wenig Trinken

Hier könnt ihr Fragen rund ums Thema Ernährung stellen. Usern, deren Kinder über eine Sonde ernährt werden, möchten wir hier ebenfalls eine kleine Austauschplattform bieten.

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kar_lotta
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wenig Trinken

Beitragvon kar_lotta » 30.01.2017, 13:29

Hallo,

meine Tochter hat es mit Halsschmerzen und Ohrenschmerzen erwischt. Seit etwa 10 Tagen isst und trinkt sie kaum. Sie kriegt unter anderem Antibiotika und Fieberzäpfchen sowie ein Gel gegen die Halsschmerzen.
Normalerweise trinkt sie ausreichend und auch gerne. Seit ein paar Tagen möchte sie maximal 200 ml am Tag trinken. Sie isst dafür relativ viel Griesbrei und Joghurt. Sie trinkt noch aus einem Babyfläschen. Getränke löffeln ist zurzeit auch schwierig.
Wie schätzt ihr die Situation ein? Reichen der Griesbrei und Joghurt teilweise aus? Was würdet Ihr machen, um sie zum Trinken zu animieren?

Herzliche Grüße
kar_lotta
kar_lotta mit Tochter (*10/2012),
körperlich und geistig behindert. Symptome:
hypoton, Sehprobleme, geringfügige Myelinisierungsverzögerung. Keine Diagnose
Sohn (11/2018)

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Heikem
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Beitragvon Heikem » 30.01.2017, 13:39

hallo karlotta!

isst sie wackelpudding ? das flutscht ganz gut bei halsweh :-) !
das ist für uns etwas was jan isst und auch flüssigkeit mitgibt .

lg
heike
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dennis08
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Beitragvon dennis08 » 30.01.2017, 13:53

Hallo Karlotta,

wahrscheinlich ist das Saugen aus dem Fläschchen bei Halsschmerzen nicht sehr angenehm.
habt ihr schon den CamoCup Becher ausprobiert?
Mein schwer behinderter Sohn hat bis 6 Jahren auch aus dem Fläschchen getrunken und dann haben wir es, mit etwas angedickten Getränken, aus dem Camobecher versucht und es klappt erstaunlich gut.
Wenn er krank ist, mag er auch nicht besonders trinken, aber Joghurtdrinks oder Smoothies gehen fast immer.
Wie Heike schon schrieb, gibt Wackelpudding auch Flüssigkeit her.
Gute Besserung!

Darf ich fragen, welchen Gel ihr bei Halsschmerzen benutzt?
Muss man es schlucken? Wir haben bis jetzt noch nie ein Mittel gegen Halsschmerzen verschrieben bekommen und Halsbonbons kann mein Sohn nicht lutschen.

LG,
Ina

Ullaskids
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Beitragvon Ullaskids » 30.01.2017, 13:56

Hallo,
hier findest du eine Beschreibung der Symptome bei leichter, mittlerer und starker Dehydration:
http://www.netdoktor.de/symptome/dehydration/
Nur damit du einschätzen kannst, ob Joghurt und Grießbrei tatsächlich reichen, oder eben nicht...
Viele Grüße,
Ulla mit Tochter (15): Gendefekt, Epilepsie, Skoliose etc.

kar_lotta
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Beitragvon kar_lotta » 30.01.2017, 14:15

Hallo,

herzlichen Dank für Eure Antworten. Wackelpudding isst sie leider nicht. Sie trinkt nur Milch/Hafermilch und einen speziellen Saft. Bevor sie krank wurde, hat sie auch aus einem normalen Becher getrunken.
Das Gel nennt sich Dynexan Mundgel. Das wirkt aber eher gegen die Schmerzen im Mundbereich, da das Zahnfleisch gerötet ist.

Herzliche Grüße
kar_lotta
kar_lotta mit Tochter (*10/2012),

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kati543
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Beitragvon kati543 » 30.01.2017, 14:31

Hallo,
tja, um meinen Söhnen den KH-Aufenthalt wegen Dehydrierung zu ersparen habe ich Einwegspritzen (ohne Spitze) mit 20 ml zu Hause. Und ja...aus vielen einzelnen unbemerkten Tröpfchen werden 20 ml ;-).
Oder beißt dein Kind auf Tüchern herum? Ich habe in Notsituationen die auch schon befeuchtet an meinen Jüngsten gegeben und ihn so "ernährt".
Habt ihr mal versucht den Joghurt etwas mit Wasser zu verdünnen?
LG
Katrin
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D. (geistige Behinderung, Frühk. Autismus, Epilepsie, Esstörung, Trigonoceph., Hypertonie, Opticushypoplasie, Amblyopie, Mikrodeletion 3p26.3, Vd. Valproatembryopathie, Z.n. Schädelbasisfraktur)

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Beitragvon Maria.K. » 30.01.2017, 14:40

Hallo Karlotta
Wir kommen gerade vom Gastroenterologen und da habe ich unteranderem auch das Thema angesprochen weil meine mehr ißt als trinkt er meinte das Essen können wir mitzählen da ist auch Flüssigkeit drinnen. Ich mische z.b. in Brei oder Mittagsgläschen noch zusätzlich Flüssigkeit mit rein weil sie so nichts trinken will. Flüssigkeit wären es dann 200 ml und Essen ca 1000 gramm.
Er meinte das ist ausreichend. Auch an den Windeln kannst du es sehen.
Bei der Sondenentwöhnung durch Notube sind wir fast ein halbes jahr mit 500- 600 ml Nahrung gefahren da zählte Flüssigkeit und Nahrung dazu zu den ca 600 ml. Die meisten da ist das mindeste an flüssiger Nahrung was sie in den Alter haben muss Kati War da 2 1/2 Jahre alt.

Hoffe ich konnte dir helfen .


LG steffi

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mikkajan
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Beitragvon mikkajan » 30.01.2017, 14:45

Hallo,

Mag Sie denn Fruchtgläschen?
Die rutschen auch immer ganz gut 😉

Gute Besserung und liebe Grüße
Meike
Brandmeister und Psychologen hassen sich :twisted:
Irgendwas ist ja immer :wink:


Sohn 1: Kanner-Syndrom
Sohn 2: Mikroduplikation 15q13.2q13.3

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Beitragvon Martina78 » 30.01.2017, 19:10

Hallo, wir hatten beiJulia mal eine Phase, inder sie nichts trank. Die Flüssigkeit aus Brei umd Joghurt reichte ihr aber. Haben wir während eines Klinikaufenthaltes wegen der Epilepsie ausprobiert.
LG
Martina
Martina mit Julia (*1/2012), Pachygyrie und Epilepsie, Pflegegrad 5. Seit 6/15 sehr erfolgreich Ketogene Diät. Kann kurze Strecken laufen. Plus Neuankömmling Franziska (*12/16).
"Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen." (Schopenhauer)

Unsere Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewtopic ... highlight=

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eval
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Beitragvon eval » 30.01.2017, 20:15

Hallo,

ist deine Tochter denn schön trocken? Ansonsten kann man doch wunderbar an dem Inhalt der Windeln erkennen, ob das Kind genug trinkt. Ich achte bei meinem Sohn bei Krankheit auch immer darauf, dass er genügend volle pipi-Windeln hat.
Gute Besserung


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