Zukunftsängste um meine Jungs.

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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NicoleTwinMum
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Re: Zukunftsängste um meine Jungs.

Beitragvon NicoleTwinMum » 15.05.2019, 15:05

Hallo Ingrid,
Ich bin auch die damit mehr Probleme hat als mein Mann, zumindest macht es den Anschein. Ich hab mir gestern echt den Kopf zerbrochen wie kann ich J. und M. dazu motivieren mir einfach mal Worte nach zusprechen, oder zumindest mal darauf zu zeigen und dann was dahin zu plabbern. Meine Freundin hat eine zweijährige geistig recht fit... Die Kleine zeigt drauf oder sagt einfach was sie sieht. Meine haben das nie gemacht, wir haben Bücher angesehen, ich hab gesungen, ich hab Sachen benannt die getan habe, ich spreche ganz normal mit Ihnen. und nenne Dinge beim richtigen Namen. Bei J. seine Aufmerksamkeitsspanne ist sehr gering, er läuft weg---oder versucht es zumindest. Klar kommt mal auf eine Ja/nein Frage die passende Antwort. Beim Ihm dachten wir auch, das er zusätzlich eine Hörminderung (was ich aber nie geglaubt er hört Tüten rascheln am andere des Raumes)hat, aber Pustekuchen er hört wie ein Lux, beide Ohren ab 20db. nur mit der Umsetzung harperts. Als er 10 Monate alt war (korrigiert 6 Monate) kam sogar ein Mama, dann 2 Monate später diddi- heute ist das sein Spitzname dann kam lange zeit nix, letztes Jahr ging es pap, pap, papa los. Heute sagt er Mama, Papa, Oma, Opa, a Bot (ein Brot), pü? keine Ahnung was er meint, Ja, nein und Au. Das wir bei Ihm mehr Geduld haben müssen war mir schon klar.
Aber beim Kleinen? Er versteht alles was Ich von Ihm will, er quasselt und er singt in seiner Sprache, man hört erkennbare Melodien :Bruder Jakob, Häschen hüpf, er sagt Ja, nein, Kacke, ScheiXXe, Oh, mein Gott, Häschen, Mama, Papa, Oma, Opa, ascha_ Sascha, Ischer- sicher, Ich. Er erzählt immer mit Hand und Fuß, hören tut er gut.
Ich hab mir für meine Jungs das sie weiter kommen als wir (mein Mann ist Telefonist - gelernt Bürokaufmann mit Weiterbildung zum Fachwirt In Rechnungswesen und Personalwesen und ich war in der Pflege tätig gelernt hab ich Arzthelferin) aber an ganz schwarzen Tagen glaube das sie das niemals schaffen werden. Anderseits strahlen Sie mich dann so an das alle Sorgen so hinfällig und absurd sind.
Nicole mit
J. *(02/15) ehemaliges Extremfrühchen, Z.n. Hirnblutung, Hemipare re. armbetont,gravierende kombi. Entwicklungsstörung
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NicoleTwinMum
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Re: Zukunftsängste um meine Jungs.

Beitragvon NicoleTwinMum » 15.08.2019, 17:32

Hallo,melde mich mal aus meinen selbst gewählten Exil.
3 Monate sind vergangen, wir haben unseren Familienurlaub auf Mallorca gemacht, es waren echt schöneTage und es brachte den Kindern wirklich viel. Sogar geschwommen sind sie im Kinderpool wir waren so erstaunt. Wir planen fleißig mit unseren weiteren Kinderwunsch und machen uns da keinen Stress. Entwicklungstechnisch dümpeln wir so hin, also wieder so Trippelschritte. Die Angst um die Zukunft ird nicht weniger. Mal zerbrech ich mir mehr meinen Kopf, mal weniger grade wenn ich heftige Zweifel habe und Sie laut (und im Beisein meiner Kinder ausspreche... ich weiss ich sollte es nicht aber es passiert mir wieder), gerade wenn ich meinen Eltern oder so spreche. Hab ich immer das gefühl das die meinen eine Pille oder eine Op und zack sie wären wie die gleichältrigen wenn ich sage,die Ärzte und therapeuten sagenschon was Wir tun können. haben diese ja keine Ahnung. Es ist zumMäuse melken sag ich. Natürlich würde ich Ihnen gerne eine Pille geben und dann wäre gut, ich wüsste das J.und M. alles machen könnten was andere 4 machen aber was ist. Erwarte ich vielleicht grundsätzlich zuviel? Ich würde gerne mit J. und M. normal spielen, meistens haben Sie keine Lust nach dem Kindergarten oder ihn sind 5min spielen schon zuviel. Bücher angucken geht gar nicht, bzw wird wieder zugeklappt.
Eigentlich sollte ja letzten Monat im SPZ Enticklungsdiagnostik laufen, wurde aber Krankheitsbedingt auf Ende Oktober verschoben.
ich würde gern J.auf mehrere Krankheiten testen lassen, zum Beispiel Autismus. Bei M. er so viel am brabbeln das Wir glauben das demnächst der Durchbruch kommt. Wie läuft die Ertestung ab?
Nächsten Monat geht es auf Mutter und Kind Kur.
sorry für soviel Wirrwarr
Nicole mit

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Re: Zukunftsängste um meine Jungs.

Beitragvon Regina Regenbogen » 22.08.2019, 11:42

Habe das jetzt erst gelesen.
NicoleTwinMum hat geschrieben:
Ich hab mir für meine Jungs das sie weiter kommen als wir (mein Mann ist Telefonist - gelernt Bürokaufmann mit Weiterbildung zum Fachwirt In Rechnungswesen und Personalwesen und ich war in der Pflege tätig gelernt hab ich Arzthelferin) aber an ganz schwarzen Tagen glaube das sie das niemals schaffen werden.


Und auch, wenn es etwas spät kommt, gebe ich dir gerne noch einen Rat: Der Wunsch, dass es den Kindern mal besser geht als einem selbst, ist uralt. Heutzutage und gerade mit besonderen Kindern, wäre es sinnvoll, man definiert das "besser" nicht ausschließlich mit Abitur, Karriere und Geld. Wir definieren dieses "besser" schon lange mit "glücklich und zufrieden sein", dafür braucht es kein Abi, nicht viel Geld und erst Recht keine steile Karriere. Wir zeigen unseren Kindern, dass die Welt ihr ganzes Leben lang unendlich viele Möglichkeiten für sie bereit hält, ihren Weg zu finden. Daraus ziehen sie Kraft, Zuversicht und Selbstbewusstsein.

Nimm dir die Zeit bzw. gib deinen Kindern die Zeit und macht in Ruhe demnächst die Entwicklungsdiagnostik und behalte im Hinterkopf, dass Gras nunmal nicht schneller wächst, wenn man dran zieht.
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
Sohn * 09/2001 - ADS
Tochter * 04/1998 - nix
Tochter * 08/1989 - Peronaeusparese

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Re: Zukunftsängste um meine Jungs.

Beitragvon Angela77 » 23.08.2019, 11:10

Hallo Regina,
besser hätte man es nicht formulieren können ;)

LG
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
Vorstellung plus Diäteffekte:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic73493.html

Primär nächtliche Epilepsie im motorischen Sprachzentrum (leider erst erkannt im März 2015!!!)

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Re: Zukunftsängste um meine Jungs.

Beitragvon NicoleTwinMum » 29.08.2019, 13:37

Hallo Regina,
du hast recht in erster Linie ist mir auch wichtig das die beiden glücklich und mit selbst zufrieden sind und auch später werden. Sie dürfen auch alles werden wollen, was sie möchten. es geht mir da weniger um Abitur (haben ich auch nicht und mein Mann hat sein Abitur im 2 Bildungsgang gemacht, aber wenn Sie möchten und sie den Ehrgeiz haben warum nicht), Geld und Karriere. Sondern das sie ihre Wünsche und Träume verwirklichen können. und wenn sie mit einer Badewanne im Garten zufrieden sind dann ist das so.

Lg Nicole
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