cerebrale visuelle Informationsverarbeitungsstörung CVI

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mariannna
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wow

Beitragvon mariannna » 03.10.2017, 14:35

Hallo Sonja,

hat deine Tochter den Brief und das Video ganz alleine gemacht?Wenn ja - WOW!

Lg,Marianna

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Bastelia
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Beitragvon Bastelia » 17.03.2019, 20:39

Hallo liebe Leute,

Mal ganz banal gefragt: Was ist denn der Unterschied zwischen einer CVI und einer visuellen Wahrnehmungsstörung (bei der die visuellen Probleme doch auch vom Gehirn ausgehen) ?? :?:

Liebe Grüße
Bastelia mit Sohn (geb. Mai 2011) , kombinierte Entwicklungsstörung, myoklonische Epilepsie (erkannt Jänner 2015) und seit 2017: Störung des Knochenstoffwechsels - idiopathische Osteoporose
Tochter (geb. August 2015)

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Alexandra2014
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Beitragvon Alexandra2014 » 17.03.2019, 21:31

Hallo!

Eine CVI ist eine zerebrale visuelle Wahrnehmungsstörung. :wink:

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral

Bastelia
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Beitragvon Bastelia » 17.03.2019, 21:57

Hallo Alex,

Hm, eben darum meine Frage - natürlich ist die CVI auch eine Form der Wahrnehmungsstörung, ABER: ist JEDE visuelle Wahrnehmungsstörung gleichzusetzen mit einer CVI?
Ich frage aus konkretem Anlass: CVI ist seit kurzem wohl medizinisch und schulisch "anerkannt" (zumindest bei uns in AUT) und bei einigen Augenärzten bzw. deren Orthoptisten austestbar!
Wir sind gerade drinnen in der Diagnostik, aber so ganz blick ich eben nicht durch...
Der Begriff Wahrnehmungsstörung ist ja eher diffus und nicht wirklich eine medizinische Diagnose (eher ein Symptom), aber CVI wäre dann anscheinend wohl eine Diagnose!
Heißt das im Prinzip, dass für dieses Problem der visuellen Wahrnehmung jetzt einfach ein "wissenschaftliches Krankheitsbild" geschaffen wurde?

Liebe Grüße
Bastelia mit Sohn (geb. Mai 2011) , kombinierte Entwicklungsstörung, myoklonische Epilepsie (erkannt Jänner 2015) und seit 2017: Störung des Knochenstoffwechsels - idiopathische Osteoporose
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Alexandra2014
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Beitragvon Alexandra2014 » 17.03.2019, 22:33

Hallo,

das kann ich dir im Einzelnen für Österreich natürlich nicht beantworten.
Allerdings ist eine auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung ja durchaus auch eine fachärztliche Diagnose.

Das Problem sehe ich in der Zuständigkeit. Augenärzte sind Ärzte für die Augen, nicht für das Gehirn. Die CVI ist aber keine Erkrankung der Augen. Eine Orthoptistin ist keine Ärztin, kann also auch keine ärztliche Diagnose stellen. Bei uns wurde das sonderpädagogisch überprüft im Rahmen des Verfahrens für die Einschulung zur Feststellung des Förderbedarfs. Aber auch das ist keine medizinische Diagnose - Sehfrühförderung haben wir aber darüber bewilligt bekommen.

Ich weiß aber, dass es hier an einigen Unikliniken möglich ist, das Ganze augenärztlich/neurologisch (Neuroophtalmologe) diagnostizieren zu lassen.

Gruß
Alex
R. *12/2007, Autismus-Spektrum-Störung, okzipitale Epilepsie mit Ausbreitung nach frontozentral


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