Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

Moderator: Moderatorengruppe

Benutzeravatar
Regina Regenbogen
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 7034
Registriert: 12.07.2008, 18:37
Wohnort: Ostfriesland

Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon Regina Regenbogen » 11.04.2019, 14:39

Der Schlüssel zu einer funktionierenden Beziehung ist Zusammenhalt und Vertrauen. Vertrauen darauf, dass keiner jemals versuchen wird den anderen zu übervorteilen und Zusammenhalt in jeder Situation, sozusagen "gegen den Rest der Welt"... Dazu trägt jeder seinen Teil bei, aber eben nicht immer in derselben Form. Eine Familie muss unbedingt wirtschaftlich abgesichert sein und wenn dies nur ein Partner aufgrund der beruflichen Qualifikation bzw. Möglichkeiten leisten kann, dann übernimmt er diesen Part und der andere gleicht halt den Rest aus, damit dieses Konstrukt auch funktioniert.
Genau so praktizieren wir das auch seit immerhin 22 Jahren. Jeder steuert das bei, was er leisten kann.

Mein Mann war vor 16 Jahren zwangsweise 1 Jahr mit den Kindern alleine während ich Vollzeit arbeiten war. Keinem von uns beiden hat das wirklich gefallen, aber es ging damals einfach nicht anders. Spätestens seitdem weiß mein Mann aber, was ich hier leiste. :wink:
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
Sohn * 09/2001 - ADS
Tochter * 04/1998 - nix
Tochter * 08/1989 - Peronaeusparese

Werbung
 
AnnalenaO
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 372
Registriert: 08.02.2018, 17:32

Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon AnnalenaO » 11.04.2019, 14:57

Ich weiss (noch) nicht wie man zitiert, kann dem Text von HannahKilian aber auch nur voll zustimmen. Genau so funktioniert es bei uns auch. Keiner verdächtigt den Anderen nur die Füsse hochzulegen während man selber sich einen abackert.

Viele Grüsse
Sohn 5/2009 Asperger Syndrom
Tochter 10/2012 Topfit

melly210
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 632
Registriert: 19.02.2018, 20:07

Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon melly210 » 11.04.2019, 15:29

Ich sehe das wie Grace. Es klingt als wäre das Hauptproblem, daß niemandem anderen zugetraut wird das Kind zu versorgen. Er isst und trinkt nur bei den Eltern, nirgends wird er länger als 2 Stunden gelassen, Kindergarten geht er gar nicht. Und das mit 7. Ich würde auch dringend darauf schauen, daß er sich daran gewöhnt von jemand anderen betreut zu werden, und dort auch isst und trinkt. In die Schule wird er ja auch mindestens 4 Stunden am Tag gehen, dh er ist minimum 5 Stunden außer Haus.

Und Rieke: es wurde schon besprochen, es geht nicht darum wenn man MAL müde zur Arbeit geht oder seine Leistung nicht bringen kann. Das steckt man weg, und auch der Arbeitgeber sieht darüber hinweg wenn die Leistung sonst passt. Aber wenn man PERMANENT die Leistung nicht bringen kann weil man übermüdet ist, dann wird es schnell zum Problem. Ich selber könnte ganz definitiv meine Leistung nicht bringen, wenn ich in der Nacht nicht schlafen könnte, und ich würde das auch niemals von meinem Mann verlangen !
Unser Sohn war gütig und hat sobald er etwas über ein Jahr alt war durchgeschlafen. Aber bis dahin haben wir es so gemacht, daß unter der Woche nur ich zuständig war. Mein Mann hat den Kleinen in der Früh bespaßt und daneben Homeoffice gemacht, so daß ich noch ein wenig nachschlafen konnte. Am Wochenende haben wir es dann wenn er unruhig war so gemacht daß er eine Nacht gemacht hat und ich eine. Mit jeweils nachschlafen des anderen Partners in der Früh. Hätte unser Sohn dann nicht durchgeschlafen, hätten wir das auch weiterhin so gemacht.

Larissa7
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 84
Registriert: 24.10.2014, 11:56
Wohnort: Raum Stuttgart

Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon Larissa7 » 11.04.2019, 16:12

Ich habe schon oben geschrieben, dass wir Verhinderungspflege nutzen, warum es nicht immer klappt, habe ich auch erwähnt. Im Kita war mein Kind auch. Ihr braucht nichts auszudenken melly210 und Grace oder was Negatives zu vermuten nur aus dem Grunde, weil Ihr nicht alles weisst und uns nicht kennt. Besser lest alles und fragt. Es wurden schon zig Versuche von vielen Fremden unternommen, damit mein Kind auch von Anderen was isst. Ja, ab und zu isst er einige Löffel und trinkt ein Paar Tropfen, mehr aber auch nicht. Für eine Mahlzeit braucht er ca. Dreiviertel Stunden, nicht Alle wollen ihn füttern, zumal er sich Mal vershluckt, so eine Verantwortung wollen die Wenigsten übernehmen. Medikamente verabreichen trauen sich auch nur die Wenigsten. Im Idealfall brauchen wir Fachpersonal, es herrscht aber akuter Personalmangel in unserer Region.

Benutzeravatar
Engrid
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 13837
Registriert: 24.10.2011, 10:36

Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon Engrid » 11.04.2019, 16:21

Hallo,

für zwei Leute 5x8 Wochenstunden Erwerbsarbeit und Haushalt usw und 24/7 Betreuung oder Bereitschaft ist auf Dauer nicht zu leisten. Wenn in das Familiensystem nicht von außen Hilfe kommt (Pflegedienst, aushäusige Betreuung durch Kiga/Schule/..., dann funktioniert es nicht. Psychische Überlastung über Jahre, da kriegt der eine Depressionen, Burnout, ..., andere ziehen sich zurück... das hält doch keiner aus.
Ich erinnere mich an die Zeit der Überlastung, als meine Kinder klein waren und Junior sauanstrengend - irgendwann schaltet die Seele auf Selbsterhaltung und schiebt den Schwarzen Peter dem anderen zu (jedenfalls hatte ich solche Tendenzen)

Egal wie die Zwei das Pensum aufteilen, es bleibt viel zuviel.
Hol Dir Hilfe ins System, Larissa!

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

Larissa7
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 84
Registriert: 24.10.2014, 11:56
Wohnort: Raum Stuttgart

Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon Larissa7 » 11.04.2019, 16:39

Hallo,

für zwei Leute 5x8 Wochenstunden Erwerbsarbeit und Haushalt usw und 24/7 Betreuung oder Bereitschaft ist auf Dauer nicht zu leisten. Wenn in das Familiensystem nicht von außen Hilfe kommt (Pflegedienst, aushäusige Betreuung durch Kiga/Schule/..., dann funktioniert es nicht. Psychische Überlastung über Jahre, da kriegt der eine Depressionen, Burnout, ..., andere ziehen sich zurück... das hält doch keiner aus.
Ich erinnere mich an die Zeit der Überlastung, als meine Kinder klein waren und Junior sauanstrengend - irgendwann schaltet die Seele auf Selbsterhaltung und schiebt den Schwarzen Peter dem anderen zu (jedenfalls hatte ich solche Tendenzen)

Egal wie die Zwei das Pensum aufteilen, es bleibt viel zuviel.
Hol Dir Hilfe ins System, Larissa!

Grüße
Hallo,

ja, danke, wir haben uns schon längst Hilfe geholt, VP voll ausgenutzt und manchmal noch mehr. Es ist nur aktuell so sehr anstrengend, weil unsere beide Helferinnen, die letzte Zeit oft krank waren und eine hört ganz auf, weil sie in eine andere Stadt zieht. Deswegen war auch meine Bitte an meinen Mann, dass er jede 2 Nacht zum Kind aufsteht, weil ich außerdem noch in der letzten Zeit viel Stress mit Papierkramm, Wohnungssuche und Hilfsmittelbeantragung hatte. Er versteht das nicht dass es nur vorübergehend ist und ich nichts dafür kann, wenn jemand von Helfer ausfällt, so kurzfristig sich keiner findet (man muss ja auch jemanden Neuen kennenlernen und geeigneten Helfer aussuchen, was wiederum immer meine Aufgabe war) und nicht immer alles glatt läuft.

Benutzeravatar
Alexandra2014
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 2921
Registriert: 04.12.2014, 14:04

Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon Alexandra2014 » 11.04.2019, 17:00

Hallo!

Also mein Mann geht unter der Woche nie auf irgendein geartetes Fest und spielt auch nicht oder glotzt bis um 1.00 nachts. Er ist Zahnarzt. Ich weiss nicht ob ihr gerne von einem Zahnarzt behandelt werden möchtet der übermächtige ist?
Hups, sorry, mir ist der Bohrer abgerutscht.... Das Loch in der Backe heilt bestimmt ganz schnell!
Mein Mann muss sich sehr oft anhören wie unmöglich das ist dass er nicht mehr Haushalt/Kinder macht und ich muss mir sehr oft anhören wie blöd ich bin dass ich "das" mit mir machen lasse. Und überhaupt, warum ich nicht arbeite? Das macht Frau doch so. Job und Familie, das geht doch ganz locker! Bei mir klappt das ja auch, du musst dich halt besser organisieren und dein fauler Mann muss Haushalt machen! So ein entsetzlichen Druck der einem da gemacht wird. Am besten mag ich das Leiden wenn man mir dann noch unterstellt ich würde arbeitenden Müttern den Kindergartenplatz "wegnehmen" ich wär ja schliesslich zu Hause, länger als bis 12.00 Kindergarten ist da doch purer Luxus und reine Faulheit.
Ich gestehe jedem zu zu sagen: Stop, ich kann nicht mehr leisten. Bis hierher und nicht weiter. Das gestehe ich mir zu und das gestehe ich auch meinem Mann zu.
Wir holen uns die Hilfe Dritter und bezahlen dafür dass keiner von uns in die Überforderung gehen muss!
Ist zwar hier nicht das eigentliche Thema, musste ich aber trotzdem Mal loswerden.

Viele Grüsse, AnnalenaO
Na, mein Mann jetzt auch nicht mehr. Aber früher, in jungen Jahren... :wink: Es ist ja nun auch nicht jeder Zahnarzt/Arzt/Pilot/Busfahrer. Ein müder Tag im Büro ist wohl nicht wirklich dramatisch... Wenn die TE tagsüber vor Erschöpfung einschläft und ihr Sohn unbemerkt in einen Status rutscht, ist das auch nicht besser. Man muss einfach eine Lösung finden, die für alle passt.
Bei uns hat es viel erleichtert, als ich zum Schlafen ins Kinderzimmer gezogen bin. Kürzere Wege, manchmal braucht man gar nicht aufstehen, weil es dem Kind schon reicht, die Stimme von Mama zu hören.

Wie genau die Schlafsituation ist, hat die TE bisher auch nicht geschrieben. Ob das Kind z.B. schon Melatonin bekommt, ob es mal im Schlaflabor war, was der mögliche Grund für die schlechten Nächte ist etc. Es ist ja auch für das Kind nicht gesund, nachts nicht richtig zu schlafen.

Im Ausgangspost schrieb sie nur, dass sie oft nachts aufstehen muss (was bedeutet „oft“? - jede Nacht einmal, fünfmal?) und ein Ohr beim Kind haben muss. Beides muss ich auch... In schlechten Nächten stehe ich auch fünf Mal auf, in guten 0-1 Mal, wobei die 0-Nächte sehr selten sind. Für mich ist wichtig, zeitig ins Bett zu gehen, damit ich wenigstens insgesamt auf genug Schlaf komme. Und mit zeitig meine ich, nicht viel später als 22 Uhr.

Ansonsten mache ich soweit auch alles allein. Mein Mann putzt dem Kind abends die Zähne nach, während ich noch etwas aufräume und Sonntags deckt er den Frühstückstisch und räumt die Spülmaschine aus/ein. Er geht ganz gerne Einkaufen, um zu schauen, was es neues gibt und so macht er das ab und an auch.

Ich würde z.B. auch gerne für die Entlastung durch Dritte zahlen. Hier gibt es aber niemanden. Meine Schwiegereltern wohnen direkt nebenan, aber erkennen Anfälle nicht, reden Diagnosen klein, vergessen die Medikamente zu geben, halten sich nicht an Absprachen, lassen das Kind im Sommer bei 30 Grad mittags in der prallen Sonne ohne Kopfbedeckung spielen und kein Reden hilft. Da muss man irgendwann Konsequenzen ziehen, zum Schutz des Kindes, und letztlich bleibt es dann doch an mir hängen.

Von Vorwürfen wegen der „nicht arbeitenden Mutter“ habe ich hier im Thread bisher nichts gelesen. Im Umfeld kenne ich die aber auch, ich arbeite ja selbst nicht mehr.
Allerdings gibt es die Vorwürfe auch umgekehrt, also arbeitende Mütter müssen sich anhören, warum sie so früh wieder arbeiten gehen, warum sie das „kranke“ Kind „abschieben“ und wie lange usw.
Man kann es sowieso nicht allen Recht machen. Irgendeiner hat immer etwas zu meckern. Das darf man sich aber nicht zu Herzen nehmen...
Was andere sagen ist doch für euch nicht wichtig, solange ihr zufrieden mit eurem Konzept seid und es funktioniert!

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

AnnalenaO
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 372
Registriert: 08.02.2018, 17:32

Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon AnnalenaO » 11.04.2019, 17:10

Hallo Larissa!

Vielleicht kann dein Mann ja die Nacht von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag übernehmen wenigstens.
Sehr schade dass er nicht mehr Verständnis für dich hat und deine Sorgen nicht ernst nimmt. Das ist bei meinem Mann zum Glück mittlerweile anders. Jede 2. Nacht hätte er wohl nicht übernommen, das Wochenende aber schon! Und das finde ich auch auf jeden Fall zumutbar, egal wie anstrengend sein Job sonst ist.
Ich drücke die Daumen dass ihr eine Lösung findet und wünsche dir dass dein Mann mehr Wertschätzung für deine Leistung zeigt bzw überhaupt Wertschätzung zeigt und dich vor allem nicht demütigt! Gegenseitige Wertschätzung ist so wichtig für eine Beziehung!
Eheberatung oder psychologische Beratung kommt vermutlich für ihn nicht in Frage, oder doch?

Viele Grüsse, AnnalenaO
Sohn 5/2009 Asperger Syndrom
Tochter 10/2012 Topfit

Benutzeravatar
Engrid
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 13837
Registriert: 24.10.2011, 10:36

Beitragvon Engrid » 11.04.2019, 17:25

Hallo Larissa,

mir scheint, Du hast aus meinem Post einen Vorwurf rausgehört. Es war nicht meine Absicht, einen Vorwurf zu machen, sondern im Gegenteil: eine sachliche Rechnung.
In der Überlastung, die Du verständlicherweise hast, sieht man manchmal Vorwürfe, wo keine sind. Einfach weil man mit dem Rücken zur Wand steht.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

Werbung
 
AnnalenaO
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 372
Registriert: 08.02.2018, 17:32

Re: Aufgabenverteilung, muss mehr Zeit und Schlaf für mich erkämpfen

Beitragvon AnnalenaO » 11.04.2019, 17:48

@Alexandra: nein, hier im Post hat niemand was über nicht arbeitende Frauen geschrieben das stimmt. Hatte dann ja auch dazugeschrieben dass das hiermit jetzt nicht mehr viel zu tun hat. Und stimmt, auch die anderen müssen sich oft Vorwürfe anhören. Das finde ich genauso schlimm. Dass selten einfach mal davon ausgegangen wird dass Eltern sich schon ihre Gedanken machen und das Beste für ihr Kind wollen stört mich sehr. Aber auch das ist jetzt eher OT.
Mit der Hilfe durch Dritte habe ich es hier im Rhein Main Gebiet/Ballungsraum relativ leicht, dass das wirklich ein Problem andernorts darstellen kann jemand zu finden hatte ich ehrlich gesagt nicht wirklich auf dem Schirm....
Viele Grüsse
Sohn 5/2009 Asperger Syndrom
Tochter 10/2012 Topfit


Zurück zu „Familienleben“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 13 Gäste