Übliche Arbeitsweise vom Berufsbildungswerk? Null Informationen an Eltern? Anträge?

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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TatjanaR
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Übliche Arbeitsweise vom Berufsbildungswerk? Null Informationen an Eltern? Anträge?

Beitragvon TatjanaR » 24.06.2019, 15:40

Hallo!

Vorab, unser Sohn (21, Pflegestufe 2, Epileptiker, aufgrund Handicap und Gehirnoperation Schwierigkeiten im Gedächtnis.. was jedoch bekannt ist) besucht ein Berufsbildungwerk; genauer gesagt im allerersten Jahr der Berufsfindung> BVB.
Auf der Fahne dieser Einrichtung steht zwar Lernbehinderung und Epilepsie.. aber aus der Vergangenheit können wir sagen, dass mit seinen ersten Anfällen erstmal sich die pure Panik der Profis zeigte.
Nach einem (!!!) Sturzanfall wünschte man sich,.. dass er einen speziellen Helm trägt, dass er an gemeinsamen Aussenaktivitäten (Einkauf, Leergutabgabe, Messebesuch usw) nicht teilnehmen sollte, dass er nur in Anwesenheit von "Kollegen" seine Freizeit ausserhalb seines Zimmers verbringen sollte und und und.
Wir waren entsetzt über solch ein Verhalten, offensichtlich getragen von jede Menge Unsicherheiten und Angst derer.. was natürlich nicht gerade zur Wohlfühlbasis sorgte.
Es ging vieles schief, manche wollte auch nicht.. und man war/ ist es dort auch nicht gewohnt, dass sich Eltern für ihre Kinder interessieren,
Man hat ihn und auch mich massiv mit all diesen Wünschen unter Druck gesetzt.. so dass wir erstmal in aller Deutlichkeit für unseren Sohn aufstehen und kämpfen mussten.. und auch in aller Klarheit Mißstände (und schwarze Schafe) aufgezeigt haben.
So in dieser großen Runde, zeigte sich von de Leitung ein gewisses Entsetzen und gelobte Besserung; unteranderem auch dass man uns in der Funktion als Mutter/ Vater uns mit ins Boot nehmen wollte. Im Allgemeinen zeigte man uns gegenüber großes Erstaunen, mit welchem großen und kämpferischen elterlichen Einsatz wir unseren Sohn untertützen.. und betonte mehrfach, dass man diese Energie nicht gewohnt sei.

So, nun haben natürlich auch diese Organisationen Fachkräftemangel zu verzeichnen.. dazu wurde der eigentliche Ausbilder kurz nach Beginn sehr krank.. plus große Umstrukturierungen innerhalb des Berufsbildungswerkes.. Mehrfach war ein Expertenwechsel (die für ihn zuständig waren) zu verzeichnen.

Das einzigste was einigermaßen lief, war der Kommunikationsfluß der Wohngruppe (Montag-Freitag) .. dort erlebten wir auch gute Fürsprecher für die Belange unseres Sohnes, die ebenfalls über die obengenannten Punkte (Helm.. usw) große Verwirrung bis Kopfschütteln äusserten.
Also 2 Welten: Schule <> Internat

Es stand Praktikum an.. aufgrund vieler Einschränkungen (von Seiten des Arbeitsamtes .. zurecht ;-) aufgrund seiner Krankheit ;-)) : Verkauf könnte eine Zukunftchance sein > im dortigen CAP-Markt bewarb sich unser Sohn (mit der Unterstützung des dortigen Sozialpädagogen) ..
Ich schreib es mal kurz und knackig: Die Fachkraft war mit dabei, es wurde einfach die Diagnose in den Raum geschmissen und prompt gab es eine Absage von der Marktleiterin. Was ich absolut nachvollziehen kann, denn wenn man nur Epilepsie hört und sonst keine weiteren Begebenheiten, die einwenig die Sicherheiten im Umgang schenken, würde ich auch dem jungen Menschen ein mitfühlendes Nein aussprechen.
Vorher soll auch eine kaufmännische Mitarbeiterin Wissen über sowas haben.
Als wir von dieser Entscheidung erfuhren, stellten wir den Kontakt zum CAP-Markt her.. räumten Unsicherheiten aus.... dabei stellte sich herraus, dass sie Horrorgeschichten vor dem inneren Auge hatten.. so wie mehrfach täglich Anfälle (was jedoch überhaupt nicht der Fall ist)
Wir schafften es.. denn ansonsten hat unser Sohn einen tollen Eindruck im Erstkontakt hinterlassen.. er durfte ein 2 wöchiges Praktikum absolvieren.

Als wir dem Sozialpädagogen dies mitteilten, war er selbst erstaunt..

Das Resultat nach diesen 14 Tagen: Wenn dieser Markt ausbilden würde, sie würden ihn sofort nehmen. Aber leider tun sie es nicht.

Nun in den letzten Monaten berichtete unser junger Mann ;-), dass man trotz diesem fantastischen Ergebnis.. ihn die Schule immer wieder auf einen Berufszweig für Pflanzen bringen möchte.
Es spricht nichts gegen Verkauf, er erfüllt alle Kriterien die das Arbeitsamt hierfür vorgibt.. er möchte defintiv nichts mit Pflanzen und Co zu tun haben (ehrlich gesagt, hat er dafür wirklich keinen grünen Daumen oder gar Talente.. er ist ein absoluter Menschenversteher)
Ein Anruf von uns im Berufsbildungswerk, dass wir ihn in seinem Wunsch nach Verkauf absolut unterstützen. Und wenn sie nicht massive Defizite für diesen Bereich sehen, würden wir uns sehr freuen, wenn auch das Berufsbildungswerk ihn darin bestärkt.

Nun war das aktuelle Dilemma, dass sich mit dem ständigen Wechsel der Zuständigkeiten auch seine Urlaubstage deutlich verändert haben.. was wir einen Tag vor unserer Erholung erfahren haben. Eigentlich wollten nämlich mein Mann und ich uns ein paar schöne Tage gönnen .. nach dem alten Plan wäre er dann auch im Internat. ABER mit dem Wechsel von Ausbilder und Co hatte er nun eine Woche länger; so haben wir ihn eben mitgenommen.
Mein Urlaub war aber dann eher gering, da im Gebirge mit einem Epileptiker es sich schon herausfordernder anfühlt ( auch eine ärztlich angeordnete Medikamentenänderung fällt genau auf diese Zeit).

Heute im Verstehen und Kontaktversuche mit dem Berufsbildungwerk zeigt sich, dass Null Interesse (obwohl vorher nach den Katastrophen so vereinbart), dass man Eltern mit ins Boot holt.
Für einen guten Informationsfluss (überhaupt für einen Fluss !!) fühlt sich dort kaum einer zuständig.
Das scheint die dort übliche Handlungsweise zu sein.

Nun geht es um seine Zukunft.. man hat dort endlich erkannt, dass Verkauf tatsächlich seine große Leidenschaft ist..
Laut derer Aussagen, hätte man auch schon was in Richtung Arbeitsamt "angeleiert", das Amt hätte sich noch nicht entschieden.. Es würde, nach dem heutigen Telefonat mit der Einrichtung,.. von ihnen noch ein Bericht fehlen. Was die kommende Woche getätigt wird. Allerdings müsste man dann zuvor dieses Gutachten erst noch mit unserem Sohn VORLESEN (???; erkann lesen .. hat erfolgreich seinen Hauptschulabschluß) und besprechen.. um diesen dann dem Amt zukommen zu lassen.
Wir (als unser Sohn und wir als Eltern) müssten uns um nichts kümmern. Im Allgmeinen würde das Amt dem Vorschlag des Berufsbildungswerkes nachkommen.


Ich weiß, es ist ein sehr langer Text geworden.- Es tut mir leid :|

Doch bei all den wirklich dicken Fehlern, mangelnde Kommunikation, Fachkraftwechsel dort.. ist das Vertrauen hinüber.

Jetzt meine Frage an Euch:
Ist das eine übliche Arbeitsweise in Berufsbildungswerken?? So ganz und gar fern ab von Eltern ( ich meine, wir sprechen hier ja von besonderen jungen Menschen.. die eben auch eine besondere Unterstützung benötigen, sonst wären sie nicht dort)


Sollte ich (nach Euren Erfahrungen) noch irgendetwas im Blick behalten?
Ich meine, wir haben Ende Juni, und viele von uns Eltern haben in Sachen Bearbeitungsgeschwindigkeit zum Thema Anträge so ihre ganz eigene .. nicht unbedingt positive.. Erfahrung gemacht.

Als wir nach dem Zeitpunkt (weil doch noch deren Bericht fehlt) fragten, bis wann eben dann das Amt diesen hätte, entstand der Eindruck nicht unbedingt von Hochschwindigkeit.

Vielleicht habe ich auch einfach zu hohe Erwartungen? :twisted:
Es geht doch um die Zukunft dieser jungen Menschen. Wieso kann man dies nicht gemeinsam tun. Es muss sich von den Experten niemand für unseren Sohn in die Fluten springen.. aber wenn er mir zeigt, wo wir als Eltern kämpfen können,.. dann nehme ich Schwimmflügel und "Schwert" in die Hand.
Versteht Ihr was ich meine?
Wir zeigten jederzeit Gesprächsbereitschaft, fahren für einen Weg über 200 km .. überhaupt kein Problem. Wir machen das. .. wir freuen uns, wenn man von Unsicherheiten berichtet.. denn nur so bekommen wir Wind davon.. und wissen um die Punkte und können mit gutem Werkzeug Ängste usw beheben.
Aber manche möchte scheinbar doch lieber Scheuklappen, das scheint einfacher zu sein.


Einen schönen Tag, Gruß TatjanaR

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Sanne in München
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Re: Übliche Arbeitsweise vom Berufsbildungswerk? Null Informationen an Eltern? Anträge?

Beitragvon Sanne in München » 24.06.2019, 19:37

Nur mal mein grundsätzlicher Eindruck, bei allen Einrichtungen wie Förderschule, BBW.... geht es nicht unbedingt um das Wohl unserer Kinder. Da stehen andere, auch finanzielle bzw. ich sage mal "ressourcenschonende" Aspekte im Vordergrund.
Vielleicht ist es auch wirklich viel verlangt, von chronisch unterbesetztem und schlecht bezahlten Personal die bestmöglichen Ergebnisse für unsere Kinder zu erwarten ? Es ist und bleibt eben ein Job für die Mitarbeiter. Wenn es passt und alle zufrieden damit sind......
Ich als Mutter nehme mir allerdings das Recht, das Bestmögliche für mein Kind zu wollen und gehe damit auch offensiv um. Macht man sich natürlich nicht unbedingt beliebt, aber warum sollte mein Sohn unter seinen Möglichkeiten bleiben, nur damit die Klassen schön aufgehen z. B. ? Es ist sein Leben.

Zum Umgang der Einrichtung mit den Anfällen sag ich besser nichts, es ist immer wieder frustrierend, wenn selbst solche Einrichtungen damit nicht mal halbwegs professional umgehen können, die es ausdrücklich in ihrem "Katalog" aufführen.
Viele Grüsse

Sanne

mit
Groß-Sohn (2003) Asperger, ADS und Epilepsie (Absencen und GM)
und Klein-Sohn (2005) GM-Epilepsie - nicht mehr ketogen

TatjanaR
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Re: Übliche Arbeitsweise vom Berufsbildungswerk? Null Informationen an Eltern? Anträge?

Beitragvon TatjanaR » 24.06.2019, 20:04

Hallo Sanne,
Vielen Dank für Deine Zeilen... :-), sie tun gut..

Ja, die Finanzen.... ..
Dazu kann man einen Job so oder so machen; ich selbst arbeite in einem medizinischen Beruf (hatte letzte Nacht Dienst... daher verzeiht etwaige Schreibfehler ;-) ) ich kenne solche Kollegen .. und eben solche Kollegen. Ich weiss wie ich arbeite, kenne meinen Anspruch.. und der ist wahrlich hoch. Ich bin mir um meine Verantwortung für ein Menschenleben bewusst, muss aber ehrlich gestehen.. wenn jemand in meinem Umfeld nicht so arbeitet, lebt der meistens ruhiger und entspannter. Aber es geht auch vieles den Bach hinunter; manche haben einfach großes Glück, dass noch nichts passiert ist.
Das wird dort wahrscheinlich nicht anders sein..
Leider habe ich dort Experten mit hohem Qualitätsstandard noch nicht so kennen gelernt.


Ich würde mir wünschen, dass man Eltern besonderer Kinder/ junger Menschen "zu Eigen" macht. Damit will ich sagen, warum nicht auf die Ressourcen der Eltern (und damit meine ich nicht deren Finanzen) zurück greifen. Gerade wenn es angagierte Personen sind.
Wenn die Herren und Damen im Berufsbildungswerk mir sagen würden, wie ich sie für unseren Sohn unterstützen könnte.
Ob jetzt Briefe/ Emails an Behörden wichtig sind.. ob es helfen würde, weiß ich nicht... aber es muss doch irgendetwas geben, was eine positiven Einfluß ergeben würde.
Damals haben wir uns zum Beispiel angeboten, beim besagten Ausflug auf eine landwirtschaftliche Messe ..zu begleiten. Wir haben selbstverständlich freundlich bekundet, dass wir nicht zum Händchen halten unseres Sohnes mitkommen.. aber in greifbarer Nähe bleiben.
Dieses Angebot wurde vom besagten Lehrer ganz deutlich verweigert.. Unser Sohn sollte einfach nicht mitkommen! Erst als wir dann uns an den Vorgesetzten gewandt haben, ging es auf einmal.

Gruß Tatjana

Mellie
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Re: Übliche Arbeitsweise vom Berufsbildungswerk? Null Informationen an Eltern? Anträge?

Beitragvon Mellie » 25.06.2019, 10:32

Hallo Tatjana,

man könnte glauben, dass solche Mütter wie wir im Berufsbildungswerk und anderen Einrichtungen unbeliebt sind, weil sie sich für ihr Kind interessieren und kümmern. Seitdem mein Sohn volljährig ist, wird es schlimmer, da ihn die Leute als Erwachsenen sehen. Das ist im Grunde auch gut, aber sie denken, dass er Entscheidungen alleine treffen kann und besprechen Dinge mit ihm, anstatt mich auch noch zu berücksichtigen, da ich die gesetzliche Betreuerin bin. Man kommt sich wie ein lästiges Anhängsel vor.

Ich musste auch immer im Berufsbildungswerk hinterher telefonieren. Zum Glück konnte mir mein Sohn immer einigermaßen die Gespräche wiedergeben die mit ihm alleine geführt wurden.

Bleibe dran und sehe zu, dass Du das Richtige für Deinen Sohn bekommst.
Viele Grüße,
Mellie

Iris15
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Re: Übliche Arbeitsweise vom Berufsbildungswerk? Null Informationen an Eltern? Anträge?

Beitragvon Iris15 » 25.06.2019, 15:24

Hallo Du,
Mensch Mensch, also bin ich nicht die einzige Mutter, die sich wie im falschen Film fühlt.

Unser Sohn (seit Jan. 18) macht eine wohnortnahe BVB. Uns würde bei der Vorstellung des Hauses viel versprochen, zb eine Hülle von Firmen , mit denen man zusammen arbeite und die Praktikumsplätzr anbieten. Und dass es regelmäßig Elterngespräche gebe. Nachdem die 11 Monate nun fast vorbei sind, sind wir sehr ernüchtert. Gespräche fanden ausschließlich auf meinen Wunsch hin statt, Rückrufe wurden nicht getätigt, Versprechungen nicht eingehalten. Ich komme mir wie ein verdammter Bittsteller vor. Und lästig. Mir wurde gesagt, dass man so ein Engagement nicht gewohnt sei.

Es ist sehr viel schief gelaufen leider. Ein Ausbilder kündigte mitten in der Maßnahme und did Klasse hatte somit 6 Wochen keinen Ausbilder. Die Bildungsbegleiter wechselten mehrmals. Ansprechpartner änderte sich ständig. ich hatte bei keinem Fehler irgebdwue eine Chance auf Besserung. Zu mir heißt es immer "ja Ja" und passieren tut nichts.

Ich finde es auch Ein Unding, dass wir Anfang Juli haben fast und wir immer noch nicht wissen, wie es in 4 Wochen weitergeht.

Da der angestrebte Berufszweig Metall plötzlich bei Maßnahmenbehinn nicht mehr angeboten würde!! kam unser Sohn in einen anderen Zweig. Seit Ende letzten Jahres weiß er, dass er das auf jeden Fall nicht machen will. Was er machen will, weiß er aver nicht. 4x Praktika (die wir uns übrigens alle selbst gesucht haben) haben keinen konkreten Berufswunsch gebracht. Nur eine Richtung. Nun heißt Es, deshalb wäre er wohö nicht ausbildungsreif und wenn das wirklich vom Träger so "beschlossen" wird, dann sind wir raus!! aus jeder Förderung im August. Aufgegeben sozusagen. Ich bin fassungslos.

Mit uns spricht offiziell auch niemand mehr, weil er volljährig ist. Ich kann das alles gar nicht glauben....

Eine Frage habe ich noch: warum hat dein Sohn mehr Urlaub aufgrund des Wechsels des Ausbilder? Unser Sohn hat plötzlich auch 2 Tage mehr und eine Begründung gab es nicht.

Ich hoffe so Sehr, dass für unsere Kinder am Ende alles gut wird!

Viele Grüße
Iris
Sohn mit ideophat. generalisierter GM-Epi

JustinsMum
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Re: Übliche Arbeitsweise vom Berufsbildungswerk? Null Informationen an Eltern? Anträge?

Beitragvon JustinsMum » 27.06.2019, 10:11

Das was hier beschrieben wurde ist uns schon ab Klasse 8 / 9 Regelschule passiert und die Kommunikation ist ab einem bestimmten Alter wirklich schwierig, zumal es immer genug Menschen gibt, die alles besser wissen und meinen schon alleine zu wissen was für den Betroffenen gut ist und genau dahin beraten - da stören Eltern natürlich.

Ich habe mal ein Buch über das Vorarlberg-Projekt entdeckt und kann es sehr empfehlen. Das zeigt auch Argumente auf, warum es sich lohn mit den Eltern zusammen zu arbeiten.
https://www.amazon.de/Ich-möchte-arbeit ... 3981223578

Ich befürchte aber der Weg dahin ist weit.

Grüße

justinsMum


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