Konfliktschlichtung: Aufgabe der Schulbegleitung oder der Lehrer?

Integrative Kindertagesstätte oder Sonderkindergarten? Kann mein Kind die Regelschule schaffen oder muss es doch eine Sonderschule besuchen? Hier dreht sich alles um Kindergarten- und Schulbesuch.

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JasminsMama
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Konfliktschlichtung: Aufgabe der Schulbegleitung oder der Lehrer?

Beitragvon JasminsMama » 07.10.2019, 09:34

Hallo zusammen,

wir haben hier ein Problem, bei dem ich nicht weiß, wie ich meinem Kind helfen kann.

Montags finden nachmittags in der Schule verpflichtende AG´s statt. Diese sind klassenübergreifend, d.h. es sind auch Kinder aus anderen Klassen, als der meiner Tochter, darin. Die AG zu wechseln ist keine Option, da diese gewählt wurde und die Gruppen fest sind.

Einer der Jungen, der dort auch teilnimmt, hat mein Kind auf dem Kieker und beleidigt sie. Sie hat versucht ihn zu ignorieren, ihm gesagt, er soll sie in Ruhe lassen und sich, nachdem das nichts genutzt hat, an seine Schulbegleitung gewandt.

Diese hat gesagt, dass sie das selbst mit dem Jungen klären muss und sich wehren soll. Das aber kann mein Kind nicht wirklich gut.

Leider sind die AG´s wie gesagt montags und jetzt neigt mein Kind dazu montags krank zu sein, damit sie diesem Problem aus dem Weg geht. Sie ist dann wirklich krank, oft mit erhöhter Temperatur, solche Sachen gehen ihr sehr an die Nieren. Ich würde ihr gerne sagen, dass sie sich auf Lehrer/Schulbegleitung verlassen kann und dort Hilfe suchen soll, aber wenn gerade die Schulbegleitung das ablehnt, weil die Kids das selbst klären sollen, ist das natürlich schwierig.

Der Lehrer hat sich zu der Sache nicht groß geäußert, sondern auf die Schulbegleitung verwiesen.

Ist bei solchen Konflikten, zwischen Schülern, die Schulbegleitung zuständig oder sind es eher die Lehrer?

Was soll ich meinem Kind raten?

Am Donnerstag ist Elternabend, da werde ich das auch noch mal ansprechen, würde mich aber vorab über Euren Input freuen.

Danke und LG
Sandra
Sandra 06/76
Jasmin Marie 05/02 globale Entwicklungsverzögerung, vis. Wahrnehmungsstörung, Lernbehinderung, starke Hyperopie rechts, hochpathologisches EEG (Besserung seit Jan. 12),
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Engrid
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Beitragvon Engrid » 07.10.2019, 09:49

Hallo,

die Lehrkraft, in deren Klasse das schulbegleitete Kind sitzt, bzw der jeweilige Fachlehrer, ist der Schulbegleitung gegenüber weisungsbefugt.
Die Schulbegleitung ist ansonsten IHREM Kind gegenüber verpflichtet, nicht anderen. Allerdings gehört es gewöhnlich schon zu den Förderzielen, andere nicht zu beleidigen, und bei Bedarf den Sozialkontakt anzuleiten.
Es kommt ein bisschen darauf an, was das andere Kind sagt und warum es das tut (Um Deine Tochter zu ärgern, oder vielleicht eher als stereotype Kontaktaufnahme, oder...). Je nachdem müssen halt die Pädagogen drauf reagieren. Und zwar Lehrkraft und SB gemeinsam, in Absprache.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

Silvia & Iris
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Re: Konfliktschlichtung: Aufgabe der Schulbegleitung oder der Lehrer?

Beitragvon Silvia & Iris » 07.10.2019, 10:53

Hallo,

welche Lehrkraft? - Die Klassenlehrerin, die vielleicht gar nicht anwesend ist? - Die Lehrkraft, die gerade Unterricht hält, aber die Probleme nicht wirklich gut erfassen kann?
die Schulbegleitung des Jungen - so wie ich das herauslese?
Kannst du auch direkt Kontakt zu dieser suchen? Vielleicht erfasst diese die Situation auch nicht richtig und sieht die Hilflosigkeit deiner Tochter gar nicht?

Wenn es von dem Jungen direkt ausgeht ohne weitere Hintergründe - dann sehe ich auch die Begleitung in der Pflicht...
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, PCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört

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Re: Konfliktschlichtung: Aufgabe der Schulbegleitung oder der Lehrer?

Beitragvon Ilse B. » 07.10.2019, 12:30

Hallo, spontan würde ich sagen, dass der Lehrer der AG zuständig ist. Die Schulbegleitung ist für das Kind zuständig, also diesen Jungen, muss aber auf das hören, was der Lehrer der AG sagt. Beleidigungen gehören unterbunden, man kann nicht von Deiner Tochter verlangen, dass sie das selbst löst. Du hast leider nicht geschrieben, welche Schulform das ist. Aus der Signatur entnehme ich, dass Deine Tochter 16 oder 17 ist. Vielleicht liegt ja auch ein Missverständnis seitens der Schulbegleitung vor, die denkt, dass ein Teenager das selbst lösen kann. Bei Mobbing bzw. Verhaltensweisen, die Mobbinginhalte enthalten, sind aber sogar Erwachsene überfordert. Von daher würde ich sagen, versuche den Lehrer zu erreichen und wenn das nicht hilft, wende Dich an die Schulleitung. LG Ilse

GretchenM
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Re: Konfliktschlichtung: Aufgabe der Schulbegleitung oder der Lehrer?

Beitragvon GretchenM » 07.10.2019, 13:01

Hallo,

spontan kann ich nur sagen, was ich als SB tun würde: in der Situation durchaus sagen, wenn es reicht, aber den Lehrer der AG auch darauf hinweisen was dort läuft damit der die Sache im Auge hat.
Der SB kann wie jeder Erwachsene der Gemeinheiten mitbekommt, etwas sagen; allerdings hat er über den Jungen keinerlei Autorität.
Zudem würde ich versuchen meine Klientin zu ermutigen, sich zu wehren, aber sie auf keinen Fall so "abfertigen" sondern besprechen, was sie tun könnte.
Wenn das nicht funktioniert würde ich den Klassenlehrer des Mädchens ansprechen und auf das Dilemma hinweisen. Dieser kann dann auch mit dem Klassenlehrer des Jungen sprechen. (so wäre hier in schlimmen Fällen der ubliche Weg)
Auf keinen Fall ist es Aufgabe eines SB andere Kinder zu erziehen. Vermitteln ja, helfen Kontakt aufzunehmen ja, aber nicht andere Kinder zur Raison rufen. Das ist Lehreraufgabe.

Schönen Gruß,

GretchenM

Silvia & Iris
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Re: Konfliktschlichtung: Aufgabe der Schulbegleitung oder der Lehrer?

Beitragvon Silvia & Iris » 07.10.2019, 13:08

Hallo Gretchen,

so wie ich das verstehe ist die SB für den Buben zuständig der die Aktion setzt, nicht für das Mädchen... wodurch sehr wohl auch die SB zu einer Schlichtung der Situation beitragen sollte... Wenn die SB nicht zuständig ist für die Erziehung des Jungen den sie betreut... - dann ist es wohl Sache der Eltern des Jungen diesen zu erziehen?
Hat eine SB keine Befugnis in solche - durch ihren Klienten hervorgerufene - Aktionen einzuschreiten?
Liebe Grüße
Silvia
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GretchenM
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Re: Konfliktschlichtung: Aufgabe der Schulbegleitung oder der Lehrer?

Beitragvon GretchenM » 07.10.2019, 13:30

Hallo,

Ups, ja, ich dachte es ginge um die SB des Mädchens. Dann ist es selbstverständlich auch Aufgabe des SB - zusammen mit dem Lehrer, wobei es nicht funktioniert wenn der Lehrer dem SB quasi die Verantwortung übertragen will.

Aber ja, klar muss der SB gemeinsam mit Eltern und Lehrern überlegen, wie der Junge dazu gebracht werden kann sein Verhalten zu bessern und das Beschlossene auch umsetzen.

Ganz klar!

Schönen Gruß,

GretchenM

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Engrid
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Beitragvon Engrid » 07.10.2019, 13:55

Hallo,
Aber ja, klar muss der SB gemeinsam mit Eltern und Lehrern überlegen, wie der Junge dazu gebracht werden kann sein Verhalten zu bessern und das Beschlossene auch umsetzen.
Genau so.
Wenn ich da mal aus der Schule plaudern darf :-P
als Mama eines Kindes, das mal auf der einen, mal auf der anderen Seite steht, bei diesem Thema:
Es geht ja nicht darum, einen „Schuldigen“ zu suchen, sondern eine Lösung. Und die erfordert es, erstmal die Interaktion zwischen dem Jungen und Sandras Tochter zu verstehen. Und wenn man die Anteile aller Beteiligten, und eventuelle aneinander-vorbei-Kommunikation, usw usf geklärt hat, ist die Lösung manchmal sogar ganz einfach.
Beispiel: Junior hat zu einem Mädel wiederholt einen Jungennamen gesagt. Die fühlte sich sehr beleidigt und gekränkt davon. Junior war das überhaupt nicht klar, er mag das Mädel gern, und fand ihre sehr berechenbare immergleiche Reaktion interessant. Wenn man das erstmal weiß, kann man es 1) Junior erklären und 2) das Mädel auf zb wechselnde unberechenbare Reaktionen briefen. Das mal als Beispiel aus der autistischen Welt ...

Wenn man nur einen Schuldigen sucht („Die SB ist in der Verantwortung, das abzustellen.“) dann ist damit noch gar nichts gelöst und schlimmstenfalls verhärten sich die Fronten (nämlich wenn die SB sich alleingelassen fühlt und keinen Lösungsansatz hat).

Grüße
Engrid
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Re:

Beitragvon mariannna » 07.10.2019, 21:36

...
Beispiel: Junior hat zu einem Mädel wiederholt einen Jungennamen gesagt. Die fühlte sich sehr beleidigt und gekränkt davon. Junior war das überhaupt nicht klar, er mag das Mädel gern, und fand ihre sehr berechenbare immergleiche Reaktion interessant. Wenn man das erstmal weiß, kann man es 1) Junior erklären und 2) das Mädel auf zb wechselnde unberechenbare Reaktionen briefen.
Nr 2) finde ich einen ganz falschen Ansatz. Das ist ein klassisches täterzentriertes Denken, welches in Deutschland leider weit verbreitet ist!
Nicht der/die verbal oder körperlich angegriffene Person muss ihr Verhalten ändern, sondern der Aggressor!!

Das ist die gleiche Denke, die z.B.vergewaltigten Frauen eine Mitschuld an dem Geschehenen geben, da sie das ja bestimmt irgendwie provoziert haben :-(

Ich möchte z.B. meine Tochter nicht 'briefen' müssen, damit sie in der Schule nicht beleidigt/angegriffen wird!

Soll das Mädchen jetzt ihre normale, absolut angemessene Reaktion ("Hör auf damit, ich heiße nicht so"! oder "Hör auf damit, mich 'Blöde Ziege' zu nennen!") ändern, nur damit sie nicht mehr beleidigt wird??
Das finde ich nicht richtig.

Wenn bei mir in der Klasse jmd Spass daran hat, anderen Kindern ihre Arbeitsblätter wegzunehmen und zu zerreißen, weil er ihre immer gleichen Reaktionen (weinen, schreien...) lustig findet, würde ich versuchen, dass Verhalten des Jungen/Mädchens zu ändern und bestimmt nicht die normalen Reaktionen der Mitschüler!
Und die erfordert es, erstmal die Interaktion zwischen dem Jungen und Sandras Tochter zu verstehen. Und wenn man die Anteile aller Beteiligten, und eventuelle aneinander-vorbei-Kommunikation, usw usf geklärt hat, ist die Lösung manchmal sogar ganz einfach
Welchen Anteil hat den Sandra Tochter daran, dass sie beleidigt wird??

Wenn ich auch mal aus der Schule plaudern darf:
Tatsächlich ist es in den Schulen üblich, sich mehr auf die aggressiven Kinder zu konzentrieren, alleine schon, damit der Unterricht weitergehen kann! Die eher stillen Kinder, die vll auch Hilfe und Aufmerksamkeit benötigen, aber nicht laut sind, kommen da regelmäßig zu kurz.
Gerade die "lieben, ruhigen" Kinder (meist Mädels) werden gezielt als 'Puffer' zwischen die größten Störenfriede gesetzt, damit diese nicht nebeneinander sitzen und sich gegenseitig anstacheln. Ist leider oft die einzig praktikable Lösung, zumindest bei Regelschulen. Ich nehme mich da selbst gar nicht aus. Geht leider oft nicht anders.

Nachdenkliche Grüsse
Marianna

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Re: Re:

Beitragvon mariannna » 07.10.2019, 22:02

...
Beispiel: Junior hat zu einem Mädel wiederholt einen Jungennamen gesagt. Die fühlte sich sehr beleidigt und gekränkt davon. Junior war das überhaupt nicht klar, er mag das Mädel gern, und fand ihre sehr berechenbare immergleiche Reaktion interessant. Wenn man das erstmal weiß, kann man es 1) Junior erklären und 2) das Mädel auf zb wechselnde unberechenbare Reaktionen briefen.
Nr 2) finde ich einen ganz falschen Ansatz. Das ist ein klassisches täterzentriertes Denken, welches in Deutschland leider weit verbreitet ist!
Nicht der/die verbal oder körperlich angegriffene Person muss ihr Verhalten ändern, sondern der Aggressor!!

Das ist die gleiche Denke, die z.B.vergewaltigten Frauen eine Mitschuld an dem Geschehenen geben, da sie das ja bestimmt irgendwie provoziert haben :-(

Ich möchte z.B. meine Tochter nicht 'briefen' müssen, damit sie in der Schule nicht beleidigt/angegriffen wird!

Soll das Mädchen jetzt ihre normale, absolut angemessene Reaktion ("Hör auf damit, ich heiße nicht so"! oder "Hör auf damit, mich 'Blöde Ziege' zu nennen!") ändern, nur damit sie nicht mehr beleidigt wird??
Das finde ich nicht richtig.

Wenn bei mir in der Klasse jmd Spass daran hat, anderen Kindern ihre Arbeitsblätter wegzunehmen und zu zerreißen, weil er ihre immer gleichen Reaktionen (weinen, schreien...) lustig findet, würde ich versuchen, dass Verhalten des Jungen/Mädchens zu ändern und bestimmt nicht die normalen Reaktionen der Mitschüler!
Und die erfordert es, erstmal die Interaktion zwischen dem Jungen und Sandras Tochter zu verstehen. Und wenn man die Anteile aller Beteiligten, und eventuelle aneinander-vorbei-Kommunikation, usw usf geklärt hat, ist die Lösung manchmal sogar ganz einfach
Welchen Anteil hat denn Sandra Tochter daran, dass sie beleidigt wird??

Wenn ich auch mal aus der Schule plaudern darf:
Tatsächlich ist es in den Schulen üblich, sich mehr auf die aggressiven Kinder zu konzentrieren, alleine schon, damit der Unterricht weitergehen kann! Die eher stillen Kinder, die vll auch Hilfe und Aufmerksamkeit benötigen, aber nicht laut sind, kommen da regelmäßig zu kurz.
Gerade die "lieben, ruhigen" Kinder (meist Mädels) werden gezielt als 'Puffer' zwischen die größten Störenfriede gesetzt, damit diese nicht nebeneinander sitzen und sich gegenseitig anstacheln. Ist leider oft die einzig praktikable Lösung, zumindest bei Regelschulen. Ich nehme mich da selbst gar nicht aus. Geht leider oft nicht anders.
Einer der Jungen, der dort auch teilnimmt, hat mein Kind auf dem Kieker und beleidigt sie. Sie hat versucht ihn zu ignorieren, ihm gesagt, er soll sie in Ruhe lassen und sich, nachdem das nichts genutzt hat, an seine Schulbegleitung gewandt.
Sandra, ich finde, deine Tochter hat alles richtig gemacht!
Ich würde hier definitiv die Lehrer bzw AG-Betreuer UND die Schulbegleitung des Jungen in der Pflicht sehen!
Zur Not würde ich auch zum Schulleiter gehen.
Deine Tochter hat ein Recht darauf, angstfrei in die Schule gehen zu können!
Leider sind die AG´s wie gesagt montags und jetzt neigt mein Kind dazu montags krank zu sein, damit sie diesem Problem aus dem Weg geht. Sie ist dann wirklich krank, oft mit erhöhter Temperatur, solche Sachen gehen ihr sehr an die Nieren. Ich würde ihr gerne sagen, dass sie sich auf Lehrer/Schulbegleitung verlassen kann und dort Hilfe suchen soll, aber wenn gerade die Schulbegleitung das ablehnt, weil die Kids das selbst klären sollen, ist das natürlich schwierig.
Du hast Recht.
Gerade für Kinder, die sich selber nicht so gut durchsetzen können (und das sind einige) , ist es sehr wichtig, dass sie sich auf die erwachsenen Aufsichtspersonen verlassen können! Darauf würde ich bestehen. Gerade wen jetzt schon körperliche Symptome bei deiner Tochter auftreten!

Liebe Grüße
Marianna


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