wie steht der Islam zum Thema Behinderung?

Hier könnt ihr Diskussionen bezüglich religiöser Fragen und Meinungen führen - oder auch einfach über religiöse Feste wie Taufen, Konfirmationen etc. brichten. Für Familien mit besonderen Kindern haben religiöse Sitten und Gebräuche schließlich auch einen besonderen Charakter.

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itsy
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Beitragvon itsy » 11.08.2007, 08:57

Hallo,

im Kindergarten meines Jüngsten sind zwei muslimische kinder, ich stelle keinen unterschied fest, sowohl vater als auch mutter kommen zu den treffen, gehen liebevoll mit ihren kindern um. gegenseitig ist man aufgeschlossen und freut sich wenn man einander sieht.

ich denke auch nicht das man hier generell über den glauben urteilen kann, meiner meinung nach kommt es auf den menschen selber an.


lg
ines
p.s. wie ist denn das treffen verlaufen??????

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Heidi mit Markus
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Beitragvon Heidi mit Markus » 15.08.2007, 22:14

. Hallo,
bei Markus in der TBS gingen zeitweise auch moslemische Kinder in den Kindergarten und zur Schule. Ich fand es eigentlich schade, daß während der ganzen Zeit sich nicht ein Elternteil dieser Kinder zum Elternabend eingefunden haben. Auch auf Einladungen zu Geburtstagen oder Ausflüge haben sie leider nicht wahrgenommen bzw ignoriert. Wir hätten uns gerne mit ihnen ausgetauscht, weil unsere Kinder sehr gut miteinander auskamen. Auch privat haben die Kidis leider nie in Kontakt treten dürfen :roll: . Wieso-keine Ahnung, auch die Betreuer sind darüber sehr traurig!
LG Heidi
Markus ist 17 Jahre und hat DS-ein typischer Teenager und ist unser Knuddelbär!

havin*
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Beitragvon havin* » 15.08.2007, 22:54

Hallo

ich weiß ja nicht wie ihr zu so einem Thema kommt aber egal. Wenn ein Vater nach längerer Zeit seinen Sohn sehen möchte hat das doch nichts mit dem ISLAM zu tun.

Ich bin moslem und kann genau das gegenteil bezeugen. Im Islam ist das "behinderte Kind" nicht etwas was man verstecken sollte oder sonst etwas. Es ist für uns eine Prüfung von Allah in wie weit wir mit Problemen zurecht kommen und uns verhalten.

Ich kenne genug Familien mit behinderten Kindern die auch "MOSLEM" sind und mit Sicherheit mehr machen als so manche christen.

Gibt es nicht überall egal welcher glaube solche Probleme? Wieso werden kinder die nunmal anders sind auch noch so behandelt und natürlich vor allem die Familien.

Das was ích heute hier gelesen habe von Familien die nicht mit Behinderungen umgehen können z.B. die Familie die sich ein anderes Krankenhaus aufgesucht hat um nicht in einem Zimmer mit einem behindertem Kind zu übernachten. Diese Menschen haben nichts aber auch garnichts mit dem ISLAM zu tun sondern das ist leider gottes deren Einstellung.

lg Havin und Samed

Ich greife keinen damit an oder möchte hier ein neues Thema erstellen ich wollte mich einfach mal als Moslem dazu äußern!

michi79
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Beitragvon michi79 » 16.08.2007, 04:52

Hallo,

auch ich bin der Meinung, dass das alles überhaupt nichts mit Islam zu tun hat!!!

Dass manche "muslimische" Eltern nicht zu den Elterabenden gehen, hängt vielleicht teilweise damit zusammen, dass die Eltern kaum Deutsch sprechen. Ich kenne eine ägyptische Familie, die hat 13 Jahre hier gelebt. Aber die Eltern haben kaum deutsch gesprochen, hätten auf einem Elternabend also kaum etwas verstanden. Ich persönlich finde das sehr schade, denn es geht ja um unsere Kinder.

Zu den Einladungen zu Geburtstagen kann ich als deutsche Muslima nur sagen: Wer garantiert uns denn, dass unsere Kinder dort z.B. kein Schweinefleisch zu essen bekommen?? Ich habe die Erfahrung mit meinen Eltern hinter mir... Ich war ab und zu mit meinen beiden Mäusen alleine bei Ihnen. Da meinten meine Eltern dann nur zu mir, ich könne doch Schweinefleisch essen, mein Mann wäre doch nicht dabei!!!
Das ist leider kein Einzelfall, habe so etwas schon mehrfach erlebt, auch bei mir in der Firma stoße ich leider desöfteren auf solche Kollegen, die meinen, ich würde es doch nur nicht machen, wenn mein Mann dabei ist und weil er es von mir verlangt!!! Dabei habe ich mich so entschieden und ich stehe dazu und bin glücklich damit!!!

Zum Thema ISLAM und Behinderung kann ich also nur abschließend sagen - Mein Mann und ich lieben unseren Sohn genauso wie vor der schlimmen Diagnose, und er wächst uns mit jedem Tag immer mehr ans Herz!!!

LG Michaela

Meggy
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Beitragvon Meggy » 06.12.2007, 16:10

Hallo,

ich habe mich vor längerer Zeit mal intensiver mit der Thematik transkulturelle Pflege beschäftigt. In diesem Zusammenhang hatte ich auch Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften zu ihren Einstellungen zu Krankheit, Sterben und Tod, lebensverlängernden Maßnahmen uvam. gefragt, das alles mit einem standardisierten Fragebogen.
Herausgekommen ist zum Thema Islam u.a. folgendes:
- Es ist religiöse Pflicht einen Kranken (im Krankenhaus) zu besuchen und mit dem Lebensnotwendigen zu versorgen
- der Hygiene kommt eine besondere Bedeutung zu, der direkte Kontakt mit Blut und Körperausscheidungen ist nach Möglichkeit zu vermeiden
- das Stillen eines Kindes sollte möglichst bis zum 2. Lebensjahr erfolgen
- Schweinefleisch, schweinefleischhaltige Nahrungsmittel und auch Medikamente die auf Schweinefleischbasis hergestellt wurden, sollten gemieden werden
- ebenso gilt der Verzicht auf Alkohol
- der Ramadan kann für Kranke, Schwangere, Wöchnerinnen und kleine Kinder ausgesetzt werden
- Alle Maßnahmen die dem Leben dienen, werden von der Religion unterstützt, das gilt auch für die Annahme von Spenderblut oder die Organspende, allerdings sollte wenn möglich Alternativen vorgezugen werden
- ein sterbender Patient sollte gesättigt sein und nach einem besonderen Muster für das Jeseits vorbereitet werden, Arme eng am Körper, auf keinen Fall die Hände falten.

Es wurde mir erläutert, dass in manchen muslimisch geprägten Gesellschaften in der Volksfrömmmigkeit Krankheitserklärungen kursieren, die mit dem Koran nicht unbedingt zu tun haben und daher auf Überlieferungen fußen, die keine religiöse Grundlage haben, je nachdem aus welchem Land, welcher Region und welcher Bildungsschicht die betroffenen Familien stammen:
- dass Krankheiten, besonders neurologische durch den sog. bösen Blick verursacht und übertragen werden können (könnte erklären, warum die eine Familie sich geweigert hatte, das Zimmer mit einem behinderten Kind zu teilen)
- dass Krankheiten eine Strafe Gottes seien (das gilt besonders für körperliche Behinderungen, da beispielsweise einige Strafen der Scharia Körperbehinderungen nach sich ziehen) => auch in der christlich geprägten und theologisch fundierten Volksfrömmigkeit kommen immer wieder Ideen auf der Gottesstrafe...
- auffallen dann aber wiederum, dass für die Familien die an die Gottesstrafe glauben, das Thema "warum" dann aber auch abschließend geklärt zu sein scheint.

So weit die Ergebnisse der damalien Umfrage zum Thema Islam.
Es lohnt sich vergleichend zu sehen, was andere Religionsgemeinschaften wirklich sagen und was in der jeweiligen Bevölkerung daraus gemacht wird.

LG,
Meggy

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Christin&Leyla
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Beitragvon Christin&Leyla » 05.08.2008, 10:22

Die Obsorge für die Kranken, Behinderten und sozial Bedürftigen ist für MuslimInnen eine religiöse Pflicht. In den Herkunftsländern muslimischer BürgerInnen finden kranke, behinderte, oder von Schicksalsschlägen getroffene Menschen meist Unterstützung und Pflege in der Familie. Alle Gläubigen sind im Islam quasi GEschwister und es gilt, sich gegenseitig zu schützen únd unterstützen. Selbst wenn man einen Behinderten nicht wirklich unterstützen kann (zB als Bekannter) muss man ihn wenigstens ein mal besuchen, um sein Herz zu erfreuen. Acuh darf ein Behinderter nicht als minderwertig angesehen werden, im Gegenteil, ihnen ist eine höhere Aufmerksamkeit zu schenken. Auch muss man sich dafür einsetzen, dass die Rechte des Behinderten (welche genau die selben einen nicht-Behinderten sind) zu schützen bzw. zu vertreten. Der Islam ist also besonders Behinderten gegenüber sehr friedlich. Auch ist es eine sehr große Sünde, wenn Eltern zB ihr Kind weggeben oder gar umbringen, nur weil es behindert ist (solch eine Sünde kann man nicht mehr verbüßen, also auch wenn man sonst ein guter Moslem ist, das war es dann, dann hat man alle seine anrechte auf den himmel verloren!).
Christin(07/84)Adnane(02/80)Leyla(03/07 SB,HC,ACMII) Samya (11/11)

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Beitragvon aisha » 12.08.2008, 11:02

Hallo !ich selber bin auch moslima und deutsche und möchte zu diesem thema nur sagen,ein behindertes kind ,ist ein besonderes kind.ein geschenk GOTTES !wenn ich immer diese vorurteile höre und lese wird mir schlecht! sind wir nicht alle menschen? es gibt starke und schwache .und da spielt die religion keine rolle! lg aisha
Aisha mit Bilal 29ssw hydrocephalus links und anderen fehlerchen.und 5 andere gesunde kidis. Lebe heute und nicht Morgen!Immer wenn Du denkst es geht nicht mehr,kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

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Beitragvon Mamatom » 12.08.2008, 11:47

Hallo,

hier wird die Frage 'wie steht der Islam zur Behinderung' gestellt und es kommen einige sehr hilfreiche und deutliche Antworten. Antworten, die, so wünsche ich, für alle Religionen stehen.

Aber dann kommen auch Anfeindungen und Verbreitungen von Vorurteilen... :evil:
Dazu gibt es für mich nichts weiter zu sagen.

Mir ist es nicht in Erinnerung, ob ich Begegnungen mit ausländisch aussehenden Familien oder muslimischen Familien in KHern oder im KiGa's gemacht habe. Doch habe ich zweimal Familien bzw. Mütter getroffen, die ihre Kinder schändlich vernachlässigt haben. Die eine Mutter besuchte ihr etwa dreijähriges Kind nur am Wochenende im KH. Und sie war nicht berufstätig und wohnte nur einen Fußmarsch entfernt.

Das hat aber sicher nichts mit dem Glauben zu tun.


Toll, was Maggy zu diesem Thema geschrieben hat !!!


Liebe Grüße

Michaela
Tom, frühkindlicher Autismus auf hohem Funktionsniveau

BehiyesPapa
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Beitragvon BehiyesPapa » 22.10.2008, 00:12

Hallo Zusammen,
ich finde es toll wie manche Menschen mit einem Guten Karakter hier antworten!
Zu den Ausagen von Rümeysa (Gülcan) füge ich mich ganzem Herzen hinzu.
Ich mache vielleicht nicht ganz so viel Wie Ihr MANN aber für mich sind dies beispiele an denen ich mich verbessern kann, ich versuche natürlich neben meinem beruf für meine Mehrfachbehinderte Tochter und meine anderen 2 Kinder dazu sein. Aber es ist natürlich sehr schwer (dies ist keine entschuldigung), so wie Gülcan eben berichtet hat meine Frau Ihr eigenes Auto, Sie spricht leider kein gutes Deutsch aber es reicht, dafür können meine Beiden anderen Kinder sehr gut Türkisch und Deutsch (nurten 7 und bilal5), leider kann unsere Tochter behiye (13) nict hören und Sprechen und hat auch andere behinderungen. Ich habe schon oft von Ärzten die Äußerung gehört Sie hätten nie eine Familie wie uns kennengelernt. Aus meiner und der Erfahrung meiner Frau (Sie hat in der TR das Abi gemacht und hält auch gerne vorlesungen bei Ihren freundinen) haben die behinderungen nichts mit der Religion zu tun sondern sind Karaktereigenschaften der einzelnen Personen, LEIDER :( . Desweiteren kann ich mich zu der Äußerung anschließen und sage es auch Selber "Behinderte Kinder sind ein Segen für die Eltern, Sie sind für uns eine Prüfung und ein Geschenk Gottes (Allah´s) als eintrittskarte für dad Paradies (dies hängt aber davon ab wie eir uns auch im guten zu unseren Kindern verhalten).

Übrigens gibt es eine Erzählung von Propheten Muhammed a.s.: ein Sahabe (person die Ihn zu lebzeiten gesehen hat) fragt ihn was mit den Personen geschieht deren 3 kinder gestorben seien (bevor Sie Ihre volle reife erlangen, hierbei ist auch zu beachten wie weit unsere kinder reif werden können) er antwortet sie kommen direkt ins paradies. Der sahabe fragt ihn was mit denen geschieht deren 2 kinder sterben er antwortet wieder sie kommen ins paradies. Manche gelehrte vertreten die meinung wenn sie Ihn gefragt hätten wenn jemand ein Kind verliert was dann wäre hätte er daselbe gesagt. Auch Kinder die während der Schwangerschaft verloren werden zählen hierzu. Und Menschen die Geistig nicht unserer Gesellschaftsordnung entsprechen kommen auch ins Paradies. Desweiteren heist es in der Erzählung das die Kinder die vor uns Sterben Ihre Eltern vor dem Paradies warten und Sie wie mit Ihren händen uns PAcken und ins PARADIES hineinbefördern.

Ein Letztes noch der Prophet a.s. sagt wer kein Mitleid (merhamet) gewährt dem wird auch kein Mitleid gewährt (merhamet).


Alles Gute Allen!

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Sabine-Amina
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Beitragvon Sabine-Amina » 30.09.2011, 13:20

rümeysa hat geschrieben:hallo

ich möchte hier als muslime dazu antworten.
Ich denke mir wenn der Vater das Kind nicht akzeptiert hat, hat das nichts mit dem Glauben zu tun. Im Islam ist es so das man zu dem was kommt stehen muss. Man darf ein kind wegen seiner behinderung nicht abtreiben es sei denn das Leben wäre in gefahr oder die der Mutter. Ein Mann also darf eine Frau nie zum Abbruch zwingen, wenn diese das nicht möchte und gesundheitlich in der lage ist dieses kind auf die welt zu bringen.
Ich stehe auch zu meinem Kind und gerade weil ich sehr gläubig bin tue ich dies umso mehr.
Es stimmt das manche Familien die Kinder isolieren oder nicht so fördern können, aber das ist weil sie es nicht wissen und nicht möchten.
Ich habe viele muslimische Mütter kennengelernt viele können nicht das notwendige deutsch um hinter einer sache stehen zu können, um bestimmte Hilfsmittel bei den kassen durchboxen zu können oder wissen gar nicht das sie das recht darauf haben.
ja manche stehen vielleicht nicht zu der behinderung und haben ein Problem damit aber gibt es das nicht auch in nichtmuslimischen familien????

Ich bin in Deutschland geboen und groß geworden und ich erlebe es so das die Ärzte mich ersteinmal nicht ganz ernst nehmen oder<wegen meiner kopfbedeckung denken ich kann gar kein deutsvh und bemühen sich nur wenig. Ich musste vieles immer durchboxen damit die Ärtze mich mal vernünftigt aufklären. . Auch jetzt wo mein gesundes kind in den Kindergarten geht. es ist ein evangelischer Kindergarten, musste ich viel machen damit sie mich auch in einigen sachen einbeziehen. Als si sahen das wir mit beim Laternenumzug waren , mit beim backen geholfen haben, mitgebastelt haben waren die schon baff. Ich habe den gesagt wenn ich 5x am Tag bete oder ein Kopftuch trage dann sind das sachen die ich freiwillig aus Herzen aus Überzeugung mache und niemandem damit wehtue. Für mich ist< Integration das das ich mich an die Gesetze Halte, an die Hausordnung, meine Kinder deutschsprachig erziehe. Das man für sein geld arbeitet.
Woran meine Kinder glauben kann jedem egal sein. Denn wenn ich meine3 Kinder so Erziehe das sie an Gott glauben dann werden sie auch hoffentlich versuchen ein guter Mensch zu sein. Denn ein wirklich gläubiger mensch egal welche rfeligion würde nicht mit Absicht kriminell werden , seinen nächsten kränken, stehlen oder sonst etwas.
Ich finde auch wenn der leibliche Vater ein Fehler macht das darfst du nicht mit dem Glauben in verbindung bringen. Wenn mein Nachbar aus der reihe tanzt sage ich ja auch nicht oh dieser Christ oder Jude. Es gibt soviele Menschen muslims die ihre Religion gar nicht kennen- Oder kennen und nicht ausleben.
Oder viele Sachen was zum beispiel in der Türkei Tradition ist aber gar nichts mit dem Islam zu tun hat wird mit der Religion verbunden. Ein Türke ist ein Türke das ist seine nationalität und ein moslem ist ein moslem das ist ein Glaube. Ich habe mehr deutsche muslimische Freunde als Türkische.

Also nochmals kurz gesagt im Islam ist ein behindertes Kind Gottes geschenk. Man muss es genauso akzeptieren und aufziehen und sich freuen und gott danken wie bei einem gesunden kind. es heisst sogar das die Person die einen Kranken Menschen pflegt und die Geduld aufbringt (egal iob Kind Mann , Eltern, familie ) die entschädigung dafür im Paradis bekommen wird. Gott (Allah) ist bahrmherzlich jede3r mensch wird seine Entschädigung bekommen. Ein behinderter mensch ist für jeden ein denkzettel das man seine eigene gesundheit zu schätzen weiss. Wenn man blinde sieht wei schwer sie es haben dqann können wir erst daran denken was es heisst das wir sehen können und mpüssen Gott dafür danken das wir Sehkraft haben. ich persönlich glaube das gott uns nur die augen öffenen möchte und es deshalb soviele verschiedene behinderungen gibt. Wie oft denkt man daran was man hat und wie oft dankt man gott dafür. ich finde nicht oft genug. seit ich meine < rümeysa habe denke ich sehr sehr anders.

Ich hoffe das die Begegnung gut ablaufen wird, und das er nett ist und das ihr Euch versteht.

Sorry ist wieder lang geworden LG gülcan


Danke liebe Schwester, du sprichst mir aus der Seele!!

Asalamu aleykum wrbk Sabine-Amina
Renée (´96):ADS, Asthma, diverse Allergien
Malik (´03): ADHS, Entwicklungsverzögerung, Wahrnehmungsstörungen, Dyskalkulie konstituioneller Minderwuchs, Pflegestufe I, 70% G,B,H
Iman(´03):ADHS, Wahrnehmungsstörung, Dyskalkulie
Linah(´05):Trisomie 21, Z.n.VSD OP, Minderwuchs, mehrere HNO-OP´s, Pflegestufe II, 100% G,B,H


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