Angst und Sorgen

Hier könnt ihr Diskussionen bezüglich religiöser Fragen und Meinungen führen - oder auch einfach über religiöse Feste wie Taufen, Konfirmationen etc. brichten. Für Familien mit besonderen Kindern haben religiöse Sitten und Gebräuche schließlich auch einen besonderen Charakter.

Moderator: Moderatorengruppe

Benutzeravatar
RenateT
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 5188
Registriert: 07.08.2005, 13:24

Angst und Sorgen

Beitragvon RenateT » 09.07.2006, 14:49

FÜr alle, die durch Angst beherrscht und von Sorgen gequält werden, habe ich diesen kurzen Film gefunden. Ich hoffe von Herzen, dass er euch trösten und ermutigen kann.
Es ist nicht so, dass ein Christ keine Sorgen und Ängste kennt, aber ich bin soooo froh, dass ich einen Gott habe, der an meinem Leben interessiert ist und der mir wirklich HELFEN will. Ich brauche meine Ängste und Sorgen nicht alleine tragen, sondern darf sie mit meinem liebevollen Gottes besprechen. Er kennt mich, er weiss, wieviel ich tragen kann und er kennt auch die Lösungen und Auswege.
In all meinen Problemen und Leiden bin ich nicht allein, ER steht neben mir und will mir SEINE Kraft geben.
Ich möchte euch einladen, es mit Gott zu versuchen. Er wartet auf alle, die selber nicht mehr können.

Ganz liebe Grüsse

Renate


www.e-water.de/sorrows_de.html

Benutzeravatar
Kate
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1227
Registriert: 19.02.2005, 16:22

Beitragvon Kate » 09.07.2006, 15:03

liebe renate,

mein nervenschmerz nervt mich total und ich bei diesem film kommen mir die tränen, obwohl es mir doch gar nicht so schlecht geht
vielen herzlichen Dank
alles liebe :)
Kate
29 J. Studentin, ICP-spastische Tetraparese, angeborener Herzfehler, Wirbelsäulendeformitäten, Hüftdysplasie, Nervenschädigungen Z.n. OP mit chronisch neuropathischem Schmerzsyndrom, Rollinutzerin
"Ich bin nicht so oder so, sondern so und so und so." (Peter T. Schultz) "Liebt einander oder geht zu Grunde." (W.H. Auden)

nataschawolle
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 2742
Registriert: 10.03.2006, 15:19
Wohnort: Speyer
Kontaktdaten:

Beitragvon nataschawolle » 09.07.2006, 18:58

hi renate

eine tolle zusammenstellung der psalme, aber was machen die die mit dem gegenhalten des lebens dennoch die angst nciht in den griff bekommen, die im verstand wissen, dass alles nur der moment ist und alles sich wieder verändern wird und doch ein gedeckter tisch und eine wärmende decke liebende menschen, das wichtigste sind, und der schmerz dennoch so unendlich an dir nagt, dass die angst und der schmerz den verstand nciht mehr in den körper lässt, und der körper sich versucht fallen zu lassen und auf den verstand vertraut, doch die angst bestitz ergreift.

was dann seuftz

lg natascha
natascha mit julia 93, gina 97 mageneingangfehlbildung mit reflux (hiatushernie) morotrische defizite, maria und anna 02, zehenfehlstellung, empfindliche lungen, maria extrem mit narbenbildung nach lungenentzündung, die 4 sind das wundervollste chaos dieser welt

Benutzeravatar
RenateT
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 5188
Registriert: 07.08.2005, 13:24

Beitragvon RenateT » 10.07.2006, 08:51

Liebe Natascha

ich kann dir nur erzählen, was ich mache, wenn die Sorgen und Ängste mir über den Kopf zu wachsen drohen.
Grundsätzlich glaube ich einfach, dass Gott wirklich persönlich an meinem Leben interessiert ist und mir WIRKLICH helfen will. Er hat den totalen Überblick , er kennt mich besser wie ich mich selber kenne und hat somit auch die beste Lösung für alles.( Aber er kann mir eigentlich nur wirklich helfen, wenn ich ihn in mein Leben hineinlasse.)
Aber manchmal droht mir dieses Wissen verloren zu gehen, wird erstickt durch die Sorgen und Ängste. Dann suche ich meistens Hilfe in den Psalmen (Mitte der Bibel). Dort bin ich in guter Gesellschaft, denn dort schütten noch andere, denen es genauso geht, ihr Herz vor Gott aus und kann ich mich in vielem wiederfinden. Zb. Teile von Psalm 13; Psalm 32 oder 38 usw.
Wenn ich Zeit habe und weg kann, nehme ich den MP3 Spieler, mache einen ausgebreiteten Spaziergang und höre mir unterdessen eine gute Predigt an.
Wenn aber auch das alles nicht mehr hilft und ich selbst nicht mehr beten kann, dann rufe ich meine Seelsorgerin an, eine ältere Dame, der ich dann mein ganzes Herz ausschütten kann und die mir geduldig und liebevoll zuhört, ohne mich zu verurteilen. Und dann betet SIE eben für mich, an meiner Stelle. Es ist schon passiert, dass ich sie einige Tage lang täglich angerufen habe, denn es ist einfach ein Kampf.
Ich weiss nicht, ob dich diese Antwort befriedigt? Wenn nicht, lass es mich wissen.

Ganz liebe Grüsse

Renate

marianne
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 4881
Registriert: 12.01.2005, 11:19
Wohnort: Landkreis München

Beitragvon marianne » 10.07.2006, 10:11

Hallo Renate, danke für den wunderbaren Film!

Hallo Natascha, deine Fragen habe ich mir auch schon oft gestellt. Nach und nach ist mir dann bewusst geworden, dass ich auch das Vertrauen und das Mich-nicht-Sorgen üben muss. Genauso wie ich es immer und immer wieder üben muss, mich gesunder zu ernähren als "normal" ist, also z.B. am Tag genug Flüssigkeit zu trinken, weil ich erzogen wurde, mit wenig auszukommen und eigentlich nie Durst habe, genauso wie ich jeden Tag mich überwinden und trainieren muss, etwas Sport zu machen, ganz genauso enthält mein Alltag mittlerweile auch Minuten der Andacht (Bibelkalender und Gebete und Lieder im Gesangbuch) und der Entspannungsmeditation mit Übungen des inneren Loslassens und Geschehenlassens. Das mache ich so seit 4 Jahren und merke deutliche Fortschritte. Ich, ein temperamentvoller, ungeduldiger und aufbrausender und eher misstrauischer Mensch bin nun schon oft durchschnittlich in all diesen impulsiven Reaktionen. Wenn ich so weiter mache, dann werde ich wohl immer weiter auf dem Wege der inneren Gelassenheit und des inneren Gottvertrauens kommen. Will aber auch trainiert sein.

Ich habe oft von Gott die Aufforderung verspürt, mich da mehr zu bemühen. Wenn ich ganz schlimme Ängste und Sorgen hatte, spürte ich ihn immer hinter mir, aber abwartend, denn ich soll schon selber mit meinen Fähigkeiten und Kräften gezielter umgehen.

So habe ich das erfahren und bin über diesen Weg Reiki-Meisterin geworden und übe und übe mit Fortschritten und Rückschritten immer immer weiter.


Lieber Gruß!

Marianne


Zurück zu „Religion/Spirituelles“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast