Open petition für individuelle Impfentscheidungen

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Alex82
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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon Alex82 » 27.04.2019, 17:51

Hallo,

nur ein Einwand - in den USA gibt es keine Impfpflicht, deswegen kann man die nicht dafür heranziehen. In den USA sind ungeimpfte Kinder teilweise von Einrichtungen ausgeschlossen, aber genau dort ist auch Homeschooling erlaubt, aus diesem Grund kann damit eine Pflicht nicht durchgesetzt werden (auch dort gibt es das Problem, dass eben einige Gruppierungen die Kinder sicher nicht impfen lassen).

Gruß
Alex
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8Ilona8
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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon 8Ilona8 » 27.04.2019, 19:28

Hey.

Ich werde sicher nicht unterschreiben bei dieser Petition - die Masern könnten schon lange ausgerottet sein, wenn nur zuverlässig auch in den Industrieländern geimpft würde.

Da ist eine Erinnerung an die Pocken angebracht - die ausgerottet wurden!

Übrigens sind mir die liebsten die Impfverweigerer die ihre Kinder gegen nichts außer FSME und Tetanus impfen - weil die zwei die einzigen gängigen Impfungen sind die NICHT vom Herdenschutz gedeckt werden..

LG

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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon Sheila0505 » 27.04.2019, 20:24

Ohweih - Kurz zum Thema USA - so viel dazu:


Generell bestimmen die Gesetzgeber in den einzelnen Staaten der USA, welche Impfpflichten und Ausnahmen gelten.
Alle Staaten erlauben Ausnahmen aus medizinischen Gründen. Die meisten Staaten gewähren zusätzliche Ausnahmen bei religiösen Gründen und weitere Staaten gewähren auch noch Ausnahmen aus Gründen der persönlichen Überzeugung.

https://www.cdc.gov/vaccines/imz-manage ... index.html



Im Jahr 2000 galten die Masern in USA als ausgerottet. Nun entsteht aufgrund zurückgehender Impfungen ein Comeback. In 2019 wurden bis 19.April 626 Masernfälle in USA bestätigt. Seit dem Jahr 2000 sind nur im Jahr 2014 mehr Masernfälle registriert worden, und bis Ende 2019 wird die Anzahl von 2014 noch übertroffen werden.

https://www.cdc.gov/measles/cases-outbreaks.html

Aufgrund der steigenden Masernfälle entscheiden manche Schulen und Arbeitsplätze, nicht-geimpfte Personen während eines Masernausbruchs unter Quarentäne zu stellen, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Erst diese Woche wurden Hunderte von Studenten an der University of California, Los Angeles, und an der California State University, Los Angeles unter Quarantäne gestellt, bis geklärt werden kann, ob sie geimpft sind oder nicht.

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaf ... 60091.html

Das US Amerikanische Center für Disease Control (CDC) (amerikanische Gesundheitsbehörde) empfiehlt unmißverständlich die Impfung gegen Masern. Am 26. April 2019 hat Präsident Donald Trump diesen Standpunkt in einem Interview bekräftigt. Er sagte: „They have to get the shots, the vaccinations are so important, this is really going around, now they have to get their shots.” https://www.youtube.com/watch?v=qqIIXr405I0

LG

Jörg75
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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon Jörg75 » 27.04.2019, 20:27

Moin,
Ich werde sicher nicht unterschreiben bei dieser Petition
ich auch nicht.

Und ich werde mein Lebtag nicht verstehen, warum jemand, der selber und dessen Kinder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann/ will und daher auf den Herdenschutz angewiesen ist, diese Petition unterstützt!

Gruß
Jörg
K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon Engrid » 27.04.2019, 21:23

Hallo,

aber es ist doch hier eh keiner Impfgegner (außer der trollmässigen Rosa Roth :-P ). Es sind halt viele der Meinung, eine Impfpflicht ist nicht zielführend. Das habe ich bisher auch von Kinderarztseite öfter gehört.
Unser Gesundheitsminister neigt zu Aktivismus, der will „gestalten“, entscheiden, Spuren hinterlassen. Ob’s sinnvoll ist, ist dann was anderes ...

Grüße
Engrid
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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon * anja * » 27.04.2019, 21:31


Übrigens sind mir die liebsten die Impfverweigerer die ihre Kinder gegen nichts außer FSME und Tetanus impfen - weil die zwei die einzigen gängigen Impfungen sind die NICHT vom Herdenschutz gedeckt werden.

LG
Hallo,

Wieviel Impfverweigerer kennst Du :shock: ?

Ich kenne in meinem Umfeld keinen einzigen Impfgegner ( zumindest niemand der es an die große Glocke hängt).

Die einzige Impfkritische Familie die ich kenne, hat neben Windpocken nur FSME und Tetanus nicht Impfen lassen.


So ähnlich habe ich es auch gehalten. Mein Sohn hat einen anerkannten Impfschaden ( "Impfschäden sind Kollateralschäden die für die Allgemeinheit in Kauf genommen werden müssen" , das Stickbild mit diesem Spruch, für über das Bett, ist leider noch nicht fertig ).

Meine Kinder sind trotzdem geimpft bis auf FSME und Windpocken.

Windpocken waren übrigens bei meinem ältesten Sohn, als es noch keine Impfung gab eine harmlose, wenn auch oft sehr unangenehme Krankheit. So die damalige Info meines Kinderarztes. 3 Jahre später, als es eine Impfung gab, wurde plötzlich dringend dazu geraten wegen Hirnhautentzündung ect. So schnell kanns gehen.
Viele Grüße

Anja

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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon Angela77 » 27.04.2019, 21:41

Hallo Jörg,
du hättest mich ruhig namentlich ansprechen dürfen :wink:
Ich unterstütze diese Petition primär weil ich nicht glaube, dass meine Tochter so ohne weiteres zurückgestellt wird, "nur" weil die Mutter einen Impfschaden hat und es viele neurologische und autoimmunonologische Komplikationen gibt.
Es gibt sicherlich Ärzte, die haben eine solche Sorgen, den Impfgedanken zu schädigen, dass sie die Gefahr für meine Kinder nicht unbedingt sehen oder billigend in Kauf nehmen. Ich haben selbst die unmöglichsten medizinischen Aussagen in Gutachten gelesen u.a. dass die unheilbare Erkrankung durch Impfung ausgebrochen sein soll, dann aber nur sechs Monate gedauert habe und nach dem Absetzen des Cortisons (das selbstverständlich die Entzündungsreaktion unterdrückt!) mutmaßlich durch einen banalen Infekt (der nirgends belegt ist) neu ausgebrochen sei.
Und ich wiederum hätte nicht gedacht, dass man vor Gericht derartige Deals machen muss, las einem Vergleich "zu den Bedingungen des Klägers" zustimmen, NUR damit kein Urteil gesprochen wird, was in der Statistik auftauchen könnte. Der Richter setzte mir damals äußerst herablassend die Pistole auf die Brust: "Entweder Sie stimmen dem Vegleich zu oder ich weise die Klage ab."
Taucht ein Ereignis nicht in der Statistik auf, werden andere Menschen,die eventuell auch einen Anspruch auf Entschädigung hätten, entmutigt, weiter für ihr Recht zu kämpfen. Schlimmer noch wiegt für mich, dass so auch Informationen verloren gehen, die helfen könnten, realistische Nutzen-Risiko-Abwägungen für einzelne Patietengruppen zu kommen. Ich habe meinen Impfschaden einigermaßen heil , weil ich nur einen Impfung bekam und mich strikt weigerte, weiter zu impfen. Ich konnte das, weil ich zur Not mein FSJ hätte hinschmeißen können. Andere Krankenschwesterschülerinnen wurde vom Betriebsarzt "genötigt" weiter zu impfen, weil es derartigen Impfkomplikationen nicht geben kann. Sie erlitten alle Organschäde, eine starb nach jahrelangem Kampf Ende 20. Die Impfkomplikation ist selten 1: 60.000, aber dennoch das Wissen darum hätte zumindest eine Frau retten können.
Weil Impfungen so wichtig sind und weil die Schäden so extrem selten sind verstehe ich Menschen sogar ein bisschen, die versuchen, solche Problemen unter den Teppich zu kehren. Vielleicht retten sie damit sehr vielen Menschen das Leben. Anderseits kommen auf diese Weise vielleicht einzelne ums Leben. Wer will das aufwiegen? Ich erinnere mich dunkel an ein Experiment aus dem Psychologie-Unterricht, das lange her ist. Da ging es drum, dass in einer fiktiven Geschichte, die Versuchsperson einen Zug auf fünf Personen zu rasen sieht. Durch das aktive Verstellen einer Weiche könnte die Versuchsperson erreichen, dass nur eine Person überfahren wird. Ich finde das hat ein bisschen Ähnlichkeit mit der Situation, die ich bezüglich meines Impfschadens erlebt habe.
Angenommen Jörg, ich käme wirklich in die Züge-Situation und würde die Weiche aktiv umlegen, so dass nur eine statt fünf Personen stirbt. Wie wäre das rechtlich denn zu bewerten? Hätte ich das rechtlich gedurft - oder vielleicht sogar gemusst, quasi "Gott spielen"? Diese Frage beschäftigt interessiert mich ernsthaft. Sie ist nicht zynisch gemeint. Und vielleicht verstehst du auch, warum ich das Bedürfnis habe, die Petition zu unterschreiben, weil es eben nicht nur um meine Kinder geht. Ich kann nicht so einfach sagen: Wenn meine Kinder von der Impfpflicht ausgenommen werden, soll die Impfpflicht in jedem Falle kommen. Was mit den wenigen anderen ist, bei denen es vielleicht schief geht, ist mir egal ... Abgesehen davon, gibt es auch gute Argumente dafür, warum eine Impfpflicht auch generell kontraproduktiv wirken könnte.
Liebe Grüße
Angie
Bene (2008): regressiver Autismus, schwerste expressive Sprachentwicklungsstörung (bei sehr gutem Sprachverständnis!), Bildung von Casiomorphin und Gliadorphin
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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon * anja * » 27.04.2019, 22:15

Ich habe die Erfahrung auch gemacht, dass rund 50 % der Ärzte den Impfschaden meines Sohnes nicht anerkennen.

Es wird abgetan, als einen zeitlichen Zufall verharmlost,obwohl ich die Bestätigung von zwei Unikliniken habe.
Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Wenn ich auf so einen Arzt beim Gesundheitsamt treffen würde, könnte ich mir eine Befreiung von der Impfung wohl aus dem Kopf schlagen.

Hier haben schon viele erlebt, dass sie nicht zu ihrem Recht gekommen sind, warum sollte es bei der Impfung anders sein ?

Letztlich habe ich das okay für die Impfung meines Sohnes gegeben und trage die Verantwortung. Ich finde es schwierig, wenn jemand gegen seinen Willen oder den Willen seiner Eltern geimpft wird und etwas passiert.
Viele Grüße

Anja

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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon Jörg75 » 27.04.2019, 23:13

Hallo Angela,
Angenommen Jörg, ich käme wirklich in die Züge-Situation und würde die Weiche aktiv umlegen, so dass nur eine statt fünf Personen stirbt. Wie wäre das rechtlich denn zu bewerten? Hätte ich das rechtlich gedurft - oder vielleicht sogar gemusst, quasi "Gott spielen"? Diese Frage beschäftigt interessiert mich ernsthaft.
das Ding nennt sich Trolley-Problem ... https://de.wikipedia.org/wiki/Trolley-Problem
Es ist juristisch extrem schwierig handhabbar, u.a. weil man zwischen Unterlassen und aktivem Handeln unterscheiden muss und weil man da ganz viele unterschiedliche Fallkonstellationen bauen kann, die auf den ersten Blick fast identisch aussehen, juristisch aber unterschiedlich sind. (Bei dem ursprünglichen Fall läuft es wohl übrigens so, dass Du aufgrund des "Vorzugs" der Unterlassung (wegen fehlender Garantenstellung) vor dem aktiven Tun lieber zuschaust, dass fünf Leute umkommen als dass einer durch dein aktives Tun getötet wird). Sie zeichnen sich alle dadurch aus, dass sie moralisch eine Katastrophe sind ... und es letztlich kein richtig und kein falsch gibt. Die Juristen sind sich in vielen Fallkonstellationen da auch nicht wirklich einig - und die haben da viel Zeit um drüber nachzudenken und abzuwägen ... was du in der konkreten Situation nie haben wirst.
Die "moderne Version" von dem Problem ist übrigens der Kampfflieger, der das von Terroristen entführte Passagierflugzeug vor sich hat und nun die Wahl hat, den Flieger abzuschießen und damit 273 Unschuldige in dem Flieger zu töten ... oder zuzugucken, wie das Flugzeug in das vollbesetzte Dortmunder Westfalenstadion geflogen wird und 80.000 Leute tot sind. Juristisch auch ziemlich heikel ... und die ganz moderne Version des Problems ist die Frage, wie autonome Fahrzeug entscheiden sollen, wenn sie zwangsläufig Menschen töten, aber die Auswahl treffen müssen, wenn es trifft.

Was den Richter in deinem Fall übrigens zu seiner Aussage gebracht hat, weiß ich nicht - abe rmit großer Sicherheit nicht die Frage, ob ein Impfschaden in einer Statistik auftaucht. Das ist dem Richter nämlich nun wirklich egal - solche Statistiken gibt es in der Justiz nicht. Die mag es vielleicht beim RKI geben oder den Krankenkassen oder so - aber sicher nicht in der Justiz.

Im übrigen bin ich nicht für eine Impfpflicht - die finde ich zu "platt". Ich halte es da eher mit den Varianten:
- der Besuch von öffentlichen bzw. öffentlich-geförderten Krippen, KiGa u.ä. wird an eine Impfung nach StiKO geknüpft ... wer dann nicht impfen will, kann entweder das Kind zu Hause lassen oder sucht sich eine "private" Einrichtung, die darauf verzichtet,
- oder noch besser, ich verknüpfe den Bezug von Kindergeld und Kinderfreibetrag mit der Impfung nach StiKo. Wer nicht impfen will, verzichtet dann eben auf Kindergeld und Kinderfreibetrag. Das machen übrigens die Australier so.

Ansonsten habe ich in der Familie Impfverweigerer, die sich damit "tarnen", dass sie auf individuelle Impfentscheidungen pochen und erzählen, sie nwollten abwägen und würden ja gar nicht alle Impfungen ablehnen und blablabla, tatsächlich aber sämtliche Impfungen ablehen unter Bezugnahme auf die üblichen längst widerlegten "Argumente" der Impfgegner und die üblichen schwachsinnigen "Aufklärungsfilme" der "Youtube-Universität".
Von daher reagiere ich aus familiärer Erfahrung auf "individuelle Impfentscheidung" sehr allergisch ...

Gruß
Jörg

der aber auch der Meinung ist, dass das so langsam diesen Thread sprengt.
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Re: Open petition für individuelle Impfentscheidungen

Beitragvon * anja * » 28.04.2019, 08:21


Im übrigen bin ich nicht für eine Impfpflicht - die finde ich zu "platt". Ich halte es da eher mit den Varianten:
- der Besuch von öffentlichen bzw. öffentlich-geförderten Krippen, KiGa u.ä. wird an eine Impfung nach StiKO geknüpft ... wer dann nicht impfen will, kann entweder das Kind zu Hause lassen oder sucht sich eine "private" Einrichtung, die darauf verzichtet,
- oder noch besser, ich verknüpfe den Bezug von Kindergeld und Kinderfreibetrag mit der Impfung nach StiKo. Wer nicht impfen will, verzichtet dann eben auf Kindergeld und Kinderfreibetrag. Das machen übrigens die Australier so.
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Hallo,

Diese Variante wäre mal wieder ein Gesetz für Reiche. Wer es sich leisten kann, "kauft" sich frei, indem er auf das Kindergeld verzichtet, sich eine teure Privatkita leistet, ein Elternteil zu Hause bleibt....
Die Mittelschicht, die es sich nicht leisten kann, muss eben impfen.

Erinnert mich an Anatole France " Das Gesetz in seiner majestätischen Gleichheit verbietet es Reichen wie Armen, unter Brücken zu schlafen, auf Straßen zu betteln und Brot zu stehlen. "
Viele Grüße

Anja


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