Gerd (Hundetherapie)

Hier stellen sich verschieden Fachleute vor, die im REHAkids Forum aktiv sind.

Moderatoren: Tobias, Moderatorengruppe

Benutzeravatar
alex
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 368
Registriert: 07.10.2005, 23:02
Wohnort: Lorraine,Frankreich

Beitragvon alex » 02.03.2011, 12:54

hi angelica,

wie sylke schon schreibt, es gibt leider nur wenige hunde, die die anfälle im vorfeld "riechen".

wir haben 2 solcher hund kennen gelernt :!:

der eine war unsere eigene hündin, die mic regelrecht abgesichert hat, bei sturzanfällen
und wenn sie merkte da kommt was, auch von uns nicht mehr zu kontrollieren war
(also keine kommandos mehr entgegen nahm ! ansonsten hat sie absolut top gehört und befolgt ! )
sie kümmerte sich nur noch um mic und blieb bei ihr
:!: das hat ihr übrigens nie jemand beigebracht :!:
sie tat es irgendwann einfach
und war auch erst mit 16 mon. in die familie gekommen

der 2. hund war von bekannten, der auch mic schön länger kannte
und der biß ihr während eines anfalls ins gesicht :!:
weil er mit dem "geruch"
bedrohung assoziierte ......leider

letzteres soll dir jetzt keine angst vorm eigenen hund machen
man sollte halt nur aufpassen
es sind und bleiben hunde :wink:
und ohne ausbildung sind sie halt nicht "getestet"

lg alex
alex + michelle (16j.,therapieresistente epilepsie- kortikale dysplasien,vns-implantiert, retardiert bis auf ca. 4-5 j., autistische züge)
am Ende kommt es gar nicht so sehr darauf an, wie weit wir es gebracht haben, sondern darauf, ob wir unseren eigenen Weg gegangen sind !

Werbung
 
Benutzeravatar
Sylke
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 6059
Registriert: 21.12.2005, 21:06
Wohnort: Seesen
Kontaktdaten:

Beitragvon Sylke » 02.03.2011, 17:36

@ Angelica

Selbst wenn eure Babsy die Anfälle nicht vorher wittert......jetzt mit 8 Monaten könnt ihr ihr noch verdammt viel beibringen.
Sie kann z.B. lernen sich während eines Anfalls hinter euren Sohn zu legen, bzw. ihn auf die Seite zu rollen wenn er auf dem Rücken liegt.
Bei meiner tochter ist es zumindestens so das sie auf der Seite liegen muss wenn sie krampft....zum einen wegen besserer Atmung, und zum anderen falls sie sich unterm Anfall übergibt.
Oder wenn Kimy krampft leg ich den Hund hinter sie als Stütze einfach.....und natürlich auch damit sie seine Nähe spürt.

Oder sie erlernt das Kommando "hol Medis"
Also Notfallmedis in ein kleines Täschchen und des an einem für den Hunderreichbaren Ort lagern.
Das kann auch in anderen Räumen sein - weil ein Hunf problemlos lernen kann Türen zu öffnen.

Unser Mercy hats sogar schon geschafft unterm Anfall zu Kimy vorzudringen....er hat ihr die Hand geleckt und sie reagierte drauf.
Sylke (*3/70) mit Kimberly (*5/05),
Unseren Alltag rund ums Dravet-Syndrom kann man bei Facebook nachlesen- Aufmerksam machen und aufklären über diese Krankheit ist das Ziel!
Kimberly - anders aber einzigartig

Gerd Thiel
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 22
Registriert: 08.04.2008, 18:06
Wohnort: Brauneberg
Kontaktdaten:

Beitragvon Gerd Thiel » 14.07.2012, 14:11

KK übernehmen keine Kosten für spezielle Hunde
Liebe Leser
in bestimmten Bereichen und unetr bestimmten Bedingungen kann ein Hund und auch die Ausbildung mittlerweile durch KK oder andere Kostenträger übernommen werden.
Einzelfallabhängig.
Das Thema Anfallvorwarnhunde oder Therapiebegleithunde und Krankenkasse ist ein Thema das sicherlich noch viel Arbeit bedeutet, aber wer in diesem Breich wirklich Mittel benötigt, dem kann ich egrne helfen und einige Tipps geben.
Sonnige Grüße von der Mosel
Gerd
Sozialpädagoge- FamilienCoach- Therapie- begleit-und Anfalls-Vorwarnhundehunde Ausbilder und DogTher Therapeut


Zurück zu „Vorstellungsrunde - Pro's“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste