CBD Öl

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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Sia
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Re: CBD Öl

Beitragvon Sia » 09.09.2019, 15:02

Hallo Natascha

Kenne dieses Produkt "Cibdol" nicht.
Mein Sohn hat Epilepsie - ebenfalls GrandMal - "normalerweise" alle 3 bis 4 Wochen aber es gibt Phasen, in denen er beispielsweise innert 12 Stunden 3 Anfälle schafft! Die Problematik ist dabei, dass er in der Regel lange Anfälle hat (15 min. aufwärts) und zum Status tendiert. Ohne Notfallmedikament kommt er nicht aus dem Anfall raus. Er darf aber eigentlich nur alle 12h ein Notfallmedikament haben ...!

Gerade hoffen wir, dass die neu implantierte Spastik-Pumpe hilft, die Anfälle zu reduzieren und vor allem dafür sorgt, dass die Anfälle weniger heftig bzw. lang sind und wir sie ohne Notfallmedikament durchbringen.

Aber zum CBD ... mein Sohn bekommt 3 x 45 mg pro Tag. Er ist allerdings älter als dein Sohn. Die Epilepsie haben wir allerdings mit dieser Dosis immer noch. Um wirklich ansatzweise die Epilepsie damit zu behandeln, müssten wir - laut Ärztin - die Dosis erhöhen. Aber das ist mir zu teuer. Bei uns wird CBD nicht von der KK bezahlt! Primär geben wir das CBD auch nicht wegen der Epilepsie.
Eine schöne Zeit wünscht
Sia (aus der Schweiz :wink:)
Stell' dich täglich dem Wind, dann trotzt du dem Sturm. Geh' lachend durch den Regen und du überwindest die Flut
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Fanny73
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Re: CBD Öl

Beitragvon Fanny73 » 24.09.2019, 23:30

Hallo Sandra,

unser Sohn bekommt seit Mitte August auch ein 100mg/ml Canabidiol Öl. Er hatte ganz plötzlich bis zu 8 Anfälle pro Tag bekommen - für uns völlig neu, auch in ihrer Heftigkeit. Es folgte zum Jahre langem Orfiril long nun Frisium (seit Februar) mit anschließender totaler Anfallsfreiheit + Entwicklungsschub und dann nach 4 Wochen Gewöhnung der totale Rückfall in noch schlimmere Anfälle. Nun sind wir bei zusätzlich 200mg Canabidiol pro Einzeldosis. Eine Starterdosis... Von 8 Anfällen sind wir inzwischen auf 1-2 gekommen. Schon mal ganz gut. Es hat ihn verändert. Er ist jetzt noch sehr viel mehr autistischer, als er jemals war. Das ist für uns sehr bedrückend. Die Ärztin schaut sich das jetzt noch zwei Monate an, um dann neu zu entscheiden. Unser Fazit: Es funktioniert schon (nach 4-6 Wochen), wirkt aber wesensverändernd... Die Lehrer an seiner Schule finden seine neue ruhige Ausstrahlung prima, bemerken jedoch auch, dass sie ihn gerade nicht großartig motivieren können... Ich hoffe er fängt sich wieder und gewöhnt sich daran...

Mehr kann ich gerade nicht sagen..

LG
Fanny
Fanny mit Mathis (fokale, kryptogene Epilepsie mit generalisierten Anfällen, Entwicklungsstörung, frühkindlicher Autismus)


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