Autismustherapie

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AnnalenaO
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Re: Autismustherapie

Beitragvon AnnalenaO » 14.07.2019, 13:30

Heike das hast du völlig aus dem Kontext gerissen. Es ging mir hier darum den Idealismus den die allermeisten Therapeuten haben darzulegen. Sie MÖCHTEN helfen und tun das auch für wenig Geld. Sie leisten trotz der geringen Bezahlung ihr Bestes um zu helfen. Anstatt zu sagen für so wenig Geld rühre ich keinen Finger mehr als nötig, mir egal ob der Patient gut versorgt ist oder nicht.
Und doch, du hast den Therapeuten allgemein unterstellt mehr Schaden anzurichten als Gutes zu tun. Bei allem Verständnis dafür dass du Enttäuscht wurdest, das ist so trotzdem nicht gerechtfertigt.
Sohn 5/2009 Asperger Syndrom
Tochter 10/2012 Topfit

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Regina Regenbogen
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Re: Autismustherapie

Beitragvon Regina Regenbogen » 14.07.2019, 14:36

HeikeLeo hat geschrieben:
Regina Regenbogen hat geschrieben: Niemals hätte ich mir das ein ganzes Jahr lang angeguckt.


Siehst du wohl. Und dann sprecht Ihr mir hier Geduld ab.


Das hat rein gar nichts mit Geduld zu tun, das war einfach nur dumm, so lange zu warten.

Ich habe mich damals von der Therapeutin und der Lehrerin in gewissem Umfang kaltstellen lassen.


Richtig, du hast dich bequatschen lassen, viel zu lange.

Ich habe daraus gelernt. Und ich gebe Gelerntes gerne weiter.


Du hast gar nichts daraus gelernt, weil bei dir nur alle anderen Schuld haben. Und du gibst nur deine negative Einstellung weiter.

Autismus ist eine schwere Entwicklungsstörung. Manche Kinder sind stärker betroffen, andere weniger stark. Der Einfluss, den man über pädagogische und therapeutische Maßnahmen hat ist gemessen am Autismus selbst eine Kleinigkeit. Das kann viel an Lebensqualität bedeuten. Dennoch ist das Grundproblem ein viel größerer Einflussfaktor.


Da machst du es dir aber einfach - alle anderen machen lassen, sich selbst als Erziehungsberechtigten aus der Verantwortung und der Schusslinie nehmen und hinterher krakelen. Bravo.
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
Sohn * 09/2001 - ADS
Tochter * 04/1998 - nix
Tochter * 08/1989 - Peronaeusparese

grace
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Re: Autismustherapie

Beitragvon grace » 14.07.2019, 19:14

Hallo,

Ich verstehe die Diskussion nicht: Ein autistisches Mädchen mit wahrscheinlich weiteren psychischen Problemen und mitten in der Pubertät hat ihre Mutter um Hilfe gebeten ein für sie sehr wichtiges Thema in der Therapie anzusprechen und die Mutter hat das gemacht, hätte ich auch so getan!

Wo ist hier bitte das Problem?

Es ist doch toll das die Tochter genau weis was ihr wichtig ist und das ihrer Mutter auch mitteilen kann.

Die Therapeutin hätte das Thema doch einfach mal kurz ansprechen können um die junge Patientin zu beruhigen und um Vertrauen aufzubauen, gerade bei Jugendlichen finde ich es sehr wichtig das sie sich ernst genommen fühlen, was nützt die beste Therapie wenn das Mädel sich dann nicht traut etwas zu sagen?

Meinem Sohn Sohn fällt es auch sehr oft erst später ein was er eigentlich sagen wollte und er hat mich auch schon um Hilfe gebeten; war nie ein Problem, ganz im Gegenteil, die Therapeutin hat sich immer über zusätzliche Informationen gefreut.

Zu dieser Therapeutin kann ich jetzt nichts weiter sagen, es fehlen die notwendigen Hinweise, aber die Mutter hat die Therapie ganz sicher nicht ruiniert!

LG

Grace


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