Welches Abführmittel?

Hier könnt ihr Fragen rund ums Thema Ernährung stellen. Usern, deren Kinder über eine Sonde ernährt werden, möchten wir hier ebenfalls eine kleine Austauschplattform bieten.

Moderator: Moderatorengruppe

Karin D.
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 723
Registriert: 14.07.2007, 17:03
Wohnort: Berlin

Welches Abführmittel?

Beitragvon Karin D. » 24.02.2019, 18:43

Hallo in Runde. Mein "Lieblingsthema":

Dulcolax hat einige Male gute Dienste getan. Nicht immer. Und jetzt geht es gar nicht mehr. Zum zweiten Mal nach der Gabe hat mein Sohn massiven Durchfall bekommen. Beim ersten Mal dachte ich, er hat einen Infekt. Er war dann eine Woche krankgeschrieben.
Diesmal aber wieder. Sonntag gegeben (17.2.). Heftiger Durchfall. Montag zuhause geblieben, so konnte er nicht zur Arbeit. Das zog sich dann noch über die gesamte Woche hin, seit paar Tagen ist zwar noch etwas in der Windel, aber zumindest kein Flüssigschwall mehr. Gestern und heute "ging es", sagen wir mal so.
Ich muss es sein lassen mit Dulcolax (habe jetzt noch zwei Packungen á 12 Stück weiterzugeben = 24 Zäpfchen. Bei Interesse würde ich mich über eine PN freuen).
Freka klist fand ich auch nicht so dolle. Das habe ich ja nach der Entdeckung von Dulcolax gleich in die Tonne geworfen. Nach der Gabe gab es eine unschöne Überraschung in der Schule. Nochmals schwallartige Darmentleerung.
Somit bin ich mit meiner Weisheit am Ende. Ich würde Freka Klist eine zweite Chance geben und vielleicht nur die Hälfte dosieren, und nicht mehr die ganze Einheit mit der Flüssigkeit.

Früher half Micro Klist, und als das nicht mehr half, haben wir es mit allem versucht, inkl. Darmmassage.

Was findet ihr empfehlenswert?

Schönen Sonntag!

Karin
Karin (06/67) mit Zwillingen (12/96)
Frühgeborene (SSW 25), 1 Zwilling ohne Behinderung, 1 Zwilling mit Epilepsie, CP (Rollikind), Kyphose, Skoliose, Hydrocephalus

Werbung
 
Anne-Katharina
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 373
Registriert: 03.11.2007, 17:46

Beitragvon Anne-Katharina » 24.02.2019, 20:07

Wie sieht es mit Dulcolax in Tropfenform (Handelsname Laxans, Wirkostoff: Natriumpicosulfat) aus?
Da kannst du mit der Menge leichter jonglieren.
LG Anne
Zustand nach Pankreatitis, Meningitis und 15 OP´s, Multiple Sklerose

birgit d.
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 339
Registriert: 12.06.2006, 20:25
Wohnort: NRW

Beitragvon birgit d. » 24.02.2019, 20:50

Hallo!
Nach langem Ausprobieren von verschiedenen Mitteln ist mein Sohn über Jahre mit Movicol (gibt es auch in der Junior-Form) gut zurecht gekommen.
Liebe Grüße! Birgit
Sohn, 19 Jahre, atypischer Autismus, Intelligenzminderung, arbeitet im Berufsbildungsbereich einer WfbM; Sohn, 13 Jahre, Asperger, besucht Realschule mit SB

Henrymami
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 189
Registriert: 12.06.2015, 20:08
Wohnort: Lippstadt

Beitragvon Henrymami » 24.02.2019, 21:24

Auch movicol
Wenigsten Nebenwirkungen
Lg
Henry 25.06.13 Goldberg sphrintzen megakolonsSyndrom
PEG, spastische zerbraparese Katarakt bds, Glaukom

Benutzeravatar
JasminsMama
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1437
Registriert: 09.08.2010, 11:27
Wohnort: Region Heidelberg / Baden-Württemberg

Beitragvon JasminsMama » 25.02.2019, 10:01

Hallo,

wir habe auch mit Movicol gute Erfahrungen gemacht.

In schlimmen Fällen gab es ein Microlax-Klistier, allerdings fand meine Tochter immer, dass es brennt.

LG
Sandra
Sandra 06/76
Jasmin Marie 05/02 globale Entwicklungsverzögerung, vis. Wahrnehmungsstörung, Lernbehinderung, starke Hyperopie rechts, hochpathologisches EEG (Besserung seit Jan. 12),
PG 3, SBA 80% B, G, H
***Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht***

Jacqueline B
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 37
Registriert: 24.08.2016, 15:40
Wohnort: Durmersheim

Beitragvon Jacqueline B » 25.02.2019, 10:20

Hallo Karin,
Auch Movicol und neu entdeckt Magnesium. Das Magnesium haben wir für die Muskeln eingesetzt und es hilft bei uns auch enorm beim abführen. Ein Beutel Magnesium verla pro Tag also nicht besonders hoch dosiert.

Vielleicht einen Versuch wert.
Gruß
Jacqueline
Jacqueline mit Philipp geb 09.2011 mit unbekanntem Syndrom, PEG, Entwicklungsstörung, keine Sprache, aber ein Schlitzohr mit unbändigem Bewegungsdrang sowie 2 kleinen gesunden Brüdern

Benutzeravatar
JasminsMama
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein
Beiträge: 1437
Registriert: 09.08.2010, 11:27
Wohnort: Region Heidelberg / Baden-Württemberg

Beitragvon JasminsMama » 25.02.2019, 10:27

@Jacqueline, jaaa stimmt, Magnesium haben wir nach einer OP auch im Krankenhaus zum abführen bekommen.
Sandra 06/76

Jasmin Marie 05/02 globale Entwicklungsverzögerung, vis. Wahrnehmungsstörung, Lernbehinderung, starke Hyperopie rechts, hochpathologisches EEG (Besserung seit Jan. 12),

PG 3, SBA 80% B, G, H

***Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht***

dennis08
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 577
Registriert: 15.02.2010, 11:07

Beitragvon dennis08 » 25.02.2019, 12:28

Hallo Jacqueline,

welche Dosierung von dem Magnesium habt ihr?

LG,

Ina

Jacqueline B
Mitglied
Mitglied
Beiträge: 37
Registriert: 24.08.2016, 15:40
Wohnort: Durmersheim

Beitragvon Jacqueline B » 25.02.2019, 13:23

Hallo Ina,
Wir nehmen 122 mg Magnesium am Tag, entspricht 1 Beutel Magnesium Verla. 2 Beutel wären Zieldosis für ein 7 jähriges Kind.
Gruß
Jacqueline
Jacqueline mit Philipp geb 09.2011 mit unbekanntem Syndrom, PEG, Entwicklungsstörung, keine Sprache, aber ein Schlitzohr mit unbändigem Bewegungsdrang sowie 2 kleinen gesunden Brüdern

Werbung
 
dennis08
Stamm-User
Stamm-User
Beiträge: 577
Registriert: 15.02.2010, 11:07

Beitragvon dennis08 » 25.02.2019, 14:04

Vielen lieben Dank für die Info!

Wären Dragees genauso gut geeignet für die Verdauung?
Oder wie gebt ihr das Pulver? Ins Wasser?

LG


Zurück zu „Ernährung / Sondennahrung / Verdauungsprobleme“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste