinderung (IQ 60 aber NUR weil das Sprachvermögen inzwischen bei 80% LIegt), wahrnehmungsstörungen, Muskelproblemen (noch nicht diagnostiziert was das ist); autistischen zügen (man will sich nicht (noch) festlegen) und seit januar diesen jahres wissen wir, dass sie eine fruktoseunverträglichkeit hat. Diese ist mit hoher wahrscheinlichkeit von geburt an (gendefektt)... aber unser kind ist ja gesund und ich mache sie kränker als sie ist...... :evil: tja das sie gesund ist sehe ich, haben inzwischen das SPZ gewechselt und werden ab nächster woche versuchen sie wieder aufzupeppeln... wahrscheinlich mit einer PEG...... keine ahnung was noch so kommt, da sie die einzigste mit dem verlauf ist .... Abwarten und kaffe trinken.... :D
wir haben eine ganze Reihe von Diagnosen, und noch nicht diagnostizierten "Problemen" Hauptdiagnose Homocystinurie mit Faktor VII Mangel, geistige Behinderung, Entwicklungsverzögerung, Wahrnehmungsstörungen.....

flixmam
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Beitragvon flixmam » 29.03.2012, 17:20

hallo,ich bin neu hier und sehr gespannt.

ich habe bemerkt dass mein kleiner im 2 lebensjahr etwas besonders war...habe mich schnell mit dem gedanken auseinander gesetzt dass er autist sein könnte.

inzwischen haben wir seit über einem jahr die bestätigung.

aber er ist ein absoluter sonnenschein und ich bin stolz ihn zu haben. :)

lg die neue :D

MiriamKönig
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Beitragvon MiriamKönig » 15.08.2012, 16:16



Hallo unser Sohn Aidan wurde mit 22 Monaten zu einem "besonderen Kind",
oder kurz gesagt:durch einen Unfall zu einem Pflegefall.

Mir fällt es immer noch schwer darüber zu reden....ich muss jetzt grad wieder weinen.
Aidan ist mein kleiner Engel und ich liebe ihn noch mehr.

Lg Miriam

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anja89
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Beitragvon anja89 » 15.08.2012, 20:38

Hallo. Auch unser Julian wurde mit 5 Wochen zu einem besonderen Kind durch eine schwere Misshandlung. Wir selbst haben es erst erfahren als er 4 Monate alt war. Aber wir waren froh, dass er überhaupt überlebt hat und haben uns schnell damit abgefunden.

Lg anja
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