Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Eltern, Geschwister, Großeltern - die ganze Familie ist gefordert, wenn es um die Belange des besonderen Kindes geht. Häufig ist das Familienleben durch die besonderen Bedürfnisse von Sohn oder Tochter großen Belastungen ausgesetzt. Ein Austausch mit Familien, die auch ein besonderes Kind haben, tut gut und kann sehr hilfreich sein.

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Sheila0505
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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon Sheila0505 » 19.07.2019, 19:00

Übrigens:

Ich bin unheimlich froh, dass sich doch einige Fachärzte, Fachgesellschaften und sogar der Kinderschutzbund kritisch oder gar scharf geäußert haben. Von „goldstandart“ in deutschen Kinderzimmern kann gar nicht die Rede sein. Mir ist das wirklich zu albern Heike.

ICH finde es ganz ganz schrecklich und skandalös was in dieser Klinik geschieht. Das sage ich auch laut und halte nicht die Hand vorm Mund wenn ICH das für angebracht halte.

LG Sheila

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Sheila0505
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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon Sheila0505 » 19.07.2019, 19:14

Edit.:

„Das sage ich auch laut und halte nicht die
Hand vorm Mund, aber das tue ich, wenn ICH es im RL für angebracht halte und auch auf die Art und Weise wie ICH es als angebracht empfinde.“

Schönen Abend noch, Sheila

jonasb
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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon jonasb » 20.07.2019, 13:16

Hallo Sheila0505
Du könntest ruhig mal im Gang runterschalten!
Deine Ausdrucksweise ist hier alles andere als freundlich! Wenn du so mit deinen Ärzten kommunizierst, dann glaube ich, dass man dich nicht ernst nimmt.

Es hat dich hier keiner angegriffen! Aber deine Ausdrucksweise ist unfreundlich durch und durch! Als hätte man dich verurteilt, als hätte man dir irgendwas unterstellt. Das ist Blödsinn! Dir hat keiner was unterstellt.

Wenn du kein Bock hast über das Thema mit irgendwem zu diskutieren, dann lass es sein.

Weil andere Menschen mit Ärzten über dieses Thema reden, heißt das nicht, dass jemand die Tür einRennt!
Das ist zum Beispiel ein Vorurteil von dir. Das war ein offen geschriebenes Vorurteil. Da muss man nicht mal zwischen den Zeilen lesen.

Welche Unterstellungen du aus meinen Zeilen herausliest, das ist deine Sache. Das ist nicht meine Verantwortung. Ich habe nur angeregt, dass wir alle auf allen Ebenen über dieses Thema reden.

Ernsthaft Diskutieren sollte jeder, der ein Problem mit diesen Methoden in Film hat!



Übrigens ist man nicht wegen alles und jeden auf das SPZ angewiesen. Wir hatten jahrelang gar keins und sind damit viel besser gefahren!

Es kann sein, dass der Staat noch viel mehr eingreifen wird. Vielleicht kommt ja bald eine Fremdbetreuungspflicht für Kindergartenkinder. Und wir wissen alle, wie es im Kindergarten aussieht mit Personalmangel und teilweise sehr veralteten Erziehungsmethoden. stiller Stuhl, Auszeit und so weiter und sofort.
VG, Jonas mit Söhnchen:Periventr'ikuläre Leukomalazie, ICP, Z.n. West-Syndrom mit BNS, Button, Resektion links Parietal, Entwicklungsstörung, Epilepsie... ein heller Stern am Himmel sei 30. Dezember 2018
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Beitragvon Engrid » 20.07.2019, 13:33

Ich will Euch nicht zu nahe treten, Ihr dürft natürlich auch weiterstreiten. Aber vielleicht fällt Euch da gar nicht mehr auf, dass Ihr im wesentlichen einer Meinung seid, was diesen Film betrifft?
Das Thema weckt viele Emotionen, bei mir auch. Wieviel davon der Diskussion gut tut oder nicht, muss man dann schauen, auch jeder für sich. Und auf welche Weise man sich persönlich engagiert oder auch nicht, muss auch jede*r für sich selber entscheiden.


Ich empfinde diesen offenen Brief der DGKJP als unerwartet klar und direkt, ich denke darauf müssen die angesprochenen Sendeanstalten reagieren. Vielleicht tun sie das nun erstmal intern, wir werden sehen.

Grüße
Engrid
mit Sohn vom anderen Stern (frühkindlich autistisch)
"Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, wir sehen sie wie wir sind." (Anais Nin)

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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon Sheila0505 » 20.07.2019, 13:53

Interessant Jonas, jetzt ist meine „Ausdrucksweise“ hier also „alles andere als freundlich“? UND „unfreundlich durch und durch“?

Weißt du was Jonas, hast recht, ich mag nicht diskutieren zumindest mag ich mit dir nicht diskutieren. Vllt solltest du auch mal ein paar Gänge zurückschalten?

Schönen Tag noch, ich Klinke mich hier aus dem Thread aus, was ich schon etwas bedauere, weil mir das Thema schon wichtig ist. Aber mir ist es jetzt echt vergangen.

Gruß Sheila

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Re:

Beitragvon jonasb » 20.07.2019, 16:57

Danke für deine Worte.
Ich wollte nichts anderes tun, als anzuregen, weiter über das Thema zu reden, und ja, es ist auch nicht schlimm, wenn man als Elternteil mit Ärzten darüber redet. Das bedeutet nicht, dass man als Mensch oder Mutter eines Patienten in einem SPZ direkt die Türen einrennt. Es bedeutet lediglich, dass man auch mal mit Ärzten diskutieren kann und darf.
Auch ist es keine blöde Idee, wenn man selbst nicht etwas auslegen kann, mal etwas anderes anzuregen. Ja, tatsächlich habe ich geschrieben, alle Flyer mitnehmen und andere hinlegen. Was auch ein bisschen ironisch gemeint war! Aber man kann und darf anregen, andere Flyer hinzu legen. Wie zum Beispiel die Klinik in München, die eben genau diese Problemfälle, die in der Klinik gezeigt werden, ganz anders behandelt. Wenn man es nicht gut findet, dass Flyer ausgelegt werden, kann man eine andere Idee anregen. Auch dazu ist man in der Lage oder kann man und darf man als Mutter oder Vater in einem SPZ.

Aber meine Aussage wurde offenbar ziemlich falsch aufgefasst...das finde ich schade...
Ich will Euch nicht zu nahe treten, Ihr dürft natürlich auch weiterstreiten. Aber vielleicht fällt Euch da gar nicht mehr auf, dass Ihr im wesentlichen einer Meinung seid, was diesen Film betrifft?
Das Thema weckt viele Emotionen, bei mir auch. Wieviel davon der Diskussion gut tut oder nicht, muss man dann schauen, auch jeder für sich. Und auf welche Weise man sich persönlich engagiert oder auch nicht, muss auch jede*r für sich selber entscheiden.


Ich empfinde diesen offenen Brief der DGKJP als unerwartet klar und direkt, ich denke darauf müssen die angesprochenen Sendeanstalten reagieren. Vielleicht tun sie das nun erstmal intern, wir werden sehen.

Grüße
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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon Silvia & Iris » 25.07.2019, 22:04

https://www.youtube.com/watch?v=BtyBkTWFH5Y

habe ich gerade entdeckt... hier geht es zwar nicht um schwarze Pädagogik, aber sicher sehenswert... ich habe es noch nicht ganz gesehen...
Liebe Grüße
Silvia
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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon Engrid » 25.07.2019, 22:46

Winterhoff ... der versteht sich bestimmt gut mit Langer und Lion :roll: Gruß
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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon Dario » 25.07.2019, 23:17

Hallo Engrid,

kritisieren muss man nicht nur das von dir benannte Dreigespann, sondern auch die Medien, die solchen Leuten immer wieder eine Bühne geben. Ich halte es z.B. für falsch, Langer oder Winterhoff ständig in Talkshows und zu Veranstaltungen einzuladen, denn damit hofiert man sie und gibt ihnen eine Bedeutung, die sie gar nicht verdient haben. Je mehr Aufmerksamkeit sie bekommen, desto mehr werden sie sich bestätigt sehen, so schätze ich solche Leute ein.
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Re: Diskussion um schwarze Pädagogik im Film „Elternschule“

Beitragvon Silvia & Iris » 26.07.2019, 07:08

Guten Morgen,

... wo wir dann wohl bei narzisstischen Persönlichkeiten wären, oder?
und da liegt ja wohl der Hund begraben, weil wir einfach Herdentiere sind... und wenn uns jemand als stark und vertrauenserweckend erscheint, laufen viele hinterher...

Gedanken
von
Silvia
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