"negative" Spikes temporal?

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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Irmi 2
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Re: "negative" Spikes temporal?

Beitragvon Irmi 2 » 29.08.2019, 13:20

Hallo,
ich dachte, du, BauerM, hättest dich dazu entschlossen, den Thread der Erstellerin zu überlassen?
Es wird nicht besser, durch deine neuen Posts zu versuchen , deine Unwissenheit zu kaschieren und neue Dinge einzuwerfen....
Ich schrieb bereits, wir haben DEIN Problem verstanden....mach doch ein neues Thema auf und schreib da alles rein....

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Linda Pi
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Re: "negative" Spikes temporal?

Beitragvon Linda Pi » 29.08.2019, 13:29

Mahlzeit :D

@BauerM
Nochmal der Einfachheit halber. Bei meinem Sohn stand nach vielen Anfällen innerhalb weniger Tage die Diagnose Epilepsie im Raum, welche sich durch ein stark auffälliges EEG path. III bestätigt hat. Natürlich bekam er bei der Häufigkeit an Anfällen und stark auffälligem EEG Medikamente, die er bis heut noch nehmen muss. Im Moment ospolot und brivracetam. Zwischendurch mit nur ospolot hatte er wieder Anfälle, deshalb regelmäßige eeg Kontrollen, ob sich mit zusätzlichem Medikament eine Verbesserung zeigt. Mrt wurde auch gemacht, war auch auffällig. Das ist alles. Warum sollte man nicht alle 3 bis 6 Monate ein eeg machen, um zu sehen, ob sich was verändert? Dann könnte man sich ja ein eeg überhaupt sparen, wenn jemand krampfanfälle hat...
Ich wollte lediglich wissen, was ein Spike, der nach unten zeigt zu bedeuten hat. Und ob es vllt nur "Elektrodenartefakte" waren...
Liebe Grüße an alle

BauerM
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Re: "negative" Spikes temporal?

Beitragvon BauerM » 29.08.2019, 13:49

Hallo Linda,

Wenn die Anfälle gleich bleiben, dann wird das EEG eher dazu gemacht, zu sehen, ob sich die Epi auf das Gehirn auswirkt. Das ist nämlich unterschiedlich. Manche Epis machen kein Schäden, manche schon. Wenn man also Anfälle hat, mit denen man leben kann, kann man so abschätzen ob man "aggressiver" behandeln muss (aber wenn man nur alle 3-6 Monate [1/2 Jahr] in EEG macht ist das eben schwer...).

Da die Epi Medikamente auch Nebenwirkungen haben.

Aber ich meine das EEG alleine dazu ist zu wenig. Darum ist, je nach Befund, eine genauere Bildgebung hilfreich. Ein MRT alleine bringt ja wenig, da braucht man auch mehr und muss dann diese im Verlauf (wie die EEGs befunden). Somit hilft das EEG den Neuroradiologen ein erneuten exaktes MRT zu machen, da beim MRT auch spezielle Sequenzen gemacht werden müssen, oder man braucht noch zusätzlich MR Bildgebungen.

Wenn man ehrlich ist, müsste man (wenn es sich deutlich unterscheidet, also "neue" nicht bekannte Auffälligkeiten vorkommen) schauen woher diese kommen, wenn sie wirklich deutlich auffällig sind. Darauf wollte ich hinaus. Nicht mehr. Epi kann ja auch durch diverseste (auch behandelbare) Ursachen ausgelöst werden. Leider machen öfter Neurologen nur ein EEG und wenn sie e sich nicht erklären können, dann machen sie nichts weiteres.

Davon halte ich wenig, dann lieber bestimmte Krankheiten, bei denen die EEG Muster typisch sind (die behandelbar sein können) abklären. Vorallem, da man diverse Krankheiten die Epi machen können gut behandeln kann, sehe ich da hier einen größeren Nutzen. Epi ist ja keine Krankheit sondern nur ein Symptom.

MFG
Selbst betroffen & beschäftige mich zwar seit 8, bald 30, intensivst mit Psychologie, Neurobiologie, seltenen Erkrankungen und Medizin allg., schreibe zwar viel mit Ärzten & führte Foren dazu, aber ich habe kein Studium! Meine Publikationen wurden privat publiziert! Meine Ideen bitte als Laie verstehen & mit Ärzten absprechen!

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Alexandra2014
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Re: "negative" Spikes temporal?

Beitragvon Alexandra2014 » 29.08.2019, 14:11

Und wieder falsch...
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

BauerM
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Re: "negative" Spikes temporal?

Beitragvon BauerM » 29.08.2019, 14:46

Und wieder falsch...
Das ist eine Aussag ohne Begründung, das hilft keinen.

Aber zur Frage nochmal Linda, ich würde ev mal bei Professor Dr. Soheyl Noachtar (DGKNN; Leiter des Epilepsie-Zentrums Klinikum der Universität München-Großhadern) nachfragen, der hat ua auch in der Äerztezeitung was zu den EEG Fehlbefunden geschrieben. Ohne ihn jetzt persönlich zu kennen ist Großhadern generell recht gut. Vielleicht auch Professor Dr. Detlef Claus; DGKN Darmstadt.

Also halt einfach 1-2 recht bekannte Experten zu einer Zweitmeinung anfragen. Wenn man nett und freundlich fragt , dann findet man schon welche die sich das nochmal ansehen. Es sollte halt schon nach Möglichkeit ein Leiter einer Spezialeinrichtung sein. Manchmal muss man ein bisschen suchen bis man einen findet der sich die Zeit nimmt, aber man findet schon immer wieder welche. Ich hab mir mein MRT auch mehrfach von leitenden Prof Zweitbefunden lassen, zwar hier mit konkreter Fragestellung, aber die würde das vermutlich auch so machen. Gekannt hatte ich die bis dahin zB nicht.

MFG
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Re: "negative" Spikes temporal?

Beitragvon Linda Pi » 14.09.2019, 23:29

Hallihallo an alle,

da wir jetzt den Bericht vom eeg haben, wollte ich das Thema nochmal aufgreifen. Also diese spike ähnlichen Auffälligkeiten wurden als steile Transienten aufgeführt, demnach nicht weiter dramatisch. Eeg ist dieses mal auch nicht sicher pathologisch, was auf jeden Fall auch gut ist.
Weiter steht nun aber dass er wieder intermittierende Verlangsamungen in der rechten Hemisphäre hat und das bis zu 30 Prozent der Zeit. Ich hatte aber eigentlich bis zum Bericht im Kopf, dass bis zu 10 Prozent normal sind. Täusche ich mich da? Oder kommt es eher auch darauf an, ob diese verlangsamung allgemein die Grundaktivität betrifft, oder ob diese nur im Schlaf auftritt?
Schönen Abend euch allen!


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