Nachteilsausgleich wird nicht beachtet

Hier könnt ihr euch rund ums Thema Autismus austauschen.

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HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 24.12.2018, 14:59

Erst Recht kann man das so vermitteln wenn die Arbeit auch noch mit einer so guten Note bewertet ist. Daran sieht man ja dass die Lehrerin nicht Fehler suchen möchte die zur Abwertung führen sondern dass sie zeigen möchte wie es stilistisch besser ist.
Das passt aber nicht zur Lehrerin. Sie möchte tatsächlich abwerten, traut sich aber nicht, weil jetzt auch noch andere drauf schauen. Etwas Öffentlichkeit hat uns da tatsächlich genutzt.
Anderes Beispiel dafür, dass sie es wirklich nicht gut meint: Die Wandertage sind jetzt tatsächlich vom Schulamt nicht mehr abgesegnet. Jetzt wird der Wandertag in Lerngang umbenannt und nicht mehr ein ganzer Tag dafür geopfert - ABER der Lerngang wird in die Mitte eines fünfstündigen Vormittags gelegt (alle Stunden gibt die Lehrerin selbst!). Das ist gezielt zum Ausgrenzen gedacht. Sie hat schon immerhin sechs andere Kinder aus der Klasse rausbekommen. Es war auch zu erwarten, dass es so läuft. Das ist für die Chefs ja auch nicht unproblematisch. Aber Lehrkräfte haben sehr große Freiheiten und wenig Kontrolle. Wenn sie ihre Freiheit missbrauchen, kann ihnen auch keiner kommen.
Von solche Konflikten erzählen auch manche Schulrundbriefe, die ich die letzten Jahre über gelesen habe. Und in die Jahresmeldungen an die Eltern schaffen es wirklich nur die Spitzen der Eisberge. Aber da gibt es offenbar mehr als genug.

Leider ist die jetzige Klassenlehrerin nicht so lieb und vernünftig wie Eure Lehrerin, AnnalenaO - ein so vernunftbegabtes Wesen hatten wir in den ersten beiden Schulklassen auch und ich habe es wirklich zu schätzen gewusst. Meine anderen Kinder hatten auch vernunftbegabte Wesen als Lehrerinnen. Aber unser Jüngster hat jetzt einfach Megapech. Du hast auch schon bei der reingestellten Matheaufgabe den Fehler ausschließlich bei meinem Sohn gesucht. Da kannst Du ganz ruhig sein. Das macht die Lehrerin auch. Sie hält Autismus offenbar auch für eine besonders bösartige Fernsteuerungsmethode besonders blöder Eltern. Und wenn die Autismusbeauftragte sich zum Hospitieren ansagt, wird dafür dann das Kind bestraft, indem es eine Nachschreibearbeit im Treppenhausflur schreiben muss.

Liebe Grüße
Heike

AnnalenaO
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Beitragvon AnnalenaO » 24.12.2018, 16:29

Hallo Heike!
Nein, ich hatte bei der Matheaufgabe NICHT den Fehler bei deinem Sohn gesucht sondern die Anekdote in den Kommentaren dazu gesucht! Ich bin nicht der Feind, ich will weder dir noch deinem Sohn böses. Ich bin einfach unheilbar optimistisch und kann mir sehr schwer vorstellen dass eine Lehrerin wirklich so bösartig ist.
Bei deinem Sohn sehe ich übrigens überhaupt keinen Fehler. Wenn dann bei dir dass du deinem Sohn eine Welt bauen möchtest ohne Hürden damit er keine Anpassungsarbeit leisten muss. Das ist mein Kritikpunkt. Du forderst ohne zu zeigen dass du auch bereit bist einen Schritt auf die „Gegenseite“ zuzugehen.
Ja, die Mütter die hier schreiben haben auch autistische Kinder und wissen schon wovon sie reden. Auch bei unseren Kindern ist Bewegung und eine gewisse Flexibilität nötig um ein Miteinander hinzubekommen.
Wenn es wirklich so ist dass diese Lehrerin alles dran setzt um explizit deinen Sohn zu ärgern und abzuwerten dann hätte ich einen Klassenwechsel angestrebt. Wenn es eine Parallelklasse gibt.
Wie auch immer, ich wünsche euch WIRKLICH dass es in der weiterführenden Schule wieder läuft und ihr an eine Lehrkraft geratet mit der dein Sohn (und du) kann.
Liebe Grüsse, Annalena
Sohn 5/2009 Asperger Syndrom
Tochter 10/2012 Topfit

HeikeLeo
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Neues Jahr

Beitragvon HeikeLeo » 07.01.2019, 17:32

Liebe Leute,

ein schönes Neues Jahr!

Heute habe ich mir Herrn Frese vom Bundesverband Autismus gesprochen. Ich hatte ihm noch vor Weihnachten eine Mail geschrieben und wir hatten das Telefongespräch heute ausgemacht.

Er hat mir versprochen, unseren "Fall" zur Vorlage beim baden-württembergischen Regierungspräsidium in Gespräche mitzunehmen.

Er hat mir versprochen, die Idee aufzugreifen, den Autismusbeauftragten eine stärkere formale Position zu verhandeln.

Er hat mir verrsprochen, sich für eine öffentliche Fernschule einzusetzen.

Ich hänge mal die Mail anonymisiert rein.

Liebe Grüße
Heike

Übrigens: Wir sind in dem gleichen Schulamtsbezirk, wo schon der Amoklauf in Winnenden 2009 nicht vorausschauend verhindert wurde, obwohl Tim K. und seine Eltern dort auch um Hilfe gesucht hatten - lang vor dem vielfach tödlichen Amoklauf.
Dateianhänge
Brief an Autismusverbandneufür Rehakids.pdf
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HeikeLeo
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Beitragvon HeikeLeo » 08.01.2019, 16:34

Hallo Leute,

heute war Sohn jetzt den ersten Tag nach den Weihnachtsferien in der Schule - gestern war Wandertag, der individuell für uns als Lerngang deklariert worden ist, dafür waren auch extra die Anfangszeiten für den Schulbeginn früher gesetzt worden, als normal. Wir haben Sohn entsprechend Nachteilsausgleich befreit.

Heute war Zahngesundheit. Wir haben für die Fluoridierung extra eine Nichteinverständniserklärung abgegeben. Sohn hat von der Zahnärztin auch nicht schauen lassen. Steht so im Befundbogen.
Dafür wurde er dann von der Klassenlehrerin genötigt, wie alle anderen Kinder eine blaue Tablette zu nehmen, um den Zahnbelag sichtbar zu machen. Sohn hat sich zuerst geweigert, hat die Tablette dann aber doch gekaut und auch ein wenig runtergeschluckt.
Danach ist ihm schlecht geworden. Er hat spucken müssen. Er sagt, ihm war schummerig und er hat nicht mehr sehen können.
Anderthalb Stunde später hat das Schulsekretariat bei meinem Mann am Arbeitsplatz angerufen und Sohn abholen lassen (30 Minuten vor Schulschluss).
Sohn hat dann Zuhause nochmals erbrochen, war immer noch sehr blass und hat über schlimmste Übelkeit geklagt. Mann hat Sohn bei der Kinderärztin vorgestellt. Sohn ist die nächsten drei Tage krank geschrieben. Es war ein Schulereignis, also ein BG-Fall.

Ich komme von der Arbeit nach Hause und finde diese Vorgeschichte vor. Mir hat es fast die Schuhe ausgezogen. Damit erledigt sich allerdings alle problematischen Terminkollisionen in den nächsten Tagen. die Klassenlehrerin ist was Termine betrifft ähnlich auskunftsfreudig wie Sohn - Nachteilsausgleich hin oder her.

Das letzte Gespräch zwischen uns und der Autismusbeauftragten war vor etwa sechs Wochen. Jetzt brauchen wir wohl wieder eins. Ich glaube nicht, dass in der Zwischenzeit eine von ihr versprochene Schulung der Lehrerinnen stattgefunden hat.

Liebe Grüße
Heike

rena99
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Beitragvon rena99 » 08.01.2019, 18:29

Hallo Heike,

ich tue mich immer so ein wenig schwer mit deinen Darstellungen. Sie wirken teilweise extrem.

Meine Tochter ist auch jemand, bei dem Stress jeglicher Art schnell zu psychosomatischen Reaktionen führt. Mir war es im Laufe der Zeit sehr wichtig, ihr den Zusammenhang Stress - psychosomatischen Reaktion zu verdeutlichen, denn die Reaktionen ihres Körpers haben sie total verunsichert und sie dachte oft genug, todkrank zu sein.

Ganz sicher hätte ich sie nach so einer Färbungstablettenaktion nicht einem Arzt vorgestellt, sondern zu Hause erst einmal abgewartet und beruhigt. Weil ich bei meiner Tochter gewusst hätte, dass das eine Reaktion auf die Situation ist und keine ernsthafte Erkrankung dahinter steht. Eine Krankschreibung von 3 Tagen signalisiert doch jetzt nur, dass eine derartig heftige Reaktion "sinnvoll" ist. Das scheint mir nicht zielführend.

Ganz wichtig ist ein angepasstes Stressmanagement. Natürlich soll die Gesamtsituation die Autismus-spezifischen Besonderheiten berücksichtigen. Aber die Betroffenen müssen auch lernen (können), mit Stress-Situation umzugehen und für sich herausfinden, was für sie dann am Besten entspannend wirkt. Das finde ich gerade für sehr intelligente Autisten besonders wichtig, wenn sie später selbst einmal das Stressmanagement übernehmen müssen. Da fühle ich mich als Mutter schon in der Pflicht, das einzuüben.

Ich wünsche deinem Sohn auf jeden Fall gute Erholung und dir gute Erkenntnisse.

LG
Rena
Rena mit Tochter (V.a. Autismusspektrumsstörung, Zwangsstörung)
"Jeder Zwang ist Gift für die Seele." (Ludwig Börne)

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Beitragvon HeikeLeo » 08.01.2019, 18:58

Liebe Rena,

ich war doch die ganze Zeit nicht dabei!!!

Und ehrlich gesagt - ich denke nicht, dass die Lehrerin das richtig angegangen hat. Eine solche Nötigung ist weder für gesunde Kinder geeignet noch für autistische. Ich denke auch nicht, dass man dem Kind signalisieren muss, dass es nicht richtig wahrnimmt und dass andere mit ihrem Herunterspielen Recht haben.

Und ja, ich finde auch, dass es extrem ist, was da abgeht. Das passt so gar nicht in mein Weltbild. Aber ich denke mir das so nicht aus. Das ist leider Real-Life hier. - Und ich kenne inzwischen noch mehr Leute aus unserem Schulamtsbezirk. Bei denen läuft es ähnlich. Das ist für unsere Schulaufsicht offenbar normal.

Liebe Grüße
Heike

rena99
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Beitragvon rena99 » 09.01.2019, 13:39

Liebe Rena,

ich war doch die ganze Zeit nicht dabei!!!

Und ehrlich gesagt - ich denke nicht, dass die Lehrerin das richtig angegangen hat. Eine solche Nötigung ist weder für gesunde Kinder geeignet noch für autistische. Ich denke auch nicht, dass man dem Kind signalisieren muss, dass es nicht richtig wahrnimmt und dass andere mit ihrem Herunterspielen Recht haben.
Hhmm,
das sind doch zwei verschiedene Punkte. Die erste Frage ist, ob sich die Lehrerin richtig verhalten hat. Die kann man mit nein beantworten. Die zweite Frage ist , wie man dann damit umgeht. Was ihr gemacht habt, gibt dem ganzen eine Gewichtung, die ich persönlich zu hoch finde. Ich wäre da unaufgeregter mit umgegangen. Das heißt nicht, dass ich das Verhalten der Lehrerin als richtig dargestellt hätte. Sondern mir wäre wichtig gewesen, meiner Tochter einen Umgang damit zu ermöglichen, der ihr eigene Auswege zeigt. Denn so eine heftige körperliche Reaktion ist für deinen Sohn doch total unangenehm.

Und ja, ich finde auch, dass es extrem ist, was da abgeht. Das passt so gar nicht in mein Weltbild.
Mag ja sein. Aber du musst ein wenig aufpassen, ob es wirklich auch für deinen Sohn so extrem ist, oder ob du ihn durch deinen eigenen Standpunkt ein wenig in solche Reaktionen treibst.
Aber ich denke mir das so nicht aus. Das ist leider Real-Life hier. - Und ich kenne inzwischen noch mehr Leute aus unserem Schulamtsbezirk. Bei denen läuft es ähnlich. Das ist für unsere Schulaufsicht offenbar normal.
Das ist das schwierige in einem Forum. Die Situation vor Ort kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich kenne da nur deine Schilderungen. Und aus denen heraus finde ich deine Reaktionen doch etwas überzogen und für deinen Sohn nicht hilfreich. Aber da kann ich natürlich total falsch liegen. Denk trotzdem mal drüber nach, ob da nicht ein Körnchen Wahrheit dabei ist. Du musst da kein Exempel statuieren. Oder, wenn dir das persönlich so wichtig ist (und vielleicht ja auch berechtigt), dann mach das, wenn dein Sohn die Schule verlassen hat. So haben wir das mit dem völlig ungeeingneten Kindergarten damals gemacht.

Gruß
Rena
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Beitragvon Christiane81 » 09.01.2019, 13:43

Hallo Heike,
Die Lehrerin kann doch tun und lassen was sie will, Du findest immer einen Grund zu motzen. Du erwartest, dass alles für Deinen Sohn passend gemacht wird. Wie soll er im Leben bestehen? Du grenzt ihn aus, immer mehr. Der arme Kerl.... nirgendwo wird immer alles sl sein, wie es ausschließlich für ihn passend ist. Und er darf nichtmal lernen, Strategien zu entwickeln damit umzugehen.

Verständnislose Grüße
Christiane

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Beitragvon Regina Regenbogen » 09.01.2019, 14:05

Die erste Frage ist, ob sich die Lehrerin richtig verhalten hat. Die kann man mit nein beantworten. Die zweite Frage ist , wie man dann damit umgeht. Was ihr gemacht habt, gibt dem ganzen eine Gewichtung, die ich persönlich zu hoch finde. Ich wäre da unaufgeregter mit umgegangen. Das heißt nicht, dass ich das Verhalten der Lehrerin als richtig dargestellt hätte. Sondern mir wäre wichtig gewesen, meiner Tochter einen Umgang damit zu ermöglichen, der ihr eigene Auswege zeigt.
Ja, sehe ich auch so. Leider habe ich bei unserem Jüngsten auch erst bis zum 3. Schuljahr gebraucht um das zu verstehen. Ungerechtigkeiten werden auch (oder gerade) unseren Kindern immer wieder im Leben begegnen. Damit sie dem nicht schutzlos gegenüberstehen, müssen sie lernen, damit umgehen zu können und sich ggf. adäquat zur Wehr zu setzen.
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Sohn * 01/2003 - Frühkindlicher Autismus mit komorbider ADHS
Sohn * 09/2001 - ADS
Tochter * 04/1998 - nix
Tochter * 08/1989 - Peronaeusparese

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Beitragvon toto35 » 09.01.2019, 14:32

Die erste Frage ist, ob sich die Lehrerin richtig verhalten hat. Die kann man mit nein beantworten. Die zweite Frage ist , wie man dann damit umgeht. Was ihr gemacht habt, gibt dem ganzen eine Gewichtung, die ich persönlich zu hoch finde. Ich wäre da unaufgeregter mit umgegangen. Das heißt nicht, dass ich das Verhalten der Lehrerin als richtig dargestellt hätte. Sondern mir wäre wichtig gewesen, meiner Tochter einen Umgang damit zu ermöglichen, der ihr eigene Auswege zeigt.
Ja, sehe ich auch so. Leider habe ich bei unserem Jüngsten auch erst bis zum 3. Schuljahr gebraucht um das zu verstehen. Ungerechtigkeiten werden auch (oder gerade) unseren Kindern immer wieder im Leben begegnen. Damit sie dem nicht schutzlos gegenüberstehen, müssen sie lernen, damit umgehen zu können und sich ggf. adäquat zur Wehr zu setzen.
...und Heike lässt ihrem Sohn in keinster Weise eine Chance zu lernen, das es eben Ungerechtigkeiten und Fehler anderer Menschen gibt und immer geben wird und zu lernen damit umzugehen und selbst für sich Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

Den Worten von rena, Christiane und auch dir gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

Heike nimmt nichts an, will das auch gar nicht, es geht ihr nur darum stur ihren Weg zu verfolgen- ohne nach rechts und nach links zu schauen. Ich schüttele nur noch den Kopf. Der arme Junge.
LG

____________________________________
Sohn (17 Jahre): ADHS/ADS (Mischform), Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (Therapie endlich erfolgreich beendet!)


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