Kbo München bei Fütterstörungen

Hier könnt ihr Fragen rund ums Thema Ernährung stellen. Usern, deren Kinder über eine Sonde ernährt werden, möchten wir hier ebenfalls eine kleine Austauschplattform bieten.

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Marte
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Kbo München bei Fütterstörungen

Beitragvon Marte » 05.03.2017, 05:59

Hey ihr lieben

Jetzt hätte ich nochmals ne frage bzw. Hoffe ich kann von dem tollen erfahrungsschatz hier profitieren.ich überlege immer noch ob wir noch eine Therapie bezüglich der fütterstörung machen. Die Alternative die uns vom spz empfohlen wird ist das kbo in München. Wir waren auch schon vor längerer Zeit dort u haben uns das angeschaut bzw vorgestellt u könnten auch dort hin. Allerdings wurde uns nicht so richtig erklärt was gemacht wird. Es ist immer jdn beim essen dabei, viel schlauer bin ich nicht gewesen nachdem Besuch. U wir müssen mindestens. 4/5wochen bleiben was mich wirklich abschreckt da es doch nicht gerade bei uns in der nähe liegt.
War vielleicht dchonmal wer dort u kann mir vielleicht berichten wie es war?

Viele liebe grüße

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Anika14
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Beitragvon Anika14 » 05.03.2017, 21:49

Ich war selber mit meinem Sohn nicht dort sondern in Oberjoch, kenne aber einiges aus Erzählungen. Ich habe die Erzählungen eher als sehr belastend und mit Druck/Zwang erlebt, etwas, was mein Mann und ich für unser Kind nicht möchten. Wir möchten, dass er trotz allen Schwierigkeiten den Spaß am und die Neugier auf das Essen nicht verliert, das erscheint uns dort nicht möglich. Den Erzählungen habe ich entnommen, dass die Kinder dort Essen angeboten bekommen und wenn sie nicht essen, dann tun sie das halt nicht. Es werden Motivationsversuche unternommen, aber wenn das Kind nicht isst, dann halt nicht. Ich bin hinsichtlich Essensmengen und Gewichtsentwicklung eher entspannt, aber dem Kind Essen, das es esssen könnte, vorzuenthalten, nur damit es was anderes isst, ist nunmal nicht unser Weg.
Wobei ich sagen muss, dass unser Sohn ja isst und einfach mit "normalen" Konsistenzen große Probleme hat und ich mir nicht vorstellen kann, dass so ein großer Druck hilft, ihn in der Bewältigung zu unterstützen... Auch eine Sonde kommt hier nicht in Frage solange der Kleine selber isst, dort wohl eine gängige Maßnahme, wenn der Gewichtsverlust zu groß wird.
Anika mit
Maxi Bub (*04/11) fit & überschlau
Mini Bub (*11/14) 33+0 SSW, Katarakt, Fütterstörung, Kleinwuchs, Reflux, muskuläre Hypotonie, starker Hypotonie & Hypersensitivität im Mund- & Rachenbereich, massiv gestörte Körperwahrnehmung, Hypoglykämien, Kamikaze mit viel Verstand, großem Herz & stets gut gelaunt, PG 3 und 80% G,B,H

Marte
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Beitragvon Marte » 06.03.2017, 20:06

Hallo Anika14,

Vielen dank für deine Antwort. Dann hat mich mein Gefühl nicht getäuscht das dort auch nicht viel gemacht wird bzw. Nicht so wie wir uns das vorstellen. Als wir dort waren sollte ein Mädchen essen, die Eltern + Krankenschwester saßen daneben u warteten relativ genervt das sie ein Jogurt essen sollte. Fand das sehr bedrückend - da würde ich auch nicht essen.

Oberjoch hatte ich auch schon gegoogelt. War das gut? Wie wird dort vorgegangen ? Vielleicht magst du ja was dazu erzählen? Der Knirps hier isst zwar aber ich muss ihn meist festhalten /ablenken. Zudem kann er nichts stückiges/ festes essen etc.

Ich würde ihm so gern helfen das er "gerne" isst u ich ihn nicht drängen muss.

Vlg


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