Eingliederungshilfe SGB XII / Einkommens- und Vermögensauskunft

In dieser Kategorie geht es um rechtliche Dinge, Fragen zur Krankenversicherung, Pflegegeld etc.

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IlonaN
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Re: Eingliederungshilfe SGB XII / Einkommens- und Vermögensauskunft

Beitragvon IlonaN » 26.09.2019, 11:55

Danke für deine Antwort, naja die Werkstatt und die Unterbringung läuft ja glaub ich unter Eingliederungshilfe
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IlonaN
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Re: Eingliederungshilfe SGB XII / Einkommens- und Vermögensauskunft

Beitragvon IlonaN » 26.09.2019, 12:01

Hm, also ist es doch so das, wenn unsere erwachsenen behinderten Kinder in einer Werkstatt arbeiten und demzufolge zum Lebensunterhalt Grundsicherung und/oder heimkosten brauchen, die Eltern ein Lebenlang zahlen müssen und sie selbst von ihrem bischen auch noch. Für wen gilt dann die 100000 T€ Grenze?
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Re: Eingliederungshilfe SGB XII / Einkommens- und Vermögensauskunft

Beitragvon monika61 » 26.09.2019, 12:32

Hallo Ilona,

nein.

Das Angehörigen-Entlastungsgesetz soll am 1.Januar 2020 in Kraft treten:
https://www.pflegeportal.org/news/finan ... 0-642.html
https://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemit ... esetz.html


LG
Monika

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Re: Eingliederungshilfe SGB XII / Einkommens- und Vermögensauskunft

Beitragvon IlonaN » 26.09.2019, 12:48

Danke
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Angela u. Svenja
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Re: Eingliederungshilfe SGB XII / Einkommens- und Vermögensauskunft

Beitragvon Angela u. Svenja » 09.10.2019, 13:54

hallochen, mich treibt das mit der grusi seit august rum.
habe heute schon wieder ein ablehnung bekommen. wobei ich gleichzeitig auch" hilfe zum lebensunterhalt für erwachsene behinderte" gestellt habe , falls die grusi abgelehnt.
ich habe das mit den "pauschalbeträgen" nur im zusammenhang mit der "hilfe zum lebensunterhalt" gelesen, also wenn die einkommensgrenze eines elternteils über 100.000 euro liegt. wenn die jugentlichen zu haus wohnen und aus diesem grund keine grusi bekommen, dann wird wohl erst "hilfe zum lebensunterhal"t ab dem 25. lebensjahr gezahlt, vorher komplett die eltern, da diese untrhalspflichtig. aber dann mit ca. 25 euro "zuzahlung"ein leben lang. wenn eingliederungshilfe gewährt wird, sofort ab dem 18. lebensjahr mit dem entsprechenden pauschbetrag.
das mit der auskunftspflicht ist ja auch so eine sache ;-) denn eine frage in den antragsformularen heißt ja :
verdient ein familienmitglied oder die eltern mehr oder weniger als 100.000 Euro jahreseinkommen.
wenn man diese frage nict beantwortet kommt prommt die aufforderung den lohnsteuerjahresausgleich zu schicken. also wes soll die aussage im gesetz...dass keine vermögens- oder einkommensprüfung der eltern stattfinden soll.....

Angela u. Svenja
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Re: Eingliederungshilfe SGB XII / Einkommens- und Vermögensauskunft

Beitragvon Angela u. Svenja » 09.10.2019, 14:37

...noch eine frage,
wenn man, wie ich, einen antrag auf grusi für die tochter gestellt hat, dieser abgelehnt wird.
muss das amt gleichzeitig einen darauf aufmerksam machen, dass man z.b. einen antrag stellen kann/soll auf hilfe zum lebensunterhalt? sind sie dazu verpflichtet? oder muss man darauf selber kommen? :-(

monika61
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Re: Eingliederungshilfe SGB XII / Einkommens- und Vermögensauskunft

Beitragvon monika61 » 21.10.2019, 08:56

...noch eine frage,
wenn man, wie ich, einen antrag auf grusi für die tochter gestellt hat, dieser abgelehnt wird.
muss das amt gleichzeitig einen darauf aufmerksam machen, dass man z.b. einen antrag stellen kann/soll auf hilfe zum lebensunterhalt? sind sie dazu verpflichtet? oder muss man darauf selber kommen? :-(
Hallo,

schau mal hier:
https://kobinet-nachrichten.org/2018/08 ... alaemtern/

https://twitter.com/IngeRosenberger/sta ... 3575288832

LG
Monika

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Re: Eingliederungshilfe SGB XII / Einkommens- und Vermögensauskunft

Beitragvon Angela u. Svenja » 31.10.2019, 14:21

so , heute kam ein schreiben vom bezirk oberbayern, dass ich gerne vor dem sozialgericht münchen klagen kann!!
sachverhalt: ich habe grundsicherung für meine tochter beantragt - wurde abgelehnt mit der begründung, dass mein mann über 100.000 euro jahresbrutto (weit unter dieser grenze ist aber unser zu versteuerndes familieneinkommen) verdient.
nach vielem lesen im netz, habe ich gegen den bescheid keinen widerspruch eingelegt. meinte es hat keinen sinn.
dann war ich ich mit meiner tochter auf reha und die dortige sozialarbeiterin sagte mir, dass ich dies noch tun sollte, da die sachbearbeiterin im amt ihrer beratungs- und weiteren prüfungspflicht nicht nachgekommen ist. sie meinet, dass meiner tochter dann eventl, hilfe zum lebensunterhalt zustehen können.
die widerspruchsfrist war am 17.09 abgelaufen und mein, mit der sozialarbeiterin verfasstes schreiben, ist am 26.09. im amt eingegangen. der verweis, dass der wiederspruch auf grund der späteren kenntnis, vielleicht hilfe zum lebensunterhalt zu bekommen und auf die versäumte beraftungspflicht, oder weiteren prüfung auf aundere leistungen, wurde gar nicht eingegangen. außerdeem habe ich gleichzeitig einen erneute prüfung auf grusi und hilfe zum lebensunterhalt gestellt. auch dies wurde komplett ignoriert.
ich könnte ko.......
lg angela

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Re: Eingliederungshilfe SGB XII / Einkommens- und Vermögensauskunft

Beitragvon MichaelK » 31.10.2019, 17:38

so , heute kam ein schreiben vom bezirk oberbayern, dass ich gerne vor dem sozialgericht münchen klagen kann!!...
Hallo Angela,

was für ein Schreiben und welchen Inhaltes? War das ein Bescheid mit Rechtsmittelbelehrung und wenn ja, auf welchen Antrag hin?

LG Michael
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"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."
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Re: Eingliederungshilfe SGB XII / Einkommens- und Vermögensauskunft

Beitragvon Angela u. Svenja » 03.11.2019, 12:44

Hallo Michael,
Bescheid war mit Rechtsmittelbelehrung
Antrag auf Grundsicherung im August/2019
hatte damals keinen widerspruch eingelegt, da ich hier im forum gefragt habe, ob es überhaupt sinn mancht bei einem jahresbruttoeinkommen meines mannes über 100.000, aber zu versteuerneden familieneinkommen unter 100.000, in den widerspruch zu gehen. und es wohl keine aussicht.
war dann auf reha mit mit meiner tochter und die sozialarbeiterin meinte, dass das amt hätte dann auf hilfe zum lebensuntrhalt prüfen müssen.
daraufhin habe ich dort im amt angerufen und die auskunft erhalten, dass ich in einem formlosen schreiben dies beantragen soll. hatte aber auch nochmals darauf hingewiesen, dass ich die auslegung des gesetztes als ungleichheit empfinde, da es nicht sein kann, wie es ja bereits urteile gibt, wenn beide arbeiten das jahreseinkommen und!!! das zu versteuernde einkommen der familie über 100.000 liegt, aber im gesetz ja nur das einkommen des einzelnen betrachtet wird. das wir, wie in diesem fall, benachteiligt sind und unsere tochter keine grusi bekommt. aber im anderen fall ja :-(
haben wir aber glaube ich bereits ausführlich diskutiert. und es scheint in dem neuen gesetzt ab 01/2020 auch icht anders zu werden, da dem sozialamt nicht zuzumuten ist, den einzelfall auszurechnen. was meiner meinung nach schwachsinn ist, da die ämter den einkommensbescheid vom fa verlangen. und die haben die persönliche situation bereits ausgerechnet.
aber ich bin abgeschweift ;-)
mein zuständiges sozialamt hat sich jetzt an die höhere stelle gewendet, die haben mir jetzt einen widerspruchsbescheid erlassen
mit der rechtshelfsbelehrung, dass ich klage beim sozialgericht münchen innerhalb eines monats erheben kann :-(
jetzt weiss ich eigentlich nicht was ich machen soll. habe ich noch nie gehabt und auch noch nie gemacht!!! keinerlei erfahrung!!!
aber eigentlich sind sie in dem schereiben gar nicht auf die weitere überprüfung auf hilfe zum lebensunterhalt eingegangen. sollte ich das sozialamt diesbezüglich nochmal anschreiben?
LG


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