Diagnostik in München?

Hier geht es um Epilepsie und die Behandlung verschiedener Epilepsie-Formen mit Medikamenten.

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MamaMonika0912
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Diagnostik in München?

Beitragvon MamaMonika0912 » 12.08.2019, 12:54

Hallo ihr Lieben,

Mein 10jähriger Sohn hat ASS (Asperger) und Insomnie, weshalb er seit ca. einem Jahr Melatonin bekommt (2mg 1,5 Std. vor dem Einschlafen). Erst Circadin und seit diesem Jahr Slenyto (2Tabl.). Das schlägt recht gut an und er kann besser einschlafen.

Er hatte schon immer komische Episoden, als Kleinkind einen sehr stark ausgeprägten Nachtschreck, der das letzte Mal vor ca. 2 Jahren vorkam (richtig heftig, da konnte er auch nicht sprechen) und sich anscheinend mittlerweile vergewachsen hat. Außerdem träumt er sich tagsüber immer wieder weg, mir scheint vor allem wenn er sich überfordert mit Situationen fühlt. Seit Schulbeginn manchmal so heftig, dass er kurz nicht mehr ansprechbar und danach ganz müde ist. So müde dass er sich erstmal hinlegen muss. Seit etwa 4 Monaten passiert es immer wieder dass er plötzlich Schwächeanfälle hat, sich hinlegt und wenn er aufsteht wird ihm schummrig und er sieht nur lila. Die Phase mit dem Lila sehen hatte er schonmal vor ca. 1,5 Jahren. Damals war ihm dann immer schwindelig.

Ich war deshalb vor ca. einem Jahr schonmal bei einem Neurologen, der alles eher auf seinen Autismus geschoben hatte. Ein EEG vor 1,5 Jahren (einfaches EEG in der Heckscher Klinik, die machen keine eingehende Epilepsie-Diagnostik) war unauffällig.
Ich war wegen der Schwächeanfälle heute nochmal bei der Kinderärztin um eine körperliche Ursache auszuschließen. Sie würde auch ein erneutes EEG und eine eingehendere Diagnostik (Blutentnahme hat heute stattgefunden) befürworten. Allerdings wären alle seine Symptome auch als Nebenwirkungen von Slenyto gelistet.

Hört sich das für euch als Epilepsie-Erfahrene so an, dass eine genauere Diagnostik Sinn macht? Außerdem frage ich mich, welcher Neurologe oder welche Diagnostikstelle in München wäre denn bezüglich Epilepsie zu empfehlen? Bei dem ersten vor 1,5 Jahren bin ich mir nicht so sicher, da er damals ein eingehendere Untersuchung eher übertrieben fand.

Danke schonmal!

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MamaMonika0912
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Re: Diagnostik in München?

Beitragvon MamaMonika0912 » 14.08.2019, 10:45

Hat niemand eine gute Adresse für Diagnostik in München? Oder eine Idee wie ich eine gute Adresse finde?

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Engrid
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Beitragvon Engrid » 14.08.2019, 11:10

Hallo Monika,

nachdem viele Kinder mit Autismus auch Epilepsie haben, würde ich in der Heckscher fragen, die sollten gute Adressen haben.
Vogtareuth ist nicht weit, die sind wohl sehr gut, da wollte unsere KJP uns damals vorsorglich hinschicken.

Grüße
Engrid
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Re: Diagnostik in München?

Beitragvon Laurinsmama » 14.08.2019, 12:20

Hallo,

In München kannst Du Dich erst mal an die Haunersche Kinderklinik wenden. Vogtareuth ist mit Abstand die beste Adresse wenn eine Epilepsie diagnostiziert wurde....für ein vernünftiges EEG und weitere Diagnostik ist die Haunersche aber eine gute Adresse.
Alles Gute!

Kirstin
Laurinsmama mit A.99 und L.07, SCN2A-Mutation, Epilepsie, Bilaterale corticale Dysplasien, Polymikrogyrie,Z.n. BNS/West-Syndrom, hypoton, schwerste psychomotorische Entwicklungsretardierung,Jejunal-Button,VNS, Callosotomie 09, rezidivierende Pneumonien, Resektion des rechten Temporal-, Parietal- und Occipitallappens 05/10, gesetzl. blind,


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