Bildgestützte Kommunikation bei 3-Jährigem?

Hier könnt ihr euch rund ums Thema Sprachverzögerung/Sprachstörung austauschen und Erfahrungen bezüglich UK (unterstützter Kommunikation) weitergeben. Logopäden dürfen natürlich auch gerne hier Tipps geben!

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Schlum(sa)bine
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Bildgestützte Kommunikation bei 3-Jährigem?

Beitragvon Schlum(sa)bine » 07.06.2019, 14:11

Hallo,

Ich hab hier einen 3- jährigen der ziemlich gefrustet ist, dass wir nicht verstehen, was er von uns möchte. Macht das bildgestützte Kommunikation Sinn?

Eckdaten:
Epileptiker mit verzögerter Sprachentwicklung
Spricht etliche Einzelworte, manchmal auch 2- Wörter hintereinander
Er versteht sehr viel mehr, auch Zusammenhänge
Er ist extrem gefrustet, dass ihn keiner versteht.
Er kann Bilder zeigen und zuordnen (auf Frage "Wo ist xx", zeigt er das im Buch).
Er kann Fragen mit ja/nein beantworten.
Er weiß was er will ... meistens :D

Wir möchten ihm gerne eine Möglichkeit bieten uns mehr mitzuteilen. Und ich denk da an Bildkarten, auf denen er zeigt, was er möchte oder nicht möchte.

Hat jemand da Erfahrungen mit? Klappt das auch im Kindergarten? Also nicht im wilden Spiel, aber z.b. um zu zeigen, was er möchte (raus, essen trinken oder so).

Wir haben Dienstag U7a und da würde ich bei der Ärztin auch nachfragen, was sie meint.
Logopädie haben wir gerade angefangen, da könnte ich auch nachfragen, ob sie uns da unterstützen kann.

Erstmal geht's mir aber wirklich um Erfahrungen damit.

LG Schlumbine
Sabine mit J (4/2005 - fittes Pubertier), B (3/2009 - fiitter Duracell-Hase), S (5/2016 - Epilepsie, aktuell anfallsfrei unter Luminaletten, leichte allgemeine Entwicklungsverzögerung, starke Sprachentwicklungs-Verzögerung)

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Lisaneu
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Re: Bildgestützte Kommunikation bei 3-Jährigem?

Beitragvon Lisaneu » 07.06.2019, 14:57

Ich habe unter komplett anderen Voraussetzungen (Kind gehörlos, daher keinerlei Sprachverständnis, später kam Autismus-Diagnose dazu) mit bildgestützter Kommunikation begonnen als mein Sohn 2 Jahre alt war. Er hat es sofort verstanden und angenommen.

Wir haben einfach alles und jeden fotografiert und die Bilder ausgedruckt und laminiert (muss man nicht, aber dann halten sie länger). Also alle Personen (meinen Sohn, seinen Bruder, uns Eltern, Großeltern, Kindergärtnerinnen, Frühförderin, Logopädin,...), alle Orte (jedes Zimmer, die Wohnungseingangstür, den Garten, das Haustor, die nächsten Geschäfte, seinen Kindergarten, den Kindergarten des Bruders, die Logopädie-Praxis, das Krankenhaus,...) und viele andere Dinge, die meinem Kind wichtig waren, wie Fahrzeuge (unser Auto, den Linienbus, die Schnellbahn, die U-Bahn, das Fahrrad mit Anhänger), Speisen und Getränke, Spielsachen, Kuscheltiere, die Badewanne, das Waschbecken,...

Von unserer Logopädin haben wir auch ein Kartenspiel mit dem Namen "das Spiel der Verben" bekommen, da waren jede Menge Bilder von allen möglichen Tätigkeiten (gehen, laufen, essen, trinken, schlafen, weinen,...). Später, als wir schon wussten, dass es uns hilft, habe ich dann auch noch die Metacom-Symbol-DVD gekauft und etliches davon ausgedruckt.

Unser Sohn hat diese Hilfen von Anfang an gerne angenommen. Weil ich früh bemerkt habe, dass er schon lange vor Schuleintritt Zahlen und Buchstaben erkannt hat, habe ich dann ein Whitebord (so eine Magnet-Pinwand) gekauft, wo ich jeden Tag zusätzlich zu den Symbolen und Bildern den Tagesplan aufgeschrieben habe. Mein Sohn hat dann schon mit 3 Jahren und 3 Monaten selbst zu schreiben begonnen. Das ist vor allem vor dem Hintergrund der Gehörlosigkeit erstaunlich, weil mein Sohn die Wörter, die er geschrieben hat, ja nie gehört hat. Aber er hat sie sich in Kombi mit den Bildern einfach eingeprägt und dann mehr oder weniger korrekt verwendet. Mit 5 Jahren schrieb er teilweise schon in ganzen Sätzen. Trotzdem unterstützen wir die Kommunikation immer noch mit vielen Bildern.

Mittlerweile hat mein Sohn auch schon einen schönen Grundwortschatz in Gebärdensprache, er kann sich also neben schriftlich und mit Bildern auch mit Gebärden verständigen. Aber mit 2 Jahren hat er noch kaum gebärdet und die Bilder waren mindestens 1 1/2 Jahre für ihn das wichtigste Werkzeug um mit uns zu kommunizieren. Wir haben ihm z.B. auch wenn wir wohin gefahren sind, immer die passenden Bilder in die Hand gedrückt, also vom Kindergarten, vom Gartenhaus von Oma und Opa, vom Kinderarzt und dessen Praxis,...und bald schon (nach einigen Wochen) kamen selbst Vorschläge, wen er besuchen will, wo er hingehen will, usw. - da hat er uns einfach die entsprechenden Bilder gebracht. Oder das Bild, das man ihm in die Hand gedrückt hat, wütend weggeworfen, wenn ihm das, was wir vor hatten, nicht in den Kram gepasst hat...

Ich würde es auf jeden Fall ausprobieren. Alles Gute!
Sohn 3/2010 hochfunktionaler Asperger-Autist + ADHS
Sohn 7/2012, gehörlos + kurzsichtig + frühkindlicher Autist
Mama und Papa stark kurzsichtig (Kommentar eines Optikers: Wie habt ihr euch überhaupt gefunden?)

Angela77
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Re: Bildgestützte Kommunikation bei 3-Jährigem?

Beitragvon Angela77 » 07.06.2019, 15:06

Ja, absolut!!!
Bin im Bus und mir es beim Lesen kodderig ..Deshalb nur knapp..Beginnt am besten mit Metacom Karten. Da kann auch sehr schnell ein Wechsel auf eine Metacomgrstützte Talker App erfolgen. Heute. Abend mehr!
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

Angela77
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Re: Bildgestützte Kommunikation bei 3-Jährigem?

Beitragvon Angela77 » 07.06.2019, 20:05

Hallo Schlumbine,
noch mal ich: Klar, kann das in der KITA funktionieren. Wichtig ist aber, dass die Betreuer und auch ihr "modelt" und nicht zu schnell aufgebt:
https://www.metacom-symbole.de/download ... anWaig.pdf
Mein Sohn hat auch Epilepsie im Sprachzentrum, leider erst mit sieben erkannt. Obwohl seit vier Jahren anfallsfrei, kann er kein Wort verlässlich sprechen, aber mittlerweile mit guter Rechtschreibung tippen :) Viele Logos arbeiten mit Gebärden, was bei uns aus dem selben Grunden nicht funktioniert wie sprechen. Bene kann motorische Handlungen nicht gezielt nachahmen, obwohl er grobmotorisch echt fit ist. Vom "Tasse hochheben" bis zum "Mit dem Finger zeigen" musste alles tausende Male von außen per Handführung eingübt werden :o .
Ich würde mich übrigens nicht nur von der Logo, sondern auch von einer Beratungsstellle für Unterstützte Kommunikation (UK) in eurer Nähe beraten lassen, was für euer Kind der individuell beste Einstieg in die UK ist.
http://www.gesellschaft-uk.de/
Die Metacom Karten haben mittlerweile meines Wissens nach eine Hilfsmittelnummer. Sie sind verordnungsfähig.
LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
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SimoneChristian
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Re: Bildgestützte Kommunikation bei 3-Jährigem?

Beitragvon SimoneChristian » 07.06.2019, 20:40

Wenn Lisa und Angie schreiben, senfe ich auch mal wieder mit. :wink:
Und wenn es nur ist, um zu zeigen, wie unterschiedlich diese Art der Kommunikation genutzt werden kann und dass sie funktionierende Lautsprache nicht ausschließt, sondern ergänzt. :D

Wir haben um den 1. Geburtstag mit Babyzeichen angefangen. Eigentlich nur so aus Spaß und mit sehr wenigen Gebärden.
6 Monate später, ich hatte schon längst aufgegeben, nutzte Sohnemann dann selbst die Gebärden.

Ab 2,5 Jahren hatten wir Logopädie, angelehnt an die Methode "Sprachanbahnung nach Zollinger".
Ich war immer mit dabei und habe dann die "wichtigen" Begriffe noch mal zu Hause vermehrt eingesetzt.
Das wäre in eurem Fall dann der richtige Punkt für die Metacom Symbole bzw. für die ersten Versuche auch Fotos oder Pictogramme aus dem Internet.
Wobei man ja viele wichtige Dinge auch so zeigen kann.
6 Monate später sprach mein Sohn in Substantiven, weitere 6 Monate in Haupt- und Nebensätzen und so netten Worten, wie Pylone, Röntgenbild, Rüstwagen, Atemschutzmaske.

Nach und nach haben wir Fotos und Pictogramme in unseren Alltag eingebaut.
Tagesplan, Wochenplan, Kalender, Wegbeschreibungen und "Notfallkarten" für stressige Situationen: Hilfe, Durst, Hunger, Toilette und ähnliches
Dafür haben wir die Pictogramme laminiert und mit einem Karabinerhaken versehen.

LG
Simone
C. (*9/11) Sprachentwicklungsverzögerung, Regulationsstörungen des Kindesalters
atypischer Autismus (Diagnose 07/15)

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Re: Bildgestützte Kommunikation bei 3-Jährigem?

Beitragvon Schlum(sa)bine » 08.06.2019, 22:29

Danke euch für die Beispiele und die Links.

Die Erfahrungen sind ja durchweg positiv.
Dann werden wir das mal einfach anfangen. Vielleicht mit ein paar Bilder aus seinem Alltag und ein paar Piktogrammen. Da muss ich mal überlegen was und wie.
Mit der Kinderärztin werde ich kurz klären, dass wir das machen, um uns allen den Alltag zu erleichtern. Die Logopädin werde ich um Hilfe und Tipps bitten.
UK- Beratung gibt es hier im näheren Umkreis nicht, laut dem Link.

Mit der Tagesmutter hab ich schon kurz sprechen können. Die findet die Idee richtig gut und wird das unterstützen. Die schaut auch in ihren Büchern nach, ob sie da noch mehr zu findet und uns Tipps geben kann.

Am Montag bin ich im Kindergarten (Regelkindergarten), in den der Zwerg ab August gehen wird. Da werde ich nachfragen, ob die damit schon Erfahrungen gemacht haben.

"Modeln" klingt gut - danke für den interessanten Artikel dazu. das werden wir auf jeden Fall mit einfließen lassen.

Man, wieso denkt niemand von den "Profis" an solche Hilfen? Das ist doch nichts, was unglaublich ins Budget fällt oder endlos Therapie und Unterstützung verlangt. Uns hätte ein Hinweis auf diese Möglichkeit der Kommunikation schon gereicht. Wir kümmern und informieren uns bei allem mindestens zusätzlich selbst.
Das macht mich gerade ziemlich wütend.
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Re: Bildgestützte Kommunikation bei 3-Jährigem?

Beitragvon Angela77 » 08.06.2019, 23:04

Hallo Schlumbine,
guck auch mal hier, tolles Buch zur Einführung in die UK (auch für nicht Autisten):
https://www.amazon.de/Einander-verstehe ... 3981088514
Wegen Beratungsstellen: Rufe doch mal die Förderschulen - Sprachheilschulen, Körperbehindertenschulen - an. Die beraten manchmal auch.
LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
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Re: Bildgestützte Kommunikation bei 3-Jährigem?

Beitragvon Claudi-BaWü » 09.06.2019, 09:34

Hallo Schlumbine,
guck auch mal hier, tolles Buch zur Einführung in die UK (auch für nicht Autisten):
https://www.amazon.de/Einander-verstehe ... 3981088514
Wegen Beratungsstellen: Rufe doch mal die Förderschulen - Sprachheilschulen, Körperbehindertenschulen - an. Die beraten manchmal auch.
LG
Angie


Hallo zusammen,

leider gibt es dieses Buch im Moment bei Amazon nicht mehr zu kaufen.
Habe hier eine Alternative https://www.lehmanns.de/shop/sozialwiss ... hen-lernen

lg claudi
lg claudi
D. 12/2000 Tetraspastik, ICP, keine Sprache, Autistische Züge, Entwicklungsverzögert, Rollstuhlfahrer, seit 24.05.2005 Pohlig US-Orthesen, 10/2011 Hüft OP li. und 04/2017 und 06/2017 beide Knie/Füsse OP in Aschau.

Die Zukunft sollte man nicht voraussagen wollen,
sondern möglich machen (Antoine de Saint Exepury)

Schlum(sa)bine
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Re: Bildgestützte Kommunikation bei 3-Jährigem?

Beitragvon Schlum(sa)bine » 09.06.2019, 11:42

Gibt es irgendwo eine Seite mit Beispielen?

Ich bin gerade etwas planlos, wie wir das praktisch umsetzen.

Erste Idee sind thematisch sortierte Bildstapel (mit Ring, Karabiner oder so zusammengehalten). Oben drauf ein Bild mit Thema wie Essen/Trinken (Spiele, Personen, Orte) und dahinter Einzelbilder wie Brot, Butter, Marmelade, Leberwurst, Varianten, wie das Brot zu schneiden ist :roll: . Dann kann er mit der Auswahl des Stapels mitteilen, ob er Essen/Trinken, Spielen oder sonst was will und dann konkretisieren.

Andere Idee - ein kleiner Ringbuchordner mit Trennlaschen zwischen den Themen ... Und dahinter Karten mit mehreren Symbolen, die er zeigt.

Kognitiv kriegt er beides bestimmt problemlos hin. Motorisch müssen wir noch testen, ob er laminierte Blätter gut umblättern kann. Zeigen ist kein Problem.

Ich fürchte, dass wir bei der Umsetzung ziemlich wenig Hilfe bekommen werden. Die Kinderärztin ist irgendwie immer der Meinung, dass er xy doch gar nicht braucht - wir sollen geduldiger sein.
Die Logopädin kann ich da noch nicht gut einschätzen.
Die Tagesmutter hat da leider keine Erfahrung, aber die unterstützt das und überlegt auch mit, was praktikabel ist.
Kindergarten braucht wohl eher eine Anleitung durch uns.
Sabine mit J (4/2005 - fittes Pubertier), B (3/2009 - fiitter Duracell-Hase), S (5/2016 - Epilepsie, aktuell anfallsfrei unter Luminaletten, leichte allgemeine Entwicklungsverzögerung, starke Sprachentwicklungs-Verzögerung)

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Re: Bildgestützte Kommunikation bei 3-Jährigem?

Beitragvon Engrid » 09.06.2019, 12:54

Hallo,

in dem empfohlenen Buch von Castaneda/Hallbauer findest Du viele Beispiele. Und auch auf http://www.metacom-symbole.de gibts viele Anregungen und Materialien zum Download.
Die UK-Couch ist auch eine gute Quelle: http://www.ukcouch.de
http://www.gesellschaft-uk.de/index.php ... munikation
Ansonsten würde ich sagen: Du hast schon gute Ideen, super, stürz Dich rein, probiere, sei kreativ!

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)


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