Insb Forscher, massive Besserung durch Publikation auch in DACH möglich (Fallpauschale ade..) oder nur in den USA ?

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melly210
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Re: Insb Forscher, massive Besserung durch Publikation auch in DACH möglich (Fallpauschale ade..) oder nur in den USA ?

Beitragvon melly210 » 13.08.2019, 16:11

Ich bin aus Österreich ;-) Es gibt übrigens sehr wohl das Ludwig Boltzmann Institut für Rare Diseases, schau mal hier https://rud.lbg.ac.at/
Aber auch die arbeiten so wie ich dir beschrieben habe. Eventuell können sie dir aber sagen wohin du dich wenden könntest (wobei die eh sehr sicher AKH sagen).
Ich habe übrigens eine Nature Medicine Publikation mit der Heilung eines einzigen Patienten gemacht. Aber auch da sind wir wie beschrieben vorgegangen. Wir hatten erst die Forschungsfinanzierung, dann den molekularen Pathway und haben danach, aufgrund sehr fundierter Forschungsergebnisse, einen Patienten mit dem passenden Krankheitsbild erfolgreich behandelt. Und Nature verlangt da auch nicht nur eine Case Study, sondern eine komplette molekulare Aufarbeitung von A bis Z. Das muß Hand und Fuß haben. Daran arbeitet ein Team von so 5-10 Leuten im Schnitt 5-7 Jahre. Also verdammt viel Arbeit und Geld.
Ich habe mit dem Zentrum im AKH ZSE selbst keine Erfahrung, habe mit den dort arbeitenden "leitenden Experten" in 3 Bereichen. Ich will hier kein Name Dropping machen, aber sehr kompetent waren sie leider nicht. Aber das sagt ja nichts. Eine derartige Publikation im nature würden die aber nicht durchbringen trotz Prof Titel. Wobei sie keine Forscher sind, das ist mir klar, dass da zeitlich auch begrenzt ist.

Eine Natur Publication in Österreich in dem System ist schon heftig, das hätte ich mir nicht vorgestellt, dass es da in Österreich sowas gibt. Ich muss da deine Beiträge noch einmal lesen, weil du sie gerade mit dem Gewicht der Erde beschwert hast. Die Genetik ist über Link gelaufen und dann Tübingen und Full Exom oder nur neuromuskuläres Panel, da bin ich mir nicht ganz sicher. Ich würde ja wissen, denke ich, wie man die akuten Schüben abfedert und dann hätte man auch die Zeit. Ref Studien zu den Phatomehanismen und Thesen müssten es schon weit hunderte sein, ev ne null mehr.

Nature ist ja nun auch keine Ärztezeitung. ^^ Dass man auf dem Niveau in Österreich arbeitet hätte ich mir nicht gedacht.
Doch kann man. Es ist nicht so sehr häufig, das stimmt schon. Ich kenne aber schon auch noch ein paar andere die das geschafft haben. Also, sagen wir schwieriger als in den USA, aber schaffbar ist es schon.


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