Motorische Entwicklung bei Sehbehinderung

Hier könnt ihr euch über Hör- und Sehbehinderung austauschen.

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Marlin
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Re: Motorische Entwicklung bei Sehbehinderung

Beitragvon Marlin » 03.07.2019, 08:27

Ich würde den Kinderarzt um eine Überweisung zum SPZ bitten. Leider habe ich die Erfahrung machen müssen das Kinderärzte sehr lange abwarten wo eigentlich schon Hilfe fürs Kind gut wäre. Sie die Kinder so klein gibt es einfach noch viele offene Fenster die man mitnehmen kann. Die meisten SPZ s haben leider sehr lange Wartezeiten. Bei so Angelegenheiten vertraue ich eher dem Urteil eines SPZ als dem eines Kinderarztes.

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LotteM
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Re: Motorische Entwicklung bei Sehbehinderung

Beitragvon LotteM » 03.07.2019, 19:00

Hallo,
Wie stark ist denn die Sehbeeinträchtigung?
Eine verzögerte Entwicklung kann tatsächlich durch schlechtes Sehen bedingt sein. So hieß es zumindest zu uns. Allerdings war bei uns die leichte Verzögerung (alles gerade noch so im Rahmen bzw. Minimal später) im ersten Lebensjahr immer auf die Frühgeburt geschoben worden, weil die Sehbeeinträchtigung gar nicht bekannt war.

Auf Sehfrühförderung wurde ja schon hingewiesen - das ist nicht die Sehschule. Bei uns ist die Sehfrühförderung an die Schule mit Förderschwerpunkt Sehen angegliedert. Ob das überall so ist, weiß ich nicht. Da könntest du dich hinwenden, wenn die Sehbeeinträchtigung stark ist.

Augenarzt, SPZ und Kinderarzt hatten uns damals darauf nicht aufmerksam gemacht, obwohl mein Sohn auf einem Auge gar nichts und auf dem zweiten eingeschränkt sieht. Ich empfinde die Unterstützung der Sehfrühförderung als sehr hilfreich.

Ansonsten liest sich die motorische Entwicklung erstmal nicht so auffällig. Ich kann aber verstehen, dass du unsicher bist.

Grüße Lotte

Luuri
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Re: Motorische Entwicklung bei Sehbehinderung

Beitragvon Luuri » 03.07.2019, 22:04

Liebe Laura,

Meiner ist auch immer aufgefallen. Aber eben auch weil er so witzig ist. Erkundige dich bitte nach Sehfrühförderung. In berlin ist es so, dass dann wöchentlich oder eben mehr, je nachdem wie der Tonus ist, eine Pädagogin in die Kita oder nachhause kommt. Kosten übernimmt die KK glaube:) jedenfalls toll.

Du hörst dich sehr verängstigt an. Ich kann dir nur raten auf dein Bauchgefühl zu hören. Wenn du es sooooo extrem findest, dann spreche das zeitnah an. Lass dir Arzttermine geben etc. Leider muss man sich viel selber kümmern, ändern gehts nicht.
& versuche zu sehen, was sie schon alles kann und eben nicht nur was sie nicht kann.
Das bringt einen ja nicht weiter:)

Lg Laura
F. 26.08.2017 IVH 2-3. Grades links im Mutterleib, Hydrocephalus, shuntversorgt, entwicklungsverzögert, fokale Epilepsie, V.a. Hemiparese rechts

Lauri144
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Re: Motorische Entwicklung bei Sehbehinderung

Beitragvon Lauri144 » 05.07.2019, 07:07

Hallo ihr Lieben,

War gestern in der Krabbelgruppe und wäre am liebsten schreiend rausgerannt. Alle Kinder stehen schon, ziehen sich hoch und laufen an der Hand. Ich bin froh wenn meine mal 3 min frei sitzt bei der physio war ich gestern auch. Sie sagt es ist eine muskelhypotonie. Deshalb die entwicklungsverzögerung. Habt ihr damit erfahrung. Kinderarzttermin hab ich Ende Juli. Sie sagt wg dem Kopfwackeln würde sie auf jedenfall ins Spz gehen. Nicht dass es doch Krampfanfälle sind. Ich kanns mir zwar nicht vorstellen, weil sie dabei null abwesend ist.
Lg Laura

LovisAnnaLarsMama
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Re: Motorische Entwicklung bei Sehbehinderung

Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 05.07.2019, 08:32

Hallo Lauri,
klebt ihr die Augen ab? Deine Kleine schielt doch?

Ich würde testweise ein Brillenglas abkleben und schauen, ob das Kopfwackeln weniger wird.
Ich kann mir vorstellen, dass sie versucht mit beiden Augen zu sehen.
Ich habe selbst ein Problem mit einer Seite, Bewegung hilft mir Entfernungen etc. mit der guten Seite besser einzuschätzen...
LG LovisAnnaLarsMama
Meine drei kleinen Wunder: Wunderkind (2009), Schneckenkind (2011) und der kleine Bruder (2015): Hemiparese, expressive Sprachenwicklungsstörung, Epilepsie und diverse Baustellen nach Asphyxie/Frühgeburt

Lauri144
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Re: Motorische Entwicklung bei Sehbehinderung

Beitragvon Lauri144 » 05.07.2019, 12:55

Hallo,
Mit Brille schielt sie nur noch rechts. Wir kleben jeden tag das linke Auge 30-60 min ab. Dann schielt sie fast gar nicht. EndeAugust haben wir wieder einen Kontrolltermin. Ich hoffe dass das Kopfgewackel und der ihre drehenden Handbwegung nur was mit dem schlechten sehen zu tun hat.

Mascha2013
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Re: Motorische Entwicklung bei Sehbehinderung

Beitragvon Mascha2013 » 06.07.2019, 07:47

Liebe Laura,

ich kann das total gut verstehen, dass es schwer ist bei der Krabbelgruppe. Du solltest schauen, dass es dir selber nicht zu schlecht damit geht. Ich habe damals jedes Mal danach 1-2 Stunden geheult. Darum habe ich es recht bald gelassen, zumal ich währenddessen auch schon immer einen Kloß im Hals hatte. Heute habe ich fast gar kein Problem mehr damit, gesunde Kinder in Lucies Alter zu sehen. Klar, denke ich manchmal, wow, was ein normales sechsjähriges Kind so kann, aber es wirft mich nicht mehr in eine existenzielle Krise. Eine Muskelhypotonie hat Lucie auch, so wie viele Kinder, die ich kenne, die ein übergeordnetes Problem haben. Es gibt aber auch eine gutartige Muskelhypotonie, die nichts zu bedeuten hat. Die nennt sich benigne Muskelhypotonie. Das kannst du ja mal googlen. Da findest du auch positive Ausgänge. Sei dir sicher, auch wenn es sich bei Merle nicht auswachsen sollte, wirst du lernen, damit zu leben! Trotzdem sind alle Daumen gedrückt, dass ihr zu denen gehört, bei denen es gut ausgeht!

Liebe Grüße

Mascha
Mascha mit Lucie *3/2013, Entwicklungsverzögerung ohne Diagnose

Lauri144
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Re: Motorische Entwicklung bei Sehbehinderung

Beitragvon Lauri144 » 07.07.2019, 07:18

Liebe Mascha,

Ja das mit der Krabbelgruppe werde ich auch sein lassen vorerst. Merle mag den Trubel von so vielen Kindern auch nicht so. Hängt wie ein Klammeräffchen an mir. Ich finde am schlimmsten die Ungewissheit. Ich bin ein Mensch der wissen will was los ist. Wir werden sie ja mit einer Diagnose nicht weniger lieben. Ich bin ja mit einer behinderten Schwester aufgewachsen. Ich würde schon sagen, dass ich dadurch ein viel besserer Mensch geworden bin. Ich weiß worauf es im Leben ankommt. Aber die Frage warum ich jetzt vllt auch ein behindertes Kind bekommen habe stellt sich doch automatisch. Wenn man sich umschaut sieht man doch, dass jeder "Idiot" ein gesundes Kind bekommen kann...wieso ich also nicht. Ich hoffe dass versteht ihr jetzt nicht falsch.

Liebe Grüße Laura

Mascha2013
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Re: Motorische Entwicklung bei Sehbehinderung

Beitragvon Mascha2013 » 07.07.2019, 07:37

Liebe Laura,

ich kann deine Gedanken sehr gut verstehen, die kamen bei mir vor allem immer dann, wenn ich Mütter gesehen habe, die in der Schwangerschaft geraucht oder getrunken haben und trotzdem mit gesunden Kindern gesegnet wurden. Mein Freund hat dazu etwas, wie ich finde, sehr Schlaues gesagt. Er sagte: "Warum solltest du KEIN behindertes Kind bekommen? Jedem kann das passieren!" Dieses Risiko geht eben jeder ein, der sich dafür entscheidet, ein Kind zu bekommen. Die "Warum-ich-Frage" bringt einen leider überhaupt nicht weiter. Und irgendwann gewöhnt man sich auch an die Warterei. Mir kann bis heute keiner sagen, was aus Lucie werden wird (und sie ist 6!). Ich hätte das auch nie für möglich gehalten! Irgendwie habe ich gelernt, im Hier und Jetzt zu leben, zumal ich es ja sowieso nicht ändern kann. Und es gibt eben nicht nur gesund und schwerstbehindert, sondern viel dazwischen. Und noch ist ja auch die Variante nicht ausgeschlossen, dass du in ein paar Jahren sagst, dass du dir ganz umsonst Sorgen gemacht hast. Warte erst mal den Termin im SPZ ab, aber erwarte auch nicht zu viel davon. Dort können sie nämlich auch nicht hellsehen. Meist halten sie sich mit Prognosen auch eher zurück.

Ich wünsche dir viel Kraft!
Mascha mit Lucie *3/2013, Entwicklungsverzögerung ohne Diagnose

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Sheila0505
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Re: Motorische Entwicklung bei Sehbehinderung

Beitragvon Sheila0505 » 07.07.2019, 10:46

Hi Laura, in dem zarten Alter deiner Kleinen konnte sich unser Kleiner auch noch nicht gegen solche Aktionen wie Spielzeugwegnehmen wehren. Sie ist noch nicht mal 1 Jahr alt und ist völlig Okay.
Unser Junge konnte sich mit 3 noch nicht dagegen wehren. Er stand dann einfach da und ließ es zu. Heute wehrt er sich allerdings durchaus, er hat völlig gesunde Konfliktsituationen mit anderen Kindern, ob es nun um einen Platz in der Schaukel oder um andere Dinge geht: er steht durchaus für seine Interessen ein, ist auch mal derjenige, welcher Anderen etwas wegnimmt und Streit verursacht. Genauso oft wird ihm etwas weggenommen und er kämpft um sein Recht. Aber so jung wie deine Tochter ist, ist das völlig normal und überaus häufig der Fall, dass solch Kleine sich was wegnehmen lassen.
Nichtsdestotrotz habt ihr ja weitere Auffälligkeiten und Einschränkungen und ich bin auch der Meinung, dass ein SPZ hier der richtige Ansprechpartner wäre. Bestenfalls versucht ihr dort einen Termin bei einer/m Neuropädiater/in zu bekommen. Vllt sollte ja tätsächlich mal ein EEG geschrieben werden, diese auffälligen Kopfbewegungen fachlich angeschaut werden.
Und hierfür wäre ein/e Neuropädiater/in der/die richtige Ansprechpartner/in.

Auch was Sehfrühförderung betrifft: hierbei kann das SPZ unterstützen.

Unser Sohn war seit Geburt in augenärztlicher Behandlung, aber aufgrund einer frühchenbedingten Netzhautgeschichte. Nachdem diese ausgeheilt bzw. Okay war, hatten wir keine Kontrollen mehr. Als er aber in dem Alter deiner Tochter nach wie vor schielte, überwies uns unsere Kinderärztin abermals zum Augenarzt mit Sehschule und siehe da: auch er bekam umgehend eine Brille, Okklusion und regelmäßige Kontrollen. Auch er war weitsichtig bzw ist es noch. Nicht so arg, ich glaube +4,5 war der stärkere Wert. Aber das Schielen musste auf jeden Fall behandelt werden.
Als Frühchen bekam er aufgrund Hyper- und Hypotonie (milde Hemiparese) auch seit Geburt Physiotherapie nach Bobath, später dann Ergotherapie und demnächst zusätzlich Psychomotorik.
Kinderturnen war für ihn nichts, viel zu viel Trubel, viel zu laut. Er hielt es minutenweise durch, zog sich dann aber recht zügig in die Umkleide zurück, versteckte sich bei den Toiletten und hielt sich manchmal sogar die Ohren zu. Er war total reizüberflutet. Daher beendeten wir das Kinderturnen recht flott. Auch die Krabbelgruppe musste ich zügig beenden.
Jetzt mit 4 Jahren haben wir einen Platz in einer sehr kleinen Psychomotorikgruppe ergattert und es ist ideal. 1x war er jetzt schon dort und er liebt es. Beim Kinderturnen sind es locker 25-30 Kinder und noch sehr viele Eltern mit dabei. In der Psychomotorikgruppe sind es höchstens 8 (besondere) Kinder und 3 Psychomotorikerinnen und bei der Platzvergabe wurde darauf geachtet, dass die Gruppe gut harmoniert bzw die Kinder gut zusammenpassen. Vllt käme das für euch später auch mal in Frage, dafür ist eure Kleine aber noch zu jung/klein. Aber im Hinterkopf könntest du es dir bewahren.

Zudem gibt es hier eine Frau von einem Pferdehof, welche 1xwöchentlich mit einem Pony zum Spielplatz kommt. Da können die Kleinen dann mal eine Runde auf dem Pony sitzen (natürlich mit 1:1 Absicherung), das Pony striegeln, Apfelspalten geben usw. Sie stellt stets ein kleines Sparschwein auf und da kann man auf freiwilliger Basis etwas Kleingeld hineingeben.

Angebote gibt es schon, man muss sich nur umhören.

Aber in dem zarten Alter deiner Kleinen ist es schon mal toll, dass ihr so zügig in der Sehschule gewesen seid und ihr Brille und Okklusion erhält. Wie stark ist denn bei euch die Hyperopie?

Das Sehen ist in der kindlichen Entwicklung einer der wichtigsten Sinneseindrücke, mehr als 90 Prozent der Sinneseindrücke nehmen wir über das Auge wahr

https://augeninfo.de/cms/hauptmenu/gesu ... ndern.html

Da finde ich es kein Wunder, dass es Kindern mit Seheinschränkungen schnell zu viel wird und sie überfordert sind mit zu viel Trubel. Denn letztendlich kann das unmittelbare Umfeld mit all seinen Reizen nicht so gesund verarbeitet und eingeordnet werden wie es bei uneingeschränkten Kindern der Fall ist. Wenn ich mir jetzt die Augen durch eine starke unpassende Brille beeinträchtige und in einer lauten Turnhalle mit viel Action und Trubel verbringen muss, dann würde mir das aber sehr schnell zu viel werden. Zumindest habe ich mir das oft so vorgestellt, wenn es unserem Sohn wie so oft wieder zu viel wurde und ich das nachempfinden wollte. Ob es nun so ist oder nicht: keine Ahnung, aber es hat zumindest mir geholfen, mich dafür zu sensibilisieren.

Noch in diesem Monat wird unser Sohn nun operiert, er sieht wohl doppelt und mit der Weitsichtikeit wohl zusätzlich nicht so gut. Die Indikation für die OP erfolgte also aus rein funktionellen Gründen und überhaupt nicht aus kosmetischen Gründen. Daher ein Muss und überhaupt keiner Überlegung wert, es muss halt gemacht werden.
Zudem hat er eine Sehnervschädigung, was auch erst mit 3,5 Jahren bekannt wurde.

Trotz allem kompensiert er im Alltag super gut. Er greift nicht daneben, er tanzt, klettert und hüpft. Gut er hüpft oft von viel zu hohen Sachen wie vom Hochbett des Bruders runter, oder von der Gartenrutsche, am Spielplatz von Klettergerüsten. Aber bisher hatte er immer Glück (toitoitoi) und hatte sich nie wirklich ernsthaft dabei verletzt. Meistens stehen wir eh dabei und können das Schlimmste abwenden. Beim Treppengehen stolpert er gelegentlich über die Stufen, insbesondere beim Hinuntergehen begleiten wir lieber 1:1 weil er sie nur zu gerne hinunterstürmt und teilweise zu Sprüngen ansetzt, welche schlicht und ergreifend nicht gut ausgehen können - von der siebtletzten Stufe zum Beispiel möchte er bis zum Ende springen...

Puzzlemachen ist schwierig (Konzentration, Ausdauer), sowie bestimmte Sachen wie Ballspiele (hat kein Stereosehen). Aber ansonsten merkt man ihm es nicht so arg an. Er hat des Öfteren Unfälle, weil er irgendwo dagegen läuft oder fährt, aber alles noch im Rahmen.

Aber ehe ich dir jetzt noch einen längeren Roman schreibe über uns (sorry dafür), komme ich auf deine Frage zurück: Ja ich denke durchaus, dass Entwicklungsverzögerungen/-Auffälligkeiten aus Seheinschränkungen entstehen können. Es fehlt nun mal eine sehr sehr wichtige gesunde Sinneswahrnehmung, eine Sinneswahrnehmung, welche von gesunden Kindern mit gesunden Augen zu über 90 % zur Sinneseindruckverarbeitung genutzt wird.

Jetzt muss ich abbrechen, weil die Kinder darauf drängeln zur Oma zu gehen.

Liebe Grüße, Sheila


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