Lehrerin für Sonderpädagogik - bald im GU

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Jutta T
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Beitragvon Jutta T » 25.08.2013, 18:46

Hallo Maike,

so wie Du es beschreibst, kann ich Dir nur zustimmen - genau so sehe ich es auch :wink:

Die Abschaffung ALLER Förderschulen ist ein No Go...

VG Jutta

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SimoneKesh
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Beitragvon SimoneKesh » 25.08.2013, 20:44

Hallo Jutta,
vielen Dank für deine Einschätzung. Kein Grund zum "Draufhauen". Wir haben bei unserem Sohn zum Glück noch 2 Jahre Zeit bis die Frage nach der Beschulung im Raum steht (er wird jetzt Mitte Sept 5 Jahre alt). Er ist global entwicklungsverzögert, ca. 2 Jahre bis 2,5. Sonst keine weiteren Einschränkungen; auch nichts äußerlich sichtbares. Bisher holte er immer alles auf. Mal schauen wie es weiter geht. Ich bin der Ansicht - egal welche Schule, hauptsache er wird dort optimal gefördert und ist glücklich. Dennoch möchte ich auch nicht. dass er z.B. auf einer Förderschule hängen bleibt, obwohl später vielleicht Aussicht auf einen erfolgreichen Wechsel besteht. Das wiederum scheint aber gar nicht so einfach durchzusetzen zu sein.

Jutta T
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Beitragvon Jutta T » 25.08.2013, 22:37

Hallo Simone,

mein Sohn besucht die KB Schule und wird nach Regelschule unterrichtet.
Als er eingeschult wurde, war fuer uns auch seine Psyche sehr wichtig. Er sollte nicht der mit der Gehhilfe sein...der einzige.....und auf der KB Schule hat er gesehen, dass es noch mehr Kinder gibt die auch Hilfsmittel haben und er bluehte richtig auf...weil er nicht der einzige war.Inklusion fand und findet auf dem Schulhof statt. Dort sind auch Kinbeder die kein Hilfsmittel haben. Das war fuer uns genau das richtige.

Die Lehrer halten Sohnemann fuer sehr clever und aktuell ist es so, dass Simon getestet wird, ob er Realschulniveau hat.
Uns wurde zugesichert, dass ein Schulwechsel egal zu welcher Schulform KEIN Problem darstellt...

VG Jutta
Gruss
Jutta

andrea_o
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Beitragvon andrea_o » 26.08.2013, 08:59

Guten Morgen,

mein Sohn wird seit letzter Woche in einer Regelschule Inkludiert, und bin bis jetzt positiv überrascht.
Eigentlich sollte er auf eine Förderschule die rund 50 km von unseren Wohnort entfernt liegt beschult werden, die hätte aber zur folge gehabt 6:15Uhr abholung zur Schule, keine Sozialen Kontakte im Wohnumfeld.

Wir haben uns verschiedene Schulen angeschaut, und sind von anfang an sehr gut von der Regelschule betreut worden, dort merkt mann im Moment, das die Schule die Inklusion will und auch vorrantreibt.
Nach einer Woch kann und will ich aber auch nocht nicht viel darüber sagen, ob es die richtige Entscheidung war, aber wir und auch unser Sohn wurden super aufgenommen , er fühlt sich wohl und das ist im Moment das wichtigste.

Gruß Andrea

kati543
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Beitragvon kati543 » 26.08.2013, 09:44

Hallo,
mein Großer besucht (nach einem Jahr Vorklasse in der Sprachheilschule) nun eine Regelgrundschule mit GU als Kind mit sonderpädagogischen Förderbedarf und mit I-Kraft. Klar, es ist gerade mal eine Woche Schule und man kann nicht wirklich viel sagen ;-), aber bisher ist er wirklich glücklich dort - was man von der Sprachheil nicht unbedingt sagen konnte (was aber da hauptsächlich an dem extremen Fahrtweg lag).
Seine neue Schule hatte schon einige Autisten und weiß damit umzugehen. Sie sind wirklich darauf eingerichtet. Unser Jüngster soll dann nächstes Jahr auch auf diese Schule gehen. So sind die Beiden wenigstens zusammen auf einer Schule. In Förderschulen wären sie immer getrennt gewesen.
LG
Katrin
Katrin (Epilepsie)
O. (Frühk. Autismus (HFA), Sprachentwicklungsstörung, Ptosis, Hypotonie, AVWS, LRS, Vd. Valproatembryopathie)
D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)


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