wie steht der Islam zum Thema Behinderung?

Hier könnt ihr Diskussionen bezüglich religiöser Fragen und Meinungen führen - oder auch einfach über religiöse Feste wie Taufen, Konfirmationen etc. brichten. Für Familien mit besonderen Kindern haben religiöse Sitten und Gebräuche schließlich auch einen besonderen Charakter.

Moderator: Moderatorengruppe

Benutzeravatar
rümeysa
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 245
Registriert: 27.06.2006, 21:33
Wohnort: Hannover

Beitragvon rümeysa » 11.12.2006, 13:47

hallo

ich möchte hier als muslime dazu antworten.
Ich denke mir wenn der Vater das Kind nicht akzeptiert hat, hat das nichts mit dem Glauben zu tun. Im Islam ist es so das man zu dem was kommt stehen muss. Man darf ein kind wegen seiner behinderung nicht abtreiben es sei denn das Leben wäre in gefahr oder die der Mutter. Ein Mann also darf eine Frau nie zum Abbruch zwingen, wenn diese das nicht möchte und gesundheitlich in der lage ist dieses kind auf die welt zu bringen.
Ich stehe auch zu meinem Kind und gerade weil ich sehr gläubig bin tue ich dies umso mehr.
Es stimmt das manche Familien die Kinder isolieren oder nicht so fördern können, aber das ist weil sie es nicht wissen und nicht möchten.
Ich habe viele muslimische Mütter kennengelernt viele können nicht das notwendige deutsch um hinter einer sache stehen zu können, um bestimmte Hilfsmittel bei den kassen durchboxen zu können oder wissen gar nicht das sie das recht darauf haben.
ja manche stehen vielleicht nicht zu der behinderung und haben ein Problem damit aber gibt es das nicht auch in nichtmuslimischen familien????

Ich bin in Deutschland geboen und groß geworden und ich erlebe es so das die Ärzte mich ersteinmal nicht ganz ernst nehmen oder<wegen meiner kopfbedeckung denken ich kann gar kein deutsvh und bemühen sich nur wenig. Ich musste vieles immer durchboxen damit die Ärtze mich mal vernünftigt aufklären. . Auch jetzt wo mein gesundes kind in den Kindergarten geht. es ist ein evangelischer Kindergarten, musste ich viel machen damit sie mich auch in einigen sachen einbeziehen. Als si sahen das wir mit beim Laternenumzug waren , mit beim backen geholfen haben, mitgebastelt haben waren die schon baff. Ich habe den gesagt wenn ich 5x am Tag bete oder ein Kopftuch trage dann sind das sachen die ich freiwillig aus Herzen aus Überzeugung mache und niemandem damit wehtue. Für mich ist< Integration das das ich mich an die Gesetze Halte, an die Hausordnung, meine Kinder deutschsprachig erziehe. Das man für sein geld arbeitet.
Woran meine Kinder glauben kann jedem egal sein. Denn wenn ich meine3 Kinder so Erziehe das sie an Gott glauben dann werden sie auch hoffentlich versuchen ein guter Mensch zu sein. Denn ein wirklich gläubiger mensch egal welche rfeligion würde nicht mit Absicht kriminell werden , seinen nächsten kränken, stehlen oder sonst etwas.
Ich finde auch wenn der leibliche Vater ein Fehler macht das darfst du nicht mit dem Glauben in verbindung bringen. Wenn mein Nachbar aus der reihe tanzt sage ich ja auch nicht oh dieser Christ oder Jude. Es gibt soviele Menschen muslims die ihre Religion gar nicht kennen- Oder kennen und nicht ausleben.
Oder viele Sachen was zum beispiel in der Türkei Tradition ist aber gar nichts mit dem Islam zu tun hat wird mit der Religion verbunden. Ein Türke ist ein Türke das ist seine nationalität und ein moslem ist ein moslem das ist ein Glaube. Ich habe mehr deutsche muslimische Freunde als Türkische.

Also nochmals kurz gesagt im Islam ist ein behindertes Kind Gottes geschenk. Man muss es genauso akzeptieren und aufziehen und sich freuen und gott danken wie bei einem gesunden kind. es heisst sogar das die Person die einen Kranken Menschen pflegt und die Geduld aufbringt (egal iob Kind Mann , Eltern, familie ) die entschädigung dafür im Paradis bekommen wird. Gott (Allah) ist bahrmherzlich jede3r mensch wird seine Entschädigung bekommen. Ein behinderter mensch ist für jeden ein denkzettel das man seine eigene gesundheit zu schätzen weiss. Wenn man blinde sieht wei schwer sie es haben dqann können wir erst daran denken was es heisst das wir sehen können und mpüssen Gott dafür danken das wir Sehkraft haben. ich persönlich glaube das gott uns nur die augen öffenen möchte und es deshalb soviele verschiedene behinderungen gibt. Wie oft denkt man daran was man hat und wie oft dankt man gott dafür. ich finde nicht oft genug. seit ich meine < rümeysa habe denke ich sehr sehr anders.

Ich hoffe das die Begegnung gut ablaufen wird, und das er nett ist und das ihr Euch versteht.

Sorry ist wieder lang geworden LG gülcan
Rümeysa geb. 13.12.2004 Spina bifida, HC Shuntversorgt, ACM, Delation des 2. Chromosomen am langen Arm, Vesikoureteraler Reflux 5. Grades beidseits
offene Vesikostomie seit 10/06 Kontrakturen an Fingern,
Talha geb. 10.07.03 Herzklappenaortenstenose
Yusa geb 27.02.2010 Frühchen 33 SSW

Werbung
 
Benutzeravatar
rümeysa
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 245
Registriert: 27.06.2006, 21:33
Wohnort: Hannover

Beitragvon rümeysa » 11.12.2006, 14:08

Hallo Lynette,

was du geschrieben hast kann und will ich so nicht akzeptieren. Weiss du was ich von deutschen familien alles gesehen hbe im Krankenhaus, wo ich mir gedacht hätte das würd ich nie machen. das was die familie da gemacht hat ist wirklich nicht in Ordnung aber ich finde nicht das das mit der religion zu tan hat.
Schau mal mein Sohn ist 3.5 Jahre meine Tochter fast 2. Mein Mann ist ein moslem der nach seiner religion lebt. Wir beten ich trage Kopftuch. wir waren vor 3 jahren auch in Mekka haben die Pilgerfahrt gemacht essen kein svhweinefleisch trinken kein Alkohol und so weiter und so fort. meine geschwister und meine freubnde haben auch so ein leben(jetzt die muslimischen Freunde).
Mein mann und auch die Männer von Freunden bekannten helfen mit beim haushalt, Die frauen haben alle einen Führereschein, Eine ausbildung, manche sogar ein eigenes Auto. Mein Mannn badet meinen sohn. das hab ich seit fast 2 jahren nicht mehr gemacht. Er spielt mit ihm er macjht krankengymnstik bei rümeysa wickelt die kinder, macht nachtbeutel dran. Wenn ich kaputt bin lässt er mich am Wochen ende ausschlafen nimmt die Kinder morgens macht ihenn Frühstück zieht sie an. und ich bin eine Bedeckte Frau. Also es ist eher eine mentalitätssache. mein mann ist in der Türkei gross geworden er hat dort studiert. aber er wurde nicht wie ein Pascha erzogen. Im Islam muss die Frau nicht kochen putzen Kinder hüten. So etwas steht nirgendswo. es ist nur so das der mann für den lebensunterhalt zu sorgen verpflichtet ist.
Ich würd mich freuen wenn man sich den islam nicht so ausmalen sollte wie mqan es vorgelebt bekommt. man sollte die religion kennenlernen indem man darüber liest. (Aber bitte Übersetzungen und keine Bücher die irgendein autor aus seiner sicht geschrieben hat). Siondern die übersetzung was hat allah im Koran gesagt was hat der Prophet Mohammed den Menschen gesagt.
Ich liebe meine religion und kann Sachen die mit dem islam in Verbindung gevracht werden nicht tollerieren, sorry. das ist jetzt nicht bösgemeint aber man sieht immer wieder das man den islam nicht kennt.

Lg Gülcan
Rümeysa geb. 13.12.2004 Spina bifida, HC Shuntversorgt, ACM, Delation des 2. Chromosomen am langen Arm, Vesikoureteraler Reflux 5. Grades beidseits
offene Vesikostomie seit 10/06 Kontrakturen an Fingern,
Talha geb. 10.07.03 Herzklappenaortenstenose
Yusa geb 27.02.2010 Frühchen 33 SSW

ehemalige Userin

Beitragvon ehemalige Userin » 11.12.2006, 21:40

Hallo, ich möchte kurz eines meiner vielen KH-Erlebnisse einbringen: Meine Mutter war bei Malte. Das war zu einer Zeit, als wir noch versuchten, wenigstens 14h/täglich bei ihm zu sein. Malte ist sehr oft im KH, das bringt wohl jede Familie an ihre Grenzen.
Jedenfalls erlebte ein muslimischer Vater Malte, wie er da halt sehr passiv lag, nur ab und zu schrie und sich überstreckte.
Und sagte beim Rausgehen zu meiner Mutter: Der wird es in seinem Leben nach dem Tod einmal besonders gut haben.
Meiner Mutter kamen natürlich die Tränen.
Man kann das als billigen Trost abtun, aber ich teile als Christin diesen Glauben.
LG Vera

magdalen
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 101
Registriert: 27.06.2006, 00:55
Wohnort: Beckum

Beitragvon magdalen » 12.12.2006, 09:19

Hallo,
ich selbst bin Moslem in Deutschland geboren und aufgewachsen. Ich habe sowohl Deutsche als auch Türkische,arabische Freunde und kann nur sagen: MAN KANN NICHT ALLE MENSCHEN EGAL WELCHEM GLAUBEN WELCHER RASSE WELCHER HAUTFARBE ÜBER EINEN KAMM SCHEREN
ich kann nur von mir reden mir würde es nie einfallen mein Kind irgendwo hinzugeben es ist mein Kind mit oder ohne Behinderung :!:
Aber da einige aus meinem Bekanntenkreis besondere Kinder haben kann ich nur sagen es liegt nicht am Glauben sondern am Menschen selbst wie er mit der Situation fertig wird.Manchen Deutschen fällt ein ADHS Kind schwer, manche kommen viel besser damit zurecht.
Ich denke wer viele KH Erlebnisse hinter sich hat kann vieles Gute sowohl vieles schlechte über viele Nationalitäten schreiben.Aber ich denke leider das sich nunmal ein Kopftuch eher einprägt, weil auch große Unwissenheit gegenüber des Glaubens und der Nationalität vorhanden ist.
Was bei uns Moslems umgekehrt auch da ist.
Was viele auch nicht wissen unsere beiden Glauben haben einen Ursprung, wir verehren Jesus genauso wie Abraham und Noah, selbst Erzengel Gabriel.

Und im Islam ist es tatsächlich so das diese Kinder ein Geschenk sind und man dieses Geschenk mit Würde, Liebe, auch mit Stolz anschauen sollte.
Denn jedes unserer Kinder egal ob Moslem oder Christ ist etwas ganz besonderes :wink:
Ich wünsche dir viel Glück bei deiner Begegnung und wäre nett wenn du uns was darüber erzählst

LG
mAGA
Magdalen mit Nour *10/05 unserem besonderen Sonnenschein mit septooptischer Dysphlasie , entwicklungsverzögert und mit dem schönsten lächeln das ich je gesehen habe

Heike M
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1290
Registriert: 30.05.2005, 13:40
Wohnort: Hannover

Beitragvon Heike M » 12.12.2006, 14:14

Hallo Gülcan,

ich finde es gut, dass Du hier so klare Worte gefunden hast und schade, dass Du so viel mit Vorurteilen konfrontiert wirst.

Ich denke, Du hast vollkommen recht, wenn Du sagst, dass evntuell unterschiedliche Umgehen mit Behinderung eher etwas mit kulturellen Unterschieden und dem Aufwachsen mit unterschiedlichen Traditionen zu tun hat als mit religiösen Inhalten.

Dein Beitrag hat mich jetzt aber auch neugierig gemacht: Gibt es denn im Koran Textstellen, die sich direkt auf das Thema Behinderung beziehen?

In der Bibel kommt das ja durchaus vor, Jesus hat ja so manchen Lahmen, Blinden oder Aussätzigen geheilt.

Wie geht Ihr persönlich denn mit der Weihnachtszeit um, Dein Sohn wird in einem evangelischen KiGa ja ziemlich viel von den Weihnachtstraditionen mitbekommen?

LG
Heike (12/68) und Vincent (09/04), operierte intermediäre Analatresie

Benutzeravatar
rümeysa
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 245
Registriert: 27.06.2006, 21:33
Wohnort: Hannover

Beitragvon rümeysa » 12.12.2006, 17:15

hallo Heike M

ich habe dir ja eine Pn geschrieben wenn wir es mal schaffen uns zu sehen kann ich Dir darüber etwas mehr erzählen.
ja mein sohn war ganz stolz als sein Nikolausstifel den wir vor die Tür gestellt hatten morgens gefüllt war (die hatten im Kinderagrten einen gebastelt) AUCH war der nikolaus ja auch im Kindergarten.
ja er lernt jetzt einige sachen aber ich finde das nicht schlimm. Er bewundert die vielen Lichterketten und die weihnachtsmänner die an den balkonen runterhängen guckt sich die Trickfilme an. Ich kaufe auch Weihnachtsgebäck. Ich habe das auch als Kind erlebt warum soll ich ihm das verbieten. und der Weihnachtsmann hat ja so nichts mit weihnachten zu tun. Geschenke kriegt er nicht. Wir haben am 31.12 selber feiertage geshenke gibt es dann. das muss er lernen.
Ehrlich gesagt finde ich den Kindergarten sehr gut. Die erzieherinnen sind super. ich hatte eher Probleme mit den müttern die ihre Stammtiuschtreffen haben und untereinander viel planen andere mütter die neu sind einbeziehen und mich nicht. das nimmt man dann schon persönlich. Aber jetzt klappt es wunderbar. die kinder kommen auch zu uns zum spielen.
eS IST JA AUCH SO DAS JESUS für uns ein heiliger ein Prophet war. das die bibel kam, an Maria an Noah abraham Adam und eva an Moses ja all das daran glauben wir auch. Jesus wird im Koran auch erwähnt und auch die heilige Maria. Es gibt Verfilmungen wo marias leben dargestellt wird.

Ich habe dir auch in der Pn geschrieben es gibt vieles negative Verhalten was uns auch traurig macht wenn wir sehen das es moslems sind die dies tuen. aber man darf es nicht veralgemeinern und auch nicht mit der religion in Verbindung bringen.

Ich hoffe auch< das die BEGEGNUNG GUT VERLAUFEN WIRD: WENN NICHT DANN TUT ES MIR LEID FÜR DEN vATER. DENN DANN IST ES DOCH GUT DAS DAS KIND AUCH NICHT BEI DENEN IST WENN SIE EHE NICHT ZU DEM kINDE STEHEN:

LG GÜLCAN
Rümeysa geb. 13.12.2004 Spina bifida, HC Shuntversorgt, ACM, Delation des 2. Chromosomen am langen Arm, Vesikoureteraler Reflux 5. Grades beidseits
offene Vesikostomie seit 10/06 Kontrakturen an Fingern,
Talha geb. 10.07.03 Herzklappenaortenstenose
Yusa geb 27.02.2010 Frühchen 33 SSW

Lucy2002
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 324
Registriert: 27.07.2006, 19:36

Beitragvon Lucy2002 » 03.03.2007, 01:13

Hallo!

Ich habe nicht viele muslimische Eltern mit besonderen Kinder kennen gelernt, aber ich habe beide Extreme erlebt.
Mütter, die sich aufopferungsvoll um ihre Kinder gekümmert haben- und einen Vater, der es schlicht weg abgelehn und verboten hat, dass seine Frau ihr Baby (Down-Syndrom) im KH besucht :cry: Er wollte dieses Kind weder sehen noch durfte es in die Familie nach Hause.

Aber genau das selbe habe ich auch bei einer deutschen (christlichen ? ) Familie erlebt- das Kind mit Down-Syndrom mußte sofort in die Kinderklinik verlegt werden und wurde nie mehr besucht. Das JuAmt hat dann Pflegeeltern für das KLeine gesucht :cry:

Es hängt denke ich wirklich überwiegend von den einzelnen Menschen ab, weniger von der Religion. Allerdings mag es sein, dass diese Religion die Menschen schon auch prägt. Ich habe z.B. überdurchschnittlich sehr christliche Menschen getroffen, die bewußt ein besonderes Kind in Pflege genommen haben.
Bei unseren muslimischen Freunden hingegen wird unsere kleine Pflegetochter eher komplett ignoriert- die können nicht verstehen, wie man ein "fremdes" Kind aufnehmen kann- und dann auch noch ein Krankes. Das macht mich ziemlich traurig .

Liebe Grüsse,
Lucy

Alin
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 23
Registriert: 08.01.2007, 11:31

Beitragvon Alin » 03.03.2007, 08:37

Hallo!
Dazu kann ich eigentlich nur sagen, daß ich den Eindruck gewonnwn habe, daß die Kinder welche in z. B türkischen Familien aufwachsen sehr gut versorgt werden, vorwiegend von den weiblichen Personen. Die Männer treten eher in der Öffentlichkeit auf, was wohl mit der Sprachproblematik zu tun hat. Ich habe als Krankenschwester über längere Zeit die Pflegeüberprüfungen zuhause durchgeführt. Im Krankenhaus konnte man den Eindruck bekommen als ob gerade in türkischen Familien der Anteil an behinderten Kindern sehr hoch ist. Und auch dort konnte ich feststellen, daß die Kinder sehr liebevoll versorgt werden. Ich denke es ist wie auch in christlichen Familien. Solange man einen starken Glauben, welcher Art auch immer hat wird man sich den Problemen die das Leben an einen stellt eben stellen und es nach besten Wissen erfüllen.

Cennet

Beitragvon Cennet » 03.03.2007, 10:03

Hallo !

Also ich bin Deutsche und habe auch viele Türkische freundinen oder Familien die ich sehr gut kennne und die mich auch sehr bewundern das ich dies alles alleine mache.

Denn Cennet's papa war auch ein Türke wir waren gute 6 Jahre zusammen und cennet war ein Wunschkind von uns beiden nah ja aber wie er dann wußte was Cennet alles hatte dann hat er uns wie sie gerade 8 Monate alt ist sitzen gelassen,das einzige was ich von den beiden zusammen habe ist ein Foto mehr nicht.
Nun wird sie bald 15 Jahre alt in Mai und seiddem hat er sie nicht mehr gesehn oder mal nachgefragt.
Ich finde dies von meiner sicht sehr traurig.

Seiddem mach ich dies alles eine durch mit Cennet.


Lg Christine

Werbung
 
michi79
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 353
Registriert: 01.08.2007, 11:31

Beitragvon michi79 » 10.08.2007, 17:43

Hallo,

bin erst jetzt hierzugestossen, habe aber auch eine Anmerkung zu dem Thema zu machen.
Ich bin eine deutsche, zum Islam konvertierte Muslima. Mein Mann kommt aus Ägypten.
Wir haben am 12.07.2007 (eine Woche vor dem 2. Geburtstag unseres Sohnes!)
die Diagnose bekommen, dass unser Sohn Spinale Muskelatrophie hat. Für uns war diese Diagnose wie ein Schlag ins Gesicht, aber wir lieben unseren Sohn wie auch vor der Diagnose, und das wird immer so bleiben!!!
Wir haben schon seit ca. 8 Monaten gemerkt, dass unser Abdallah anders ist als andere Kinder. Aber wir werden für ihn kämpfen und ihm das Leben zusammen mit seiner großen Schwester so schön wie möglich gestalten!!! Denn wir lieben unsere beiden Kinder, egal ob gesund oder behindert!!!
Und das es Eltern gibt, die die Behinderung Ihres Kindes nicht akzeptieren und diese Kinder verstecken oder gar in ein Heim "abschieben", hat nichts mit Religion oder Herkunft zu tun!!!
Die ersten Tage nach der Diagnose habe ich mich immer wieder gefragt "WARUM UNSER SOHN??" Und es war mein Mann, der immer wieder zu mir gesagt hat, wir müssen (ALLAH) dankbar für zwei so wunderbare Kinder sein!!! :!:
Liebe Grüße
Michaela


Zurück zu „Religion/Spirituelles“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste