Zu wenig Personal in den Einrichtungen für Erwachsene

Unsere Kinder werden älter, verlassen die Schule und auch oft das Elternhaus. Wie sehen die Perspektiven für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus? Wo können sie arbeiten? Wo finden sie geeignete Wohnformen? Hier können sich Eltern austauschen und informieren!

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Re: Zu wenig Personal in den Einrichtungen für Erwachsene

Beitragvon Inge » 13.05.2019, 13:44

Hallo Stefan,

bei Intakt wurde das Thema Individualhelfer vor mehr als fünf Jahren diskutiert. Vielleicht kannst du einige Infos daraus verwenden, wobei ich nicht weiß, ob diese Infos auch noch aktuell gültig sind.

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Re: Zu wenig Personal in den Einrichtungen für Erwachsene

Beitragvon monika61 » 13.05.2019, 14:18

Hallo Stefan,

hier gibt es zum Downloaden eine Infobroschüre zum Persönlichen Budget:
https://www.ksl-nrw.de/de/service/1339/ ... che-budget

LG
Monika

Stefan M.
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Re: Zu wenig Personal in den Einrichtungen für Erwachsene

Beitragvon Stefan M. » 13.05.2019, 19:54

Danke für Eure Tipps, aber ich bin jetzt auch noch nicht weitergekommen.

Das Persönliche Budget gilt ja scheinbar oft bei Versorgung des behinderten Menschen daheim, aber wie sieht es als zusätzliche Leistung in den Einrichtungen insbesondere in Bayern damit aus ?

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Re: Zu wenig Personal in den Einrichtungen für Erwachsene

Beitragvon lisa schrenk » 14.05.2019, 12:32

Hallo,

meine Maus ist zwar erst 12, aber wir werden das gleiche Problem haben. Die Einrichtungen, die ich mir bisher angesehen habe, hatten eine 1:6 Betreuung. Völlig unzureichend um meine wirbelige Maus (explorativ, destruktiv) auch nur irgendwie zu betreuen. Betreuungsintensive Menschen sind irgendwie nicht vorgesehen im System. Bin aber weiter auf der Suche und warte auf die Konkretisierung des BTHGs. Wenn ihr eine Einrichtung wisst, die dass stemmen könnte: immer her damit.

Liebe Grüße
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Re: Zu wenig Personal in den Einrichtungen für Erwachsene

Beitragvon Inge » 14.05.2019, 15:37

Stefan, in dem Link, den ich oben eingestellt hatte, geht es um Bewohner einer Einrichtung.

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Re: Zu wenig Personal in den Einrichtungen für Erwachsene

Beitragvon Stefan M. » 20.05.2019, 11:30

Inge. gut. Danke, mache erstmal einen Termin bei einer EUTB Stelle. Darf ich auf Dich zurückkommen, wenn ich noch eine Frage habe ?

Viele Grüße ersteinmal

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Re: Zu wenig Personal in den Einrichtungen für Erwachsene

Beitragvon Stefanie Berlin » 21.05.2019, 10:05

Das gleiche Problem haben wir auch.
Dazu kommt noch, sollte der Betreute Mensch eine lebensverkürzende Erkrankung haben und dadurch irgendwann der Pflegebedarf die Möglichkeiten einer Versorgung in einer Einrichtung der Behindertenhilfe übersteigen müsste der Mensch wieder ausziehen. So wurde es mir vor kurzem gesagt.
Wir warten jetzt auch auf die Umsetzung des neuen BTHG und hoffen das die Einrichtungen sich dann Leistungen im Bedarfsfall dazu holen können.
Für uns gibt es auch derzeit keine andere Möglichkeit als das PB im häuslichen Bereich, allerdings wird es mit zunehmendem Alter immer schwieriger überhaupt Helfer zu finden.
Für die Tagesförderstätte haben wir das Glück erstmal eine 1 zu 1 Betreuung zu bekommen als Einzelfallentscheidung allerdings ohne PB.
Steffi mit F. 9/01 Alström Syndrom, Blind, f. Autismus, Diabetes, Leberfibrose, metabolisches Syndrom, Microzhephalie, nonverbal

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Re: Zu wenig Personal in den Einrichtungen für Erwachsene

Beitragvon Inge » 22.05.2019, 08:28

Inge. gut. Danke, mache erstmal einen Termin bei einer EUTB Stelle. Darf ich auf Dich zurückkommen, wenn ich noch eine Frage habe ?
Hallo Stefan,

auf jeden Fall nachfragen, auch wenn ich dazu in erster Linie auch nur Informationsquellen, aber selbst noch keine Erfahrungen habe.

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Re: Zu wenig Personal in den Einrichtungen für Erwachsene

Beitragvon Stefan M. » 22.05.2019, 08:40

Hallo Stefanie aus Berlin,

ich wollte fragen, wie Ihr das mit der 1:1 Betreuung geschafft habt ?

Auf welche Rechtsgrundlage habt Ihr Euch berufen ?

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Re: Zu wenig Personal in den Einrichtungen für Erwachsene

Beitragvon Stefanie Berlin » 22.05.2019, 15:34

Hallo Stephan
Die Rechtsgrundlage kenne Ich leider nicht.
Die Tagesförderstätte hatte schon einmal so einen Fall. Damals hat Brandenburg bewilligt. Dort ist es wohl einfacher solche Hilfen zu bekommen? Die Tagesförderstätte hat den alten Kostenbescheid aus Brandenburg an unsere Behörde gesendet. Den Antrag habe Ich als Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gestellt und intensiv begründet. Die Tagesförderstätte hat eine Aufnahme ohne 1 zu 1 Betreuung auch von vornherein schriftlich ausgeschlossen. Ich denke Ich hatte auch wahnsinnig Glück.
Aber jetzt geht alles an Soz und die Karten werden neu gemischt.
Keine Ahnung ob das da so alles durchgeht. Werde mein bestes geben...
Steffi mit F. 9/01 Alström Syndrom, Blind, f. Autismus, Diabetes, Leberfibrose, metabolisches Syndrom, Microzhephalie, nonverbal


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