Sermin mit Sohn (Asphyxie Spätfolgen)

Hier könnt ihr euch und euer Kind bzw. eure Kinder vorstellen.

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Sermin84
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Beitragvon Sermin84 » 15.02.2019, 15:07

Danke Sabine, hast es super erklärt.

Eben weil er noch gar nicht so viel muss begeistert er sein Umfeld mit allem was er bereits kann.

Da er sich bereits dreht und den Kopf beim Hochziehen mit anhebt kann man glaub ich Hypotonie in diesen Bereichen eher ausschliessen. Dann womöglich wirklich eher Hypertonie im Kopfbereich weil er eben recht schnell ist in dem Bereich. Bei seinem Rumpf glaube ich dass weder ein ausgeprägt hypertoner noch hypotoner Rumpf das Drehen möglich macht. Aber wir werden sehen. Er überrascht mich täglich aufs Neue 😊.

Übrigens wird er am 20.02. drei Monate alt ist jedoch bereits 12 Wo alt.

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Alexandra2014
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Beitragvon Alexandra2014 » 15.02.2019, 18:46

Genau so ist es mit Vojta, Sabinä!

Mein Kind war/ist übrigens rumpfhypoton, hat aber mit 6 Wochen bereits den Kopf in Bauchlage hochgehalten. Habe noch Fotos davon, weil ich es ganz stolz gleich fotografiert hatte.
In der Tat ist die Hypotonie aber so mild, dass sie Außenstehende gar nicht erkennen. Man merkt es nur noch daran, dass es für‘s Kind sehr anstrengend ist, lange zu sitzen. Rennen und Toben ist weniger anstrengend für sie, laut Physio.

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

Sermin84
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Re: Sermin mit Sohn (Asphyxie Spätfolgen)

Beitragvon Sermin84 » 29.03.2019, 17:03

Hallo Ihr Lieben, zum Einen möchte ich euch sonnige hessische Grüße dalassen und zum Anderen ein Update geben: Als wir am 19.02. im SPZ zur Untersuchung bei der Physiotherapeutin waren stellte sie weder einer Hyper- und schon gar nicht eine Hypotonie fest. Sie sagte er habe eine leicht ausgeprägte muskuläre Dysbalance (dies wäre der Grund weswegen er so viel strample). KG brauche er nicht, ein Gang zum Osteopathen reiche aus. Ich bat sie trotzdem meinem KiA eine Bobaththerapie anzuraten (auf meinen Wunsch wollte er kein Rezept ausstellen da überflüssig). Begeistert war sie vor allem in kognitiver Hinsicht da er ununterbrochen brabbelte und sie im ganzen Raum beobachtete. Sie sagte dass selbst Gesundgeborene oft nicht so aufgeweckt seien. Also pure Erleichterung.Bei unserer 1. Bobath Sitzung wurde mir gesagt dass er keine Therapie brauche da er absolut symmetrisch sei und seine Mitte gefunden habe, erst auf meinen Einwand entdeckte sie die leichte Kippung des Kopfes nach links (wie sie es nannte).Jdfls meinte sie dass eine leicht ausgeprägte Asymmetrie zur Entwicklung dazugehöre, zumal er keine Lieblingsseite hat und sich problemlos dreht, Grund sei dass Babys manchmal sehr früh im Beckenboden lägen. Nun nach unserer 4. Behandlung meinte die Therapeutin gäbe es keinen Anlass mehr für weitere Sitzungen, auf meinen nachdrücklichen Wunsch werden wir jedoch einmal monatlich bis auf Weiteres hingehen (finde die Spiele und Übungen super). Die zappelige Art hat er mittlerweile nicht mehr und schaut manchmal sogar ganz entspannt fern :D. Zwischenzeitlich ist mein Schatz 4 Monate alt: - er dreht sich in alle Richtungen, -er greift gezielt und spielt mit Spielzeug, wechselt Spielzeug von einer in die andere Hand (auch aus der Bauchlage greift er gezielt), -er dreht sein Kopf wie ein Leuchtturm zu Geräuschquellen, -seit gestern schnappt er sich seine Füße und spielt mit Ihnen schafft es aber noch nicht an ihnen z knabbern, -HandMund Koordination und HandHand Koordination ist schon seit bestimmt 1,5 Mo da und nach wie vor Hauptbeschäftigung.Er mag eig nur noch auf dem Bauch liegen und versucht schon wenn auch erfolglos zu kriechen. Wenn er Mal auf dem Rücken liegt spielt er seit ein paar Tagen das Guguck Spiel und deckt sein Kopf mit allem Möglichem zu was er findet und möchte dass ich ihn wieder aufdecke. Mir macht dies Sorge weil er wenn er sich zugedeckt hat heftig strampelt und komisch nach Luft schnappt (selbst wenn er sich mit seinem Knisterbuch zugedeckt hat also problemlos atmen könnte), habe Angst dass er das Spiel spielt wenn ich nicht bei ihm bin und mal ein Tuch in Griffweite liegt wobei Therapeutin meinte dass er normal weiteratmen würde wenn ich ihn nicht aufdecke, auch war sie begeistert darüber dass er dieses Spiel überhaupt so früh entdeckt habe da dies wohl oft erst mit 6 Mo gespielt werde und sich Theorie der Objektpermanenz nenne (Baby stellt fest dass Dinge weiterhin da sind obwohl sie aus dem Blickfeld verschwinden).Er ist ihr Lieblingspatient sagt sie und ist ihr immer wieder eine Freude.Meine Hebamme die seit 2 Mo das erste Mal da war ist auch begeistert und sagte dass er ein Wunder ist :lol: . Sie sagt dass er aussergewöhnlich fröhlich ist (als Familienhebamme kennt sie kranke Babys). Als er nach d Baden beim Wickeln Aaaaaaaargggh machte und immer wütender wurde sagte ich ihr dass er möchte dass man ihm auf den Mund klopft damit er das Geräusch im Takt hört und sie kriegte sich kaum ein als er dann zufrieden war und mit jd Klopfen ein A machte, sie war total entzückt. Ich bin unendlich dankbar für mein Sonnenschein der in jeder Hinsicht etwas Besonderes und mein kleines Wunder ist. Am 10.04. haben wir unseren 2. Impftermin und ich stehe dem immer noch etwas skeptisch gegenüber (1. Impftermin war mit 9 Wo und er hat weder gefiebert noch lange geweint) doch gestern sah ich ein Baby bei der Babymassage welches ununterbrochen kreischend geweint hat, die Mutter sagte dass er seit seiner 2. Impfung die 2 Tg her war so sei. Mir fiel dann ein dass Impfungen für AsphyxieKinder problematisch sein könnte. Mein KiA hält das für Bullshit und reagiert ziemlich impulsiv auf Impfkritik. Habe nichts desto Trotz unheimlich Angst vor dem Termin. Wie steht ihr dazu? Hat jmd negative Erfahrung mit Impfungen bei Babys?

Jörg75
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Re: Sermin mit Sohn (Asphyxie Spätfolgen)

Beitragvon Jörg75 » 29.03.2019, 20:27

Moin,
Sermin84 hat geschrieben: Mir fiel dann ein dass Impfungen für AsphyxieKinder problematisch sein könnte.

wo hast du das her?
Unser K. ist zwar nicht als Asphyxie-Kind diagnostiziert, aber reanimiert wurde er nach der Geburt auch und Sauerstoffunterversorgt war er auch. Er hat jede Impfung - und er ist letztlich über StiKo hinaus geimpft - ohne jedes Problem vertragen!

Sermin84 hat geschrieben:
Mein KiA hält das für Bullshit und reagiert ziemlich impulsiv auf Impfkritik. Habe nichts desto Trotz unheimlich Angst vor dem Termin. Wie steht ihr dazu? Hat jmd negative Erfahrung mit Impfungen bei Babys?

Nein, ich habe bei unseren beiden Kindern ausschließlich positive Erfahrungen mit Impfungen - beide Jungs haben alle Impfungen ohne weiteres weggesteckt.

Ein bißchen Fieber, ein bißchen Rötungen an der Einstichstelle u.ä. sind übrigens keine schädlichen Nebenwirkungen einer Impfung, sondern zeigen nur an, dass nach der Impfung genau das passiert, was passieren soll - das Immunsystem des Kindes reagiert auf die Impfung und "übt" für den Ernstfall.

Gruß
Jörg
K., *2013, Extremfrühchen (27. +3 SSW), ICP, GdB 100 G aG H B, PS II+/ PG 4
J., *2016, aktuell keine Besonderheiten

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Re: Sermin mit Sohn (Asphyxie Spätfolgen)

Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 29.03.2019, 22:57

Hallo, ich stimme Jörg voll und ganz zu. Es gibt keine wirklichen Argumente gegen Impfungen, gerade auch in Bezug auf Asphyxie. Vielleicht gibt es Probleme, wenn ein Kind so geschädigt ist, dass es die Schutzreflexe nicht mehr hat, aber das trifft ja auf euch absolut nicht zu.
Bei meinen Kids gab es keine Probleme nach den Impfungen. Mal erhöhte Temperatur, mal eine schmerzhafte Impfstelle.
Die Krankheiten, gegen die geimpft werden, sind wesentlich gefährlicher. Jetzt kommen jeden Tag die Meldungen über Masern oder andere Erkrankungen rein- mit geimpften Kindern bin ich da ziemlich entspannt.
Lg LovisAnnaLarsMama
Meine drei kleinen Wunder: Wunderkind (2009), Schneckenkind (2011) und der kleine Bruder (2015): Hemiparese, expressive Sprachenwicklungsstörung, Epilepsie und diverse Baustellen nach Asphyxie/Frühgeburt

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Re: Sermin mit Sohn (Asphyxie Spätfolgen)

Beitragvon LovisAnnaLarsMama » 29.03.2019, 22:57

Hallo, ich stimme Jörg voll und ganz zu. Es gibt keine wirklichen Argumente gegen Impfungen, gerade auch in Bezug auf Asphyxie. Vielleicht gibt es Probleme, wenn ein Kind so geschädigt ist, dass es die Schutzreflexe nicht mehr hat, aber das trifft ja auf euch absolut nicht zu.
Bei meinen Kids gab es keine Probleme nach den Impfungen. Mal erhöhte Temperatur, mal eine schmerzhafte Impfstelle.
Die Krankheiten, gegen die geimpft werden, sind wesentlich gefährlicher. Jetzt kommen jeden Tag die Meldungen über Masern oder andere Erkrankungen rein- mit geimpften Kindern bin ich da ziemlich entspannt.
Lg LovisAnnaLarsMama
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Re: Sermin mit Sohn (Asphyxie Spätfolgen)

Beitragvon Sermin84 » 30.03.2019, 13:03

Hallöchen,

diese These, dass Impfungen Asphyxie Kinder schädigen können habe ich hier bei REHAkids des Öfteren gelesen, wobei nicht erläutert wurde weshalb das so sein soll.

Vielen lieben Dank für eure Rückmeldungen. Eure Erfahrungen beruhigen mich sehr.

Ein schönes WE euch :icon_sunny: :icon_sunny:


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