Gaia (Reittherapeutin)

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Gaia
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Gaia (Reittherapeutin)

Beitragvon Gaia » 14.04.2010, 10:32

Hallo, ich bin Gaia und komme aus Potsdam-Mittelmark. Ich bin gelernte Reittherapeutin/Coach, und arbeite auch als solche bei uns zu Hause auf dem Hof seit 2008. Ich möchte hier keine Werbung machen, vielmehr geht es mir um Erfahrungsaustausch mit Personen die Reittherapie wahrnehmen, und welche "persönlichen" Erfolge Sie in ihren Alltag mitnehmen können. Ich wäre sehr froh, wenn mir Eltern darüber berichten würden.
pro deo*et terra*et libertate

Bijanca87
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Beitragvon Bijanca87 » 14.04.2010, 13:27

Bin Selbstbetroffene, die seit letztem Herbst Reittherapie (Hippotherapie) unter Anleitung einer Physiotherapeutin wahrnimmt - wenn das auch interessant ist :-)
HC, Hemiparese links seit Geburt, Sehschädigung

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Gaia
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Beitragvon Gaia » 14.04.2010, 20:56

Hallo Bijanca87


Ja bitte erzähle von deinen Eindrücken, und was du für dich daraus entnehmen kannst :D
pro deo*et terra*et libertate

Bijanca87
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Beitragvon Bijanca87 » 14.04.2010, 21:18

Hallo,
wo fang ich ab *nachdenk*?
Habe diese Therapieforn für mich zunächst als Experiment gesehen, nachdem ich von normaler Physiotherapie schlichtweg frustriert war (der Druck, den meine Eltern als ich noch jünger war, auf mich ausgeübt hatten, in der Hoffnung, ich könnnte irgendwann "geheilt" werden, war der Grund für die Frustrationen). Nachdem ich anfängliche Unsicherheiten überwunden hatte und Vetrauen in Pferd, Therapeutin und Pferdeführerin gefunden hatte, merkte ich, wie ich zunehmend lockerer auf dem Pferd wurde (habe mein Hemibein nie vorher so entspannt und beweglich erlebt) und auch ein gewisses Maß an Symetrie erlangt habe. Diese konnte mir in der gewöhnlichen Therapie niemand vermitteln. Zudem ist mir das Gangmuster, was ja vom Pferd vorgegeben wird und dem menschlichen ähnelt, wesentlich bewusster geworden und ich konnte es - jedenfalls vom Gefühl her - aufs Gehen übertragen, auch noch einige Tage nach der Hippotherapie. Durch die Dehnung der Adduktoren gelingt es mir neuderdings überdies, den betroffenen Fuß nicht nur auf die Innenkante aufzustellen und im Ganzen zu belasten. Beim Gehen kann ich das allerdings bislang nicht genauso umsetzen - würde mich freuen, wenns ggf noch dazu kommt :-)
Soviel erstmal von mir und was mir spontan zu den "Erfolgen" einfällt, über die ich in der Form mit keinem reden konnte bislang.

Lg,Bianca
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Beitragvon Roy1969 » 14.04.2010, 23:41

Hallo Gaia,
ich finde deine Vorstellung etwas ungenau - gelernte Reittherapeutin???
Bist du Physiotherapeutin mit Zusatzausbildung oder bist du in tiergestützter Heilpädagogik ausgebildet? Würde mich interessieren welche Ausbildung du denn genau gemacht hast :D
LG aus Bayern
Roswitha
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Beitragvon Gaia » 15.04.2010, 08:38

Hallo Roswitha

Entschuldige, wenn ich mich ein wenig zu ungenau in meiner Ausbildung beschrieben habe.
Ich bin gelernte Krankenschwester mit der Zusatzausbildung IT, habe durch die Geburt meines zweiten Sohnes umgesattelt auf Tagesmutter um für beide Jungs zu Hause zu sein. Habe es mir in diesen 9 Jahren auf die Fahne geschrieben gerade für Kinder da zu sein, die es nicht unbedingt immer einfach haben in ihrem Leben. Habe zu dieser Zeit zwei weitere Ausbildung in der tiergestützten Heilpädagogik gemacht, und tiergestütztem Coaching und arbeite seit 2008 nur noch in diesen beiden Bereichen. Ich bin angekommen! :D
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Beitragvon Gaia » 15.04.2010, 08:41

Ich schrieb wohl gelernte RT, weil es mir einfach zuviele bei uns im Umkreis gibt die RT anbieten, aber leider kein fundiertes Wissen an den Klienten geschweige denn an das Pferd bringen.
pro deo*et terra*et libertate

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Beitragvon Gaia » 15.04.2010, 08:48

Hallo Bijanca87

Vielen Dank für deinen Vorschuss an Vertrauen.
Wie oft gehst du zu den Settings, und ab wann konntest du in etwa für dich feststellen das sich etwas tut?


Wenn es dir zu persönlich wird, gib mir einfach ein Zeichen o.k
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Beitragvon Bijanca87 » 15.04.2010, 12:10

Hallo,

gehe einmal wöchentlich, wenn das Wetter akzeptabel ist. Veränderungen konnte ich gerade bzgl. der Symetrie schon nach den ersten sechs Wochen feststellen.

LG
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Beitragvon Roy1969 » 16.04.2010, 00:07

Hallo Gaia,
so, bin nun umfassend informiert :D
Jetzt zu uns:
Anton hatte ein Jahr lang einmal wöchentlich krankengymnastisches Reiten bei einer Physiotherapeutin mit Ausbildung DKTHR, Dauer 30 Minuten . Zielsetzung war eine Verbesserung der Körperspannung sowie Koordination. Anton hatte einen "hakeligen" Gang, dieser ist nun nur noch minimal. Außerdem nimmt er jetzt viel besser Blickkontakt auf als früher. Im November 2009 haben wir zur Tiergestützten Heilpädagogik nach der Brossard-Methode gewechselt. Die Therapeutin ist Erzieherin mit der entsprechenden Zusatzausbildung. Einmal die Woche für 1 Stunde. Der Wechsel wurde von uns gemacht weil ich den Eindruck hatte Anton braucht jetzt diese ganzheitlichere Förderung, er wirkte unzufrieden. Und ich denke das passt: Anton genießt es total, kommt runter (er ist ziemlich aktiv u unruhig). Ich werde jedoch zwischendrin wieder eine Einheit bei der Physiotherapeutin einlegen um von ihr anschaun zu lassen wie Anton s Verfassung von ihrem Fachgebiet aus gesehen ist.
LG Roswitha
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