Extremfrühchen - nasale Magensonde nach Trinkverweigerung

Hier könnt ihr Fragen rund ums Thema Ernährung stellen. Usern, deren Kinder über eine Sonde ernährt werden, möchten wir hier ebenfalls eine kleine Austauschplattform bieten.

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Stella&Emily
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Beitragvon Stella&Emily » 27.05.2018, 10:08

Hallo Johanna,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

Also beide waren vor der Verweigerung gute Esser, Emily mit weniger Freude aber sie fand es auch nicht schlecht. Sie hatten zu dem Zeitpunkt Infatrini (hochkalorische Milch). Im Krankenhaus bevor sie die Sonden gelegt haben musste ich darum kämfen vorher auf PRE Aptamil umsteigen zu können. Danach haben sie langsam wieder sich wohler gefühlt. Ich habe mich von den Ärzten wahnsinnig machen lassen wegen des Gewichtes. Zu diesem Zeitpunkt wogen sie beide bei Entlassung um die 4.300g. Ich habe aus Angst für die Magensonden zugestimmt, weil ich aber auch ganz fest daran geglaubt habe, dass wir sie wieder schnell los werden können.

Derzeit sind sie korrigiert 8 Monate und wiegen um die 6.000g und sind 70,5cm groß. Mit der Länge sind sie ja echt gut dabei.

Aber mit Milch ist nochmal ein guter Hinweis. Ich vertrage z.B. keine "normale" Milch sondern nur die laktosefreie. Sahne, Joghurt und Käse sind aber z.B. kein Problem deswegen bin ich da nie Näher darauf eingegangen. Ich habe es öfter im Krankenhaus erwähnt aber die Ärzte halten das für unwahrscheinlich, weil sie nichts auffälliges mit der Verdauung haben. Und vor der Sonde haben sie ganz ganz selten gespuckt. Das stört mich so auch nicht, wenn sie die Sonden mal drin lassen würden. Derzeitiger Stand für die Woche: Beide jeweils 5 neue Sonden. War mal eine ruhigere Woche aber der Tag ist ja noch nicht vorbei.

Ach und derzeit bekommen beide seit März wieder Infatrini, damit wir auf 5 Mahlzeiten pro Tag umsttellen konnten und seitdem habe ich sie auch erst synchronisiert, vorher lagen sie immer 1 Stunde mit dem Esseen auseinander. Also ich habe mir viel Zeit für die einzelne für den Fütterversuch genommen.

Danke, das hoffe ich auch :)

Liebe Grüße
Tatjana

Stella&Emily
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Beitragvon Stella&Emily » 27.05.2018, 10:22

Hey,

ich bin jetzt nochmal in mich gegangen und das Spucken ist nur seit März so extrem geworden, vorher haben sie aber auch schon die Sonden aus dem Mund wieder ausgespuckt. Wir haben das Gefühl, dass sie seitdem es ganz bewusst machen mit dem wieder hoch Würgen. Stella spuckt häufig auch schwallartig, wir brauchen schon eine große Spuckfläche, um nicht sämtliche Möbelstücke oder die Wände zu treffen.

Liebe Grüße
Tatjana

JohannaG
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Beitragvon JohannaG » 27.05.2018, 20:22

Hey Tatjana,

mit korrigiert 8 Monaten (1. Geburtstag) war meine bei 5700 Gramm :wink:

ok, vor der Sonde haben sie selten gespruckt. Seit der Sonde sehr viel öfter, und z.T. auch ganz bewußt.

Das würde für mich noch mehr dafür sprechen, die Sonde ganz bewußt mal wegzulassen. Dann gibts ja keinen Fremdkörper mehr, den sie ausspucken könnten.

noch ein Zusammenhang fällt mir auf: Seit März bekommen die Kinder Infantrini, seit März spucken sie vermehrt. Kann da was drin sein, was sie nicht vertragen?

Liebe Grüße, Johanna
Johanna, *73, Morbus Bechterew;
C., (w), 11/2004, adoptiert, FASD, Bindungsstörung, lernbehindert, juvenile Polyarthritis;
J. (m) 01/2008, adoptiert, ADHS; Depressionen und ???,
M. (w) 01/2012 FG bei 23+6 SSW, Kleinwuchs, GÖR, Nahrungsmittelallergien, leichte ICP, Schielen, Weitsichtigkeit, allg Entwicklungsverzögerung

Theodor1
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Beitragvon Theodor1 » 27.05.2018, 20:31

Hallo,

unser Jüngster hat auch sehr viel erbrochen. Man fand auch keine richtige Ursache. Aber dann wurde er aud Alfamino umgestellt und das Erbrechen wurde viel besser. Bei uns war es das Kuhmilcheiweiß was der Auslöser war. Das hat nichts mit Lactoseunverträglichkeit zu tun.

Viele Grüße
Theodor

Stella&Emily
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Beitragvon Stella&Emily » 28.05.2018, 10:12

Hallo,

im März hatten sie eine milde Bronchitis und sie haben viel Schleim abgehustet und ausgespckt. Die Schleimbildung ist deutlich zurück gegangen, aber das Spucken mit Sonde raus ist geblieben.

Mit Sonde weg lassen ist nicht so einfach, beide sind sehr stur. Dann müsste man eine Sondenentwöhnung machen und da versuchen wir noch den optimalen Zeitpunkt zu entdecken, so dass sie nicht sofort wieder verweigern. Die Ärztin vom SPZ möchte auch so schnell wie möglich entwöhnen, sobald es halt die Kinder zulassen.

Wenn sie eine Unverträglichkeit vom Kuhmilcheiweiß haben müsste man es doch auch an der Verdauung erkennen? Diese ist nicht auffällig, sie haben keine Bauchschmerzen (natürlich ab und zu mal). Dann ist es wohl das, was ich selber auch haben könnte, ich kann nämlich keine Milch ab, Käse etc. aber schon.

Liebe Grüße
Tatjana

JohannaG
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Beitragvon JohannaG » 28.05.2018, 11:51

Hallo Tatjana,

wegen der Milch: Meine Kleine hatte nie Durchfall, eher als Baby eine Weile ziemlich schlimm Verstopfung. Aber sie hatte immer schon dieses massive Erbrechen. Und das war schlagartig weg, nachdem alle Milch aus der Ernährung raus war.
Ehrlich gesagt klingt das Verhalten deiner KInder für mich nicht so sehr wie eine Allergie. Sondern eher wie ein erlerntes Verhalten, um die Sonde loszuwerden...
das klingt alles nach nem ziemlich blöden Kreislauf bei euch :? .
Sonde ganz weglassen will ich dir auch um Himmels willen nicht raten, das steht mir gar nicht zu. Aber mal für einen halben Tag? Und dann den Kindern zwar was zu essen anbieten - aber wenn sie nicht wollen, einfach lassen? Und dann sehen, was passiert? Mit 6000 Gramm sind sie zwar nicht riesig, aber von einem halben Tag wird auch nicht sooo viel passieren... Bitte, nicht als tipp nehmen, das sind nur so unbedarfte Ideen von mir. Ich hatte das Sondenthema ja nie. Wohl aber, daß mein Mini schon auch mal nen halben Tag oder auch länger praktisch nix gegessen hat. :roll:

Liebe Grüße, Johanna
Johanna, *73, Morbus Bechterew;
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