Diagnostik Rückmeldung Sonderpädagogin

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SandyErgo
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Re: Diagnostik Rückmeldung Sonderpädagogin

Beitragvon SandyErgo » 20.09.2019, 16:22

... Die muss man unheimlich genau lesen. Mal sind sie so formuliert und mal anders herum. Mal ist gesagt, was das Kind angeblich tun soll und mal, was es nicht tun soll. Könnte es sein, dass die Lehrerin einfach den Bogen nur überflogen hat und die Feinheiten nicht gelesen hat?
Hast du den kompletten Bogen mal gelesen? Die Fragen wiederholen sich ja inhaltlich, sind aber immer anders gestellt.
Das war ja auch mein Gedanke.
Mama 12/77
mit Tochter 11/06 FG 30+6 (nach HELLP-Syndrom) Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit noch leichter Sprachentwicklungsstörung, Hämochromatose (homozygot C282T im HFE-Gen)
und Sohn 08/09 FG 34+1 ADHS und kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung mit starker Betonung der aktiven Sprache

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Familiekühl
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Re: Diagnostik Rückmeldung Sonderpädagogin

Beitragvon Familiekühl » 20.09.2019, 22:57

Guten Abend,

Ich versuche mal zu antworten, wobei das bei so vielen Rückmeldungen recht schwierig wird.

Die Konsequenz dass er wegen dem Energy trinken eine SB an die Seite gestellt bekommen hat, dafür hat die Sonderpädagogin gesorgt. Wir hatten da beim Amt wenig Chancen.

Bei rot rutschen. Natürlich wird dem Kind erklärt, dass es weiss das man das nicht tut, und jetzt eine Pause macht, weil es durchaus gefährlich ist. Ein bademeister reagiert halt so.

Ob wirklich nichts dran ist, Wir sagen nein, die Ogts hat auch die Fragen beantwortet, allerdings komplett anders. Niemand sieht irgendwo auch nur den Hauch von gewaltätigkeit. Ausser jetzt in cen fragebögen. Das Kind hat noch nie, weder im Kiga, Grundschule noch an der neuen Schule eine Schlägerei angefangen. Natürlich bekommen Lehrer nicht alles mit, aber irgendwer muss ja was mitbekommen haben um solche Antworten zu geben.

Beim HPG wird darüber gesprochen, dass das Kind sich morgens ab und zu Cola holt, und das wegen dem Koffein gestoppt werden muss. Dann wurde die vertretungssituatiion besprochen. Das Kind darf auch ohne SB in die Schule kommen und soll auch kommen. Das sagten die lehrer.

Ein Kind welches weitgehend gewalttätig ist, klaut und andere schikaniert etc. Würde ich doch nicht auch nur eine Stunde alleine beaufsichtigenmit 29 anderen kindern. Wäre das nicht ein guter zeitpunkt gewesen, von weiteren problemverhalten zu sprechen ? Wenn man schon nicht dieEltern informiert. Bei Amt haben die lehrer offene Türen vorgefunden. Cola kaufen in dem Alter ist schlecht, zack Schulweg Begleitung. Aber Problem war das reinplatzen mit Antworten, das quatschen während der Stillarbeit, das ständige Diskutieren etc.

VG

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Re: Diagnostik Rückmeldung Sonderpädagogin

Beitragvon Silvia & Iris » 21.09.2019, 07:13

Guten Morgen,

eine Frage: wie kommt das Kind zum Cola? - Ist das im frei zugänglich? - Bei uns gibt es im Schulgebäude so ein Getränk nicht, wohl aber andere zuckerhaltige Getränke...

LG
Silvia
Liebe Grüße
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Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört

Familiekühl
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Re: Diagnostik Rückmeldung Sonderpädagogin

Beitragvon Familiekühl » 21.09.2019, 07:49

Guten Morgen

Es kauft sich Cola am Kiosk auf dem Weg zur Schule.

VG

Sheila0505
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Re: Diagnostik Rückmeldung Sonderpädagogin

Beitragvon Sheila0505 » 21.09.2019, 09:19

Guten Morgen, also für unseren Sohn musste ich auch schon einige Fragebögen von der Schule ausfüllen lassen und manchmal war der ein oder andere Punkt dabei, da dachte ich mit: puh, also wieso wurde das denn angekreuzt?

Aber es war nie so etwas gravierendes wie bei euch und in der Summe war es einfach zu vernachlässigen. Wenn ich aber jetzt wie Du einen Fragebogen zurückbekommen hätte, welcher derart hart ins Gericht fällt und für mich völlig an den Haaren herbeigezogen wäre, dann würde ich diesen ganz sicher nicht stillschweigend brav abgeben. Ich würde zunächst um einen Termin bzgl Klärung bitten, denn die Punkte welche du ankreidest berechtigen nunmal eine Erklärung.
Denn was dort angekreuzt wurde ist schlussendlich höchst alarmierend und schließlich sind es keine Lappalien welche es erlauben würden, dich in Unkenntnis darüber zu lassen. Dass solche (angeblich) aggressiven und gewalttätigen Verhaltensweisen von seiten eures Sohnes niemals Thema in Gesprächen und HPGS waren, wäre schon mal ein Klärungspunkt. Und letztendlich: Der Ton spielt ja die Musik und wenn du dort ehrlich besorgt und interessiert um (Er-)Klärung bittest, sollte es doch möglich sein, eine adäquate Gesprächsbasis einzuleiten.

Was sagt dir denn dein Bauchgefühl? Wie steht ihr als Eltern mit der Schule? Bei den Lehrern unseres Sohnes wüsste ich, dass ich ohne Bedenken nachfragen könnte. Wenn du hier aber bei euch Bedenken haben solltest, umso wichtiger wäre für mich dann der Ton, in welchem du mit Klärungswunsch erscheinst.
Letztendlich basiert der Klärungswunsch nicht nur auf bzw in Abhängigkeit dieses Fragebogens und dessen möglicherweise ungerechtfertigte Konsequenzen für euer Kind , sondern ganz klar grundsätzlich auf die elterliche Sorge über das (angebliche) absolut alarmierende Verhalten eures Kindes, worüber mit euch offenbar bisher nie gesprochen wurde und das wäre ein sehr starkes Stück von der Schule.

Wenn die Schule im Gespräch auf Korrektheit der angekreuzten Antworten beharrt, dann würde ich aber durchaus erklärt haben wollen, wieso du von diesen besorgniserregenden Verhaltensweisen eures Kindes viel eher zufällig über diesen Fragebogen erfährst und wieso es zuvor niemals Thema am runden Tisch wurde.

Je nachdem wie dieses klärende Gespräch verlaufen sollte, würde ich mir weitere Gedanken machen. Manchmal klärt sich aber nun doch vieles zufriedenstellend auf, das wird sich ja dann zeigen.

Liebe Grüße, Sheila

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Re: Diagnostik Rückmeldung Sonderpädagogin

Beitragvon HeikeLeo » 21.09.2019, 10:45

Liebe Familie Kühl,

aus anderen Threads und auch von hier, habe ich den Eindruck, dass die Schule nicht besonders kooperativ ist. Das haben wir leider auch schon erlebt. Deshalb holt Euch die Deutungshoheit zurück.
Lasst den Fragebogen nochmal ausfüllen - das asugefüllte Exemplar ist offenbar zu Schaden gekommen. Es ist nur die Frage, ob der Fragebogen bei Euch nachrichtlich angekommen ist oder ob Ihr das Original habt und selbst weitergeben sollt. Wenn die Diagnostik den Fragebogen schon hat, könnt Ihr nur im Nachgang Schadensbegrenzung machen.

Bei uns hatte die Lehrerin den Fragebogen ungefragt direkt nach außen an die KJP-Praxis geschickt. Wir haben die Fragebogen-Kopien von der Ärztin bekommen - drei Monate später. Das geht so gar nicht. Das ist bei uns noch nicht ausdiskutiert. Wir hatten aber am Inhalt des Fragebogens erst einmal nichts auszusetzen, auch wenn Sohn als Monster rauskam. Durch die Vermonsterung wird auch eher eine Diagnose ausgesprochen.

Liebe Grüße
Heike

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Re: Diagnostik Rückmeldung Sonderpädagogin

Beitragvon Familiekühl » 22.09.2019, 13:36

Hallo

Ich sehe ein nachfragen kritisch. Bei dem Kind wird aus jeder Mücke ein Elefant gemacht. Wenn das Kind etwas einem Lehrer sagt kommt als erstes na du bist ja auch kein Engel.

Der Papa findet einfach ignorieren. Wenn die Schule nichts dergleichen bei den vielen Möglichkeiten dazu sagt, ist auch nichts. Man solle das nicht zu hoch hängen oder Dinge reininterpretieren die nicht da sind.

"Nicht besonders kooperativ" ist wirklich nett formuliert. Sie haben ihren Standpunkt. Ich versuche es mal zu erklären, welchen Eindruck wir haben. Die Schule hat einen eingefahrenen Weg, den hat jeder zu gehen. "Das Kind hat zu funktionieren" wie alle anderen auch. Das viele Wege zum Ziel führen, ist irrelevant. Die Schule gibt den Weg vor, wer nicht mitgeht, ist dort fehl am Platz.

Wir haben das Original vorliegen. Wir haben die Schule gebeten die Fragebögen auszufüllen und an uns zurück zu geben.

Ich habe trotzdem vor mal nachzufragen warum dieses höchst allamierende Verhalten nie uns mitgeteilt wurde, sondern durch Fragebögen davon erfahren haben. Da kann ja was nicht stimmen. Vielleicht würden die Fragen falsch verstanden. Wobei ich finde die Fragen klar. Aber das sieht ja jeder anders. V

Danke!

LG


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