Isabell (Trageberaterin aus Kurpfalz)

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Mone80
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Beitragvon Mone80 » 31.12.2009, 17:48

Hallo IsabellK, das Buch ist echt Klasse.

Und zu Deinem Beitrag habe auch ich nichts hinzu zu fügen.

Viel Spaß bei Euren Raclett - mmmmh lecker.

Ach der Spruch ist super: Kind dabei, Hände frei. Super!

Hallo Nellie, ich war gerade am Schneesturm Tag in Jena bei meiner Sandkastenfreundin und Ihren wirklichen Sonnenschein (9 Monate). Ach und die Freundin trägt ihr Kind mit solch einer Leidenschaft - er hat die ersten Monate den Kinderwagen komplett abgelehnt - fand er total doof.BildAlso Liebe Grüße nach Jena.


LG MOne80Bild
Ergo.-Castillo Morales, Sensorische Integration, Psychomotorik,...,Schwerpunkt:Säuglinge/Kleinkinder - ca. 16 Lebensjahr, Die "Besonderen Kinder" liegen mir besonders am Herzen! Praxisarbeit/Praktisch Bildbaren Schule/Lernhilfeschule
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anneb
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Beitragvon anneb » 31.12.2009, 21:56

Hallo Isabell,
Danke für Deinen Beitrag, für mich ein gelungenes Wort zum Jahresabschluß!!
Bis zum nächsten Jahr!
LG, Anne :icon_thumright:

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JaninaK
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Beitragvon JaninaK » 31.12.2009, 22:40

Hallo Ihr!

Mich würde mal interessieren, ob Ihr als Trageberater auch die muskuläre Belastung beachtet?
Damit meine ich die zusätzliche Belastung des Beckenbodens, der ja eh meist nach der Schwangerschaft "durchhängt", des Schulter- Nacken- Bereiches usw.

Ich finde Kindertragen toll, hab die zwei Mädels auch viel getragen und zähl mich auch als nicht unbegabt dadrin.
Aber trotzdem haben wir oft nicht die drahtigen Körper wie in vielen Ländern, wo man deutlich mehr körperlich arbeitet, auf seinen Körper und die richtige Arbeitsweise achtet, sowie seine KInder traditionell viel trägt.
Daher geht Kindertragen oft mit einer zusätzlichen Belastung des Beckenbodens ohne spezielles Training einher, verspannten Schultern usw.

Gebt Ihr auch Übungen hierfür weiter?

LG,
Janina
Nele (`06), massiver Hirnschaden durch Asphyxie
dadurch schwerste ICP, therapieschwierige Epilepsie, Osteoporose, Nebenniereninsuffizienz, gesetzl. blind, Wahrnehmungsstörungen, PEG, Port, O²- Bedarf usw.
PS 3, 18 Std. tgl. Intensivpflegedienst
† 29.12.14
www.dasbesonderekind.com

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Siri Lehmann
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Beitragvon Siri Lehmann » 31.12.2009, 23:01

anneb hat geschrieben:Hallo,
@Siri
Du hast meine Frage nicht beantwortet: WAS kann man falsch machen? Wenn Du ausgebildete Trageberaterin bist und das auch hier im Forum anbietest, musst Du Dich doch schon ausführlicher mit dem Thema auseinandergesetzt haben?!
Die Verantwortung ist bei Dir, wenn Du als Beraterin in eine Familie mit einem kranken Kind gehst. Entweder bist Du der Professionelle auf dem Gebiet der Trageberatung oder nicht. Schön herausreden finde ich äusserst unpfrofessionell, und genau das passiert hier: Wenn´s man kompliziert wird, sucht man nicht nach Lösungen sondern schiebt die Verantwortung und damit die Auseinandersetzung mit dem Problem von sich weg.
Ich weiss nicht, welche Kompetenz die Trageschule Dresden vermittelt , aber Du kannst Dich doch weiterentwickeln und selbst innovative Lösungen finden, oder ??
@Mone
äh, hilf mir, aber was bitte möchtest Du Denise mitteilen?

LG, und guten Ruuuuuuuuuutsch,
Anne


Mädels, ihr wollt mich scheinbar falsch verstehen.

Jedes besondere Kind hat anderer Anforderungen und man muss andre Dinge beachten. Nicht mehr und nicht weniger.
Um sich, die Eltern und das Kind abzusichern, ist es wichtig zu wissen, worauf man zu achten hat.

Ich hatte eine Beratung bei einem Kind mit Trisomie 21 und das, was ich zusammen mit der Mutter ausgetüftelt hatte war für die Therapeutin nicht ok. Der Kleine wäre zu sehr gespreizt gewesen. Für dieses spezielle Kind war diese Trageweise nicht gut und wir mussten etwas andres finden.

Ob es jetzt auf Dauer schädlich für den Kleinen gewesen wäre, weiß ich nicht...aber ich wollte es auch nicht herausfinden.

Ich unterstelle Dir, liebe Isabell, gar nichts.

Sprich Ulrike im Februar einfach auf dieses Thema an.

@Anne: Genau, die Verantwortung liegt bei mir, deshalb ist es wichtig sich abzusichern. Wir sind Trageberaterinnen, aber die wenigsten haben eine medizinische Ausbildung. Wir vermitteln die Tragetechnik und machen Vorschläge. Aber wir sind nicht die Experten für spezielle Kinder. Und ich rede mich nirgends heraus oder scheue die Herausforderung....eher im Gegenteil. Aber ich arbeite mit den Therapeuten zusammen...(was auch klappt); so ist meine Arbeitsweise....und wenn das für Dich unprofessionell ist...kann ich dagegen leider nichts tun.

Mir geht es um keine Grundsatzdiskussion ich habe nur meinen Standpunkt dargestellt und auf eine Frage geantwortet.

Wenn es noch etwas gibt bitte per PN.

Guten Rutsch Ihr Lieben.
Tragen - Für den besten Start ins Leben!

Trageberatung Mond-Bär

Zertifizierte Trageberaterin der "Die Trageschule" Dresden

http://www.trageportal.de

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IsabellK
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Beitragvon IsabellK » 01.01.2010, 10:40

Prost Neujahr!!!
:lol:

@Siri..oh oh oh und das kaum eine Stunde vor Sylvester.... Hoffe, du hattest keinen zu schlecht gelaunten Start ins Neue Jahr :wink:
Letztendlich ist es doch eine Grundsatzdiskussion. Das habe ich dir aber auch schon ausführlich per PN mitgeteilt, zu der du dich leider nicht wirklich äußern wolltest.
Und nein, du hast nicht einfach auf eine Frage geantwortet. Es ist hier mein Vorstellungsthread und die Fragen wurden zu Beginn an mich gestellt. Und ich denke, ich habe mich mit meiner Antwort, eine Trageberatung bei einer Trageberaterin in der Nähe in Anspruch zu nehmen, nicht zur Schande aller TBs gemacht. Dann kamst du hinzu und hast mit den Grundsätzen der Trageschule begonnen...wobei hier NIE die Rede war, dass man hier medizinischen Rat (und dann auch noch gegen Ärzte oder Therapeuten) oder ähnliches gibt. Weiß gar nicht, wie du eigentlich darauf kommst. Dürfen Eltern ihre Meinungen und Erfahrungen nicht äußern? Darf man kein Verständnis für ihre Situation aufbringen? (Und nein, darauf musst du nicht antworten. Die Frage war rhetorisch gemeint.)
Praktiziere deine Trageberatungen einfach so, wie du es gelernt hast. Und sammle einfach deine eigenen Erfahrungen.
Das Interessante an der ganzen Sache ist: wir beide haben einige Parallelen - wir haben fast exakt gleich alte Kinder - wir haben uns fast gleichzeitig selbstständig gemacht und unsere eigenen Erfahrungeng gesammelt. Ich werde voraussichtlich im November 2010 ebenfalls mein Zertifikat haben und dann unterscheidet uns noch nicht einmal mehr unser TB-Fortbildungsgrad...dennoch unterscheidet uns unsere berufliche Herkunft, unser familiäres Umfeld, die eigenen Erfahrungen mit normalen und besonderen Kindern und eben auch unsere persönliche Art, an bestimmte Dinge heranzu gehen. Du konzentrierst dich momentan eher auf Öffentlichkeitsrabeit und darauf das Tragen bekannter zu machen. Ist eine tolle Sache. Außerdem sieht man ja auf deiner HP, dass du dich auf dem Gebiet der Babypflege weiterbildest...ist doch schön!

Ich arbeite momentan eher auf dem "praktischen" Gebiet und mein Ziel ist es eigentlich, meine Kunden (die Eltern) im Alltag zu entlasten, sie flexibler zu machen und so mit ihren Kindern ein etwas "entspannteres" Leben zu führen, mit Hinblick darauf, dass die verwendete Trageweise auch noch einen positiven Einfluss auf körperliche und seelische Entwicklung des Kindes hat und auch den Träger nicht belastet. Ich sehe mich aber definitiv nicht als medizinisches Fachpersonal - als welches ich aber auch nicht in der Öffentlichkeit auftrete. Mein Mann und ich sind einfach relativ erfahrene und gut informierte Trage-Praktiker, die auch mal anpacken können (und wollen). Mehr nicht.
Diesen Unterschied merkt man übrigens auch an unseren beiden verschiedenen Slogans in der Signatur... :wink:

Lass mich das bitte nochmal klipp und klar sagen: Ich möchte keinen Streit mit dir. Aber so langsam wird's einfach nervig. :?
Ich würde das Thema jetzt gerne beenden.

@JaninaK: Bei den verwendeten Bindetechniken wird sehr wohl darauf geachtet, dass die körperliche Belastung für den Träger angemessen ist. Im Idealfall wird ab Geburt getragen, so dass sich der Körper der Mutter Stück für Stück an das zunehmende Gewicht des Traglings gewöhnen kann, so wie auch ihr Beckenboden und die Bauchmuskulatur sich Stück für Stück wiederherstellt. Letztendlich sind die Beckenboden/Bauchmuskel-Übungen wie bei der Geburtsrückbildungs-Gymnastik zu empfehlen - die man ja nach der Geburt sowieso besucht.
Wenn du mit dem Tragen erst später anfängst, oder du gar keine Geburt hinter dir hast, weil du ein Pflegekind betreust, dann sind es im Prinzip die gleichen Übungen, die ich dir emfpehlen könnte um deinen Beckenboden zu stärken.
Es gibt auch gewisse Lockerungs-Übungen für die Schultern - wobei ich eher dazu rate, sich bei Verspannungen evtl. noch einmal zu beraten lassen. Oft ist es eine falsche Bindetechnik oder eine ungeeigente Trageweise...es gibt ja sehr viele Bindevarianten. Wenn dir z.B. das Kind am Bauch zu schwer wird, dann ist es vielleicht besser, es auf den Rücken zu nehmen. Was aber bei besonderen Kindern nicht grad analog anzuwenden ist. Es muss ja immer auch auf die Möglichkeiten geachtet werden, die du mit deinem Kind überhaupt hast. Und das zeigt sich nur in einer persönlichen Beratung.
Daneben achtet man beim Tragen darauf, dass das Kind immer ganz nah am Körper ist und sich möglichst nah beim Körperschwerpunkt befindet. Außerdem gibt es gewisse Komfort-Tragen, die das Gewicht des KIndes auch noch auf die Hüfte verteilen...es gibt also einige Möglichkeiten, die man ausprobieren kann.
Beim Tragetuchbinden gibt z.B. eine beckenbodenschonende Möglichkeit, (mit den Ellenbogen) einen Knoten festzuziehen...also man achtet schon darauf, dass das Tragen für alle "Beteiligten" nicht zu einer Belastung wird.

Übrigens: Meine eigene Erfahrung mit dem Tragen hat gezeigt, dass sich durch das Tragen des Kindes manchmal sogar eine Besserung von Rückenproblemen einstellen kann. Ich selbst komme aus einer jahrelangen Bürotätigkeit. Ich habe eine leichte Hüftdyslplasie und kämpfte oft in stressigen Zeiten mit Schmerzen im unteren Rückenbereich. Auch mein Nacken war regelmäßig von der PC-Arbeit verspannt. Seit ich Kinder habe und sie viel trage ist meine Rücken- und Bauchmuskulatur viel besser geworden und ich habe kaum noch Probleme mit dem Rücken - auch nicht in Stressphasen. :D

Das sind zumindest die Tipps, die ich persönlich den Tragenden im Forum mit auf den Weg geben kann. Was die Trageschulen zu diesem Gebiet lehren, weiß ich (noch) nicht. Aber ich werde auch hierzu alles "mitnehmen", was ich in Erfahrung bringen kann.

LG
Isabell
Herzliche Grüße

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Beitragvon IsabellK » 01.01.2010, 12:04

Mone80 hat geschrieben:...Ach und die Freundin trägt ihr Kind mit solch einer Leidenschaft - er hat die ersten Monate den Kinderwagen komplett abgelehnt - fand er total doof....
Bild


:lol: Mein jüngster Sohn war auch kein Fan vom Kinderwagen und vom Autofahren...wir hatten jedes Mal Geschrei - bei JEDER Autofahrt - und das ca. 1 Jahr lang - bis er mit dem Gesicht in Fahrtrichtung saß und mich sah...dann wurde es schlagartig besser! Und gerade weil er auch nicht in den Kinderwagen wollte war gerade beim zweiten Kind "Extrem-Tragen" angesagt...Aber ich gebe zu, dass ich (und wohl auch er) gerade im tiefsten Winter den Kinderwagen + Fellsack + Wärmflasche zu schätzen wusste! Total kinderwagenfrei waren wir nie...man sollte sich nicht zu sehr auf nur eine Sache versteifen, sondern immer versuchen, flexibel zu bleiben und je nach Situation zu entscheiden...so wie's grad passt. :D

Liebe Grüße
Isabell
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Beitragvon LinnsTanteMaxi » 01.01.2010, 13:17

Hallo Isabell,

also wie ich das sehe hast du gefragt.

Also wir haben bei der Ausbildung einen Teil gehabt, der sich ausschließlich um behinderte Kinder sich gedreht hat. Auch wir haben gesagt bekommen, dass man im Idealfall das ganze mit einem Arzt oder dem Therapeuten zusammen macht.

Allerdings habe ich bisher keinen Fall gehabt, wo die Eltern das wollten. Ich habe ihnen erklärt, auf was sie bei einem gesunden Kind achten müssten. Und was ganz wichtig bei verschiedenen Behinderungen ist (zum Beispiel bei einem künstlichen Darmausgang das Kind nicht zu stark einhocken, weil sonst der Beutel sich entleert). Ich habe ihnen weiter erklärt, dass ich ihnen nicht versichern kann, dass die Trageweise für die sie sich entschieden haben 100 % gut für ihr Kind ist, das müssten sie mit ihrem Arzt absprechen.

Mehr kann ich nicht machen. Aber wie ich berate ist MEINE Entscheidung, und nicht die meiner Trageschule. Ob die das unterstützen oder nicht, ist deren Sache, aber ich bin nicht verpflichten alles was die sagen als Gesetzt anzunehmen. Ich sage nur dann, dass dies halt meine Empfehlung ist. Und damit ist die Trageschule aus dem Thema raus.

Ich habe gemerkt, dass gerade Familien mit einem behinderten Kind für meine Beratungen sehr dankbar waren (habe auch noch immer zu welchen Kontakt), weil sie so einfach das Kind immer an sich hatten und viel schneller bei Problemen reagierten konnten.

Im Übrigen gilt das Selbe auch, wenn die Mutter irgendeine Behinderung hat. Auch hier habe ich gezeigt, was am Besten meiner Meinung nach wäre und um sich abzusichern, sollten diese das doch mit ihrem Arzt durchsprechen. Wenn die das nicht gemacht haben, dann war das so, dass konnte ich nicht ändern.

Auf jeden Fall haben sie so besser getragen, als wenn sie sich irgendeine dumme Trage gekauft hätten, die schon für gesunde Kinder/Eltern nicht gut sind.
Liebe Grüße
Maxi mit Leonard, Raphael und Jonatan

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Beitragvon Mone80 » 01.01.2010, 13:37

Hallo LinnsTanteMaxi, es gibt aber auch vereinzelt Tragen die für jeden einzelnen besser sind als für sie dieses komplizierte Tuch.

Jeder muß seine Tragemöglichkeit selbst finden.

Der eine kommt mit dem Tragetuch super zurecht und er andere gar nicht.

Es gibt immer 2 Seiten.

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Beitragvon IsabellK » 01.01.2010, 14:13

Danke Maxi!!

Ja, ich habe dich gefragt und Uff! - Ich bin jetzt wirklich erleichtert. Das, was du schreibst, spricht mir aus der Seele! Genau so würde ich an das Thema auch heran gehen. Ich hatte schon befürchtet, dass wenn ich dann durch die Lehren der Trageschule gehe, dass ich dann am Ende an irgendeinen Kodex "gebunden" werde - gerade weil mir Siri's Standpunkt so auf die Trageschule fixiert vorkam und weil sie das immer so sehr betont. Danke für deine Antwort.

@Mone:
So wie ich das verstehe, meint Maxi bestimmte fertige Tragehilfen, die schon für gesunde Eltern und Kinder schon von der Theorie her nicht so sehr geeignet sind. Da gibt es .B. den BabyBjörn oder auch eine Trage von Hauck. Die stehen in Trage- aber auch Hebammen-Kreisen momentan ziemlich unter Kritik. Aber leider kaufen sich viele Eltern aus Unwissenheit dann doch diese Trage und steigen manchmal aus "Kostengründen" leider nicht auf eine bessere Trage um. Aber leider klagen fast alle dieser Eltern (zumindest, die , die ich persönlich kenne) über Rückenschmerzen und darüber, dass ihr Kind nach ca. 30 Minuten in der Trage anfängt zu schreien...hier kannst du dann oftmals ein Gespräch über sinnvollere Tragehilfen beginnen.
Das Tragetuch hat halt den Vorteil, dass du damit (oftmals) auf die Bedürfnisse von Träger UND Kind eingehen kannst und auch mal was abwandeln kannst. Das kannst du halt bei den fertigen Tragehilfen nicht - oder nur begrenzt. (Ich bin aber trotzdem ein Fan der Manduca... :wink: ..weil sie persönlich einfach bequemer als Rückentrage finde als das Tuch...aber das ist eben Geschmackssache...so wie du auch sagst.

LG
Isabell
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Beitragvon IsabellK » 01.01.2010, 14:25

:idea: Ach ja - und nochmal zur Beckenboden- und Rückenkräftigung:
Ich kann YOGA-Übungen wärmstens empfehlen! Auch für Eltern, die nicht tragen... :-) Die kann man auch mal gut in einer Pause zuhause machen...kräftigen die Muskeln und entspannen Körper und Seele!
Herzliche Grüße

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