Bluthochdruck bei Zystennieren

In dieser Rubrik könnt ihr euch über diverse Krankheitsbilder austauschen - z. B. Skoliose, Kyphose, Cerebralparese usw.

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Lisa85
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Bluthochdruck bei Zystennieren

Beitragvon Lisa85 » 11.10.2019, 21:42

Hallo Ihr Lieben,

sind hier noch weitere Eltern mit Kindern, wo Bluthochdruck ein Problem ist?
Wir bekommen es nicht wirklich in den Griff, obwohl A. mittlerweile 3 verschiedene Medikamente dagegen nimmt. Die einstellung dauert schon 1,5 Jahre und sein Blutdruck ist immernoch bei 120:60 (Ziel wäre 100:50). Wir sind in der Kindernephrologie der Charité Berlin in Behandlung, sehr spezialisiert also.
Ich würde gerne hören, was so die Erfahrungen sind bei Euch.
Die Ärztin sagte, es können bis zu 5 Medikamente gleichzeitig werden. Das wäre mein Horror, diese ganzen Pillen jeden Tag bei einem nicht mal 2 Jahre alten Kind, das nimmt mich schon sehr mit.

Gruß ,Lisa
Lisa mit 2 Söhnen: E. (6/2015, gesund) und A. (11/2017, tuberöse Sklerose, Zystenniere --> "The TSC2/PKD1 contiguous gene Syndrome".

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Laura Nitsch
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Re: Bluthochdruck bei Zystennieren

Beitragvon Laura Nitsch » 12.10.2019, 12:20

Hallo Lisa,

ich bin ja auch von Geburt an nierenkrank und seit fast 10 Jahren dialysepflichtig.
Ich habe auch immer wieder erhöhte RR-Werte und nehme mittlerweile 5 verschienedene RR-Senker.

LG,
Laura
Ich(10/88) Kloakenfehlbildung, inkompl. VAcTERl-Syndrom, caudales Regressionssyndrom, Sacrumdysplasie, Hysterektomie(12/06)Mitrofanoff-Stoma(08/08), chron. Nierenversagen, seit 3/10 dialysepflichtig
NTX-gelistet seit 24.3.14

Ihr lacht über mich, weil ich anders bin- Ich lache über Euch, weil ihr alle gleich seid.(K.Cobain)

Annika1
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Re: Bluthochdruck bei Zystennieren

Beitragvon Annika1 » 12.10.2019, 15:28

Hallo,

Wahrscheinlich nicht so wahnsinnig hilfreich, aber ich hatte das Problem als Jugendliche auch mit RR Werten bis zu 180/100. Ein Stück weit hat sich das glücklicherweise in Luft aufgelöst- aller Wahrscheinlichkeit nach auch durch die Entdeckung/Behandlung des Hashimotos, der ziemlich sicher schon in dem Alter da war. Heute habe ich eher (sehr) niedrige RR-Werte. Im Nachhinein wäre seinerzeit mehr Ursachenforschung statt Betablockern (die ich überhaupt nicht gut vertragen habe) angebracht gewesen - war damals in der Kindernephrologie der Uni Heidelberg.

Hoffe, Ihr kriegt das Problem bald in den Griff! Alles Gute, Annika


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