muttertag

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Nela.W
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muttertag

Beitragvon Nela.W » 12.05.2019, 22:16

Hallo
muss jezt mahl hier rein schreiben.bin grat total frustrirt weil heute muttertag ist und von meinen kindern die nicht bei mir wonen überhaupt nix gekommen ist :( also keine wahtsapp kein anruf und sonst was.besonders schade beim kleinen weil bei den beiden grossen da kenn ich das ja schon!!!fint ich traurig auch das die flegefamilie da nicht mahl auf die idee kommt das die echte mutter auch mahl ein danke kriegt weil die sonz überhaupt nicht da wären :evil:
bin grat richtig traurig das der nicht bei mir groß werden darf :(

Nela
Ich (geb76)
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mijo
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Re: muttertag

Beitragvon mijo » 13.05.2019, 09:36

Hallo Nela.

Ich wollt jetzt nicht einfach so gehen.
Ich versteh das du Traurig bist,das er nicht bei dir Aufwächst.
Aber ist es wirklich so wichtig das die Kinder an einem bestimmten tag im Jahr Anrufen,oder Danke sagen ect?
Sie haben nicht verlangt das wir sie bekommen,sondern sie sind hier weil wir uns für sie entschieden haben.
Folglich sind sie nicht verpflichtet an einem bestimmtem Tag im Jahr Danke zu sagen.

Für mich ist jeden Tag Muttertag!
Weil ich Mutter sein darf.
Meine Kinder durch höhen und tiefen begleiten darf.
Weil ich sehen darf wie sie jeden Tag ein Stück weiter die Welt erobern.
An Ihren Erfahrungen Sorgen,Ängsten und Freuden teilnehmen darf.

Ein Kind zu haben ist schon das größte Geschenk!

Aber wir werden jeden Tag so reich beschenckt,von unseren Kindern und ich meine nicht das Materielle!!!!

Da ein Lächeln,dort ein liebevolles Mama.
Ein kleiner Fortschritt in ihrer Entwicklung,der für sie so groß.
Ihre Ängste die sie mit uns teilen,und wo sie annehmen das wir sie trösten.
etwas neues das sie uns zeigen,z,b,ein Neues Wort.
Einfach das wir für sie da sein dürfen.
ihr vertrauen zu spüren.
Ist nicht das ,das größte und Wertvollste Geschenck das sie uns machen können?

Was ist dagegen schon das Materielle?
ein Glückwunsch nur weil es Muttertag ist.
Ich muß zugeben ich leg nicht viel Wert darauf,weil mir das andere viel mehr bedeute.


Weil ich stolz bin,die Mutter dieser Kinder sein zu dürfen.

Egal wie Chaotisch,oder Sorgenvoll der Lebensabschnitt gerade sein mag.


Es sind meine Kinder,die ich begleiten darf.


Auch meine 2 großen die schon ihren Weg gehen.

Wenn du den 2 Jüngsten gerade vermißt.
Wie währe es wenn du ihm eine Liebe Karte schreibst,und ein Bilderbuch,Auto ect,beipackst.
etwas das ihm zeigt meine mama denkt an mich und hat mich lieb,und ist der Moment wo er Freude empfindet nicht genauso wertvoll,oder besser gesagt noch wertvoller.
als ein Pflichtbewuster Anruf?


Ich hoffe meine Gedanken helfen dir.

VG
Fuer Wunder brauchen wir Augen,die sehen und EIN Herz,DAs versteht ,fuer EIN Wunder zu Danken.

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Engrid
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Beitragvon Engrid » 13.05.2019, 09:40

Liebe Sabine,

das hast Du wunderbar geschrieben, danke! <3
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

Silvia & Iris
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Re: muttertag

Beitragvon Silvia & Iris » 13.05.2019, 10:32

Liebe Sabine,

ich danke dir für diese liebevollen Zeilen... auch ich war etwas deprimiert...
wie so oft an so "Zwangstagen" wo die "heile Welt" einfach plötzlich eingeschalten werden soll...
... aber das Mittagessen hat dann doch eine Wende gebracht... - und meine Oma war gut vorbereitet, war sichtlich stolz, dass sie ihre Familie einladen hat können... - sie, die stets so Bedacht war große Familienfeste zu geben, zu demonstrieren, dass sie es schafft 2 - 3 verschiedene Speisen parallel anzubieten... wo 20 - 30 Gäste in den eigenen 4 Wänden keine Besonderheit waren... - jetzt kann sie es nicht mehr, und ist verzweifelt... - kann sich nicht mehr alleine an- und ausziehen... - und will am liebsten so nicht gesehen werden... -

Jede Lebenssituation hat ihre Herausforderungen und mein Frust darüber, dass ich alleine am Frühstückstisch saß verschwand...
Es war ein nettes und entspanntes Mittag essen in einer kleinen Runde - nur 4 oder 5 Bewohner des Pflegeheimes nutzten diese Möglichkeit...
Wir wussten auch nicht, was auf uns zukommen wird! - und so saßen da 3 Mütter am Tisch und bedienten sich am Buffet (nur ein Menü)…

Weihnachten ist ja auch so eine Zwangslage, wo jeder auf Knopfdruck feierlich sein soll...

Liebe Grüße
Silvia
Liebe Grüße
Silvia
Tochter *03/2003, PCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Sohn *03/2006 AVWS + was so dazu gehört

mel1220
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Re: muttertag

Beitragvon mel1220 » 13.05.2019, 11:23

Hallo Nela,

ich möchte Dir einmal die Sicht der Dinge aus meiner Perspektive als Adoptivmutter schildern.
Unser Sohn kam im Alter von 2 Jahren zu uns. Was mein Sohn und Deine Kinder gemeinsam haben - sie sind traumatisiert.
Da beißt die Maus keinen Faden ab, jeder Bindungsabbruch traumatisiert zweifels Ohne.

Ich erwarte von meinem Sohn auf jeden FAll eines: dass er glücklich ist.
Mehr erwarte ich nicht. Am allerwenigsten Dank. Für was soll er denn dankbar sein? Dass er von seiner leiblichen Mutter geboren wurde ohne gefragt zu werden ob er das möchte? Dankbar gegenüber uns weil wir ihn adoptiert haben obwohl er gar nicht gefragt wurde?

Wir arbeiten jeden Tag, jede Stunde, wohl ein Leben lang mit ihm an der Bewältigung seines Traumas und der daraus resultierenden Probleme. Unser Lebensziel ist es, ihm ein glückliches Leben zu schenken. Ihn auf die Welt da draussen, so gut es geht vorzubereiten. Ihm die Unterstützung zu geben die er dafür benötigt.
DAzu gehört auch dass ich 3 x die Woche in Therapie gehe mit ihm. Arbeitszeit entsprechend angepasst habe. Wir unser Leben auf ihn abgestimmt haben weil es da eben auch Besonderheiten gibt.
Wir haben uns in all denn Jahren, Tag für Tag, immer ein Stück weiter wunderbar "zusammengerauft" So, dass die ganze Familie zufrieden und glücklich leben kann. Jeder hat seinen eigenen Platz in unserer Familie und wir sind ein Team zusammen.

Wir sehen es auch als unsere Aufgabe an, Junior so gut als möglich seine Wurzeln näher zu bringen. Wir haben das große Glück, vor kurzem konnten wir den Kontakt zur leiblichen Mutter aufnehmen.
Ich hatte Tränen vor Freude in den Augen als ich das erste mal die Möglichkeit hatte ihr Bilder von Junior zu schicken und mit ihr zu schreiben. Endlich hatten wir auch die Möglichkeit Junior Bilder von ihr zu zeigen. Aus seinem Herkunftsland, von seinen Tanten und Onkeln. Es war unbeschreiblich schön.

Aber (musste vorher ausholen um zum Punkt zu kommen): Seit den 6 Jahren in denen Junior bei uns ist, sagen wir ihm immer wieder durch die Blume und wo es passt.... Da kommst du her. Deine Mama denkt heute (am Geburtstag) bestimmt auch an dich.... schau mal, diese Tiere leben in deinem Heimatland, die gibt es bei uns gar nicht..... und so weiter und so fort.
Wir bieten ihm immer wieder die GElegenheit, die Chance zu ergreifen um zu fragen. Er soll die Sicherheit haben, dass er JEDERZEIT nach seiner Herkunft fragen darf und auch soll.

Er hat in den 6 Jahren auch ab und an mal kurz gefragt. Es sind immer nur wieder kleine Momente und Sequenzen die ihn dann wohl aktuell beschäftigen. Wir beantworten dann alles was er wissen möchte. Ich hab ihm die Bilder gezeigt, er hat kurz diese kommentiert, sich dann aber wieder zurück gezogen.

Was ich damit sagen möchte: An erster Stelle stehen die Kinder. Mitsamt ihrer verletzten Seelen. Es steht weder den leiblichen, noch den Plfege- oder Adoptiveltern zu, die Kinder in IRGENDEINE Richtung zu nötigen.
Die Kinder holen sich dann ihre Informationen wenn sie das möchten.
Das einzig wichtige dabei ist, dass die die Möglichkeit haben wenn dies einmal so sein sollte oder auch mal ziwschendurch.
Ansonsten geht es für uns nur um den Willen und die seelische Machbarkeit unseres Sohnes. Wenn er aktuell zu dem Thema nichts sagen oder wissen möchte, dann ist dies alleine SEINE Entscheidung.
So hart es klingt, aber da haben weder die leiblichen- noch alle anderen Eltern irgendein Recht.

Viele Grüße
Mel

Mama Ursula
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Re: muttertag

Beitragvon Mama Ursula » 13.05.2019, 16:19

Hallo!

Ich bin ja auch Pflegemama und muss gestehen, ich verstehe Nele und bin schon der Meinung, dass ich als Pflegemama, genau wie es Kindergarten und Schule machen, mit meinen Pflegekindern etwas "aussuchen" kann, was diese gemalt oder gebastelt haben oder ein schönes Foto vom Kind..., was ICH dann (je nach Alter und Verfassung des Kindes) der leiblichen Mama zum Muttertag schicke...

Es geht da nicht um "Dankbarkeit", sondern um das Zeichen, dass ICH nicht vergessen habe, dass auch sie Mutter ist und dieser Tag etwas Besonderes/ besonders Schweres!

Mit unseren Mamas halten wir das schon immer so und sind sehr gut damit gefahren. Allerdings gestehe ich, dass ich auch durch alle Phasen hindurch den (Besuchs-)Kontakt zu den Eltern gehalten habe.

Und ganz ehrlich, ich freue mich ja auch, dass meine schwerstmehrfachbehinderte (Pflege-)Tochter, für die "besondere" Tage eben keine besondere Bedeutung haben, dennoch für Ostern, Muttertag, Weihnachten... eine Kleinigkeit "für uns" aus der Schule mitbringt.

In diesem Sinne, alle einen schönen, besonderen Tag und das Gefühl nicht vergessen zu sein!
Grüßle
Ursula


P.S.: Nele - bei Leuten, die sich selten oder nicht von sich aus melden, mache ich es wie von Mijo geschildert. Ich schreibe sehr regelmäßig selber und schicke "Up-Dates" von uns/ den Kindern/ Fotos..., meist bekomme ich dann zumindest darauf ein "Lebenszeichen".
Kinderkrankenschwester mit Fachweiterbildung Palliativ Care und Außerklinische Beatmung.
Pflegemutter von Jessy (16 J., schwerster Hirnschädigung wegen Sauerstoffmangel), kl.Bub (1 Jahr mit schwerster Hirnschädigung, Reflux, Spastisch-steife Knie), 2 gr. Jungs - ausgezogen.

Nela.W
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Re: muttertag

Beitragvon Nela.W » 15.05.2019, 09:10

Hallo
ich weis auch nich aber ich war da am sonntag echt traurig gewesen weil ich mich so alleine gefült hab und auch das keiner mahl an mich denkt und nix!ich will ja auch nicht viel!!hab jezt auch vom justin noch was gefunden was die in der schule gemacht haben war aber ganz unten drin und schon kaputt das hat er vergessen das die das gemacht haben und mir nich gegeben
@mio
ja ok aber da muss ich ja erst mahl wo der wont das ich was schicken kann!!das weis ich ja nich!hab nur handy nummer und wahttsapp und das ist auch nur alle par tage mahl an scheint mir so!leider!
@ursula
ja genau das meinte ich ja!!das keiner mahl an mich denkt

Nela
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Biancamit2
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Re: muttertag

Beitragvon Biancamit2 » 15.05.2019, 10:24

Nela, wenn du nicht weißt wo das Kind wohnt, dann pack das nette kleine Päckchen, schreib den Namen drauf, bring es zum Jugendamt und bitte darum, dass sies an dein kind weiter leiten.

Grüßle
Bianca mit Sohn (2004, Skoliose, LRS) und Tochter (02.2009 Frühchen 29+0, ICP, PVL, spastische Diparese, und manch anderes) und zwei Sternchen *2003 *2008 fest im Herzen

Nela.W
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Re: muttertag

Beitragvon Nela.W » 16.05.2019, 18:16

nee das machen die eh nicht!!weil ich hatte schon mahl ärger deswegen da machen die das bestimmt nicht :( weil da hab ich öfter beim besuchs kontackt immer was zum geschenk mit gebracht da haben die gesagt das ich das nich soll!! :(

Nela
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Silvia & Iris
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Re: muttertag

Beitragvon Silvia & Iris » 16.05.2019, 19:33

Hallo Nela,
wie ist denn dein Kontakt zu den Pflegefamilien? - Besuchst du deine Kinder wöchentlich? - 2-Mal im Monat? - Verbringst du da einen Tag mit denen? - Wie viel Austausch ist denn da mit der PM? Wie regelmäßig und pünktlich kommst du den vereinbarten Terminen nach? … so wie ich das mitbekomme, kann man da schon etwas machen, wenn man da wirklich kooperiert... z. B. zum Geburtstag ein Fahrrad schenken, neue Bekleidung mitbringen bei den Terminen... und mehr... Ausflug in den Tierpark, Schwimmbad, zum Eissalon, was es halt dort so gibt...

LG
Silvia
Liebe Grüße

Silvia

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