Schluckdiagnostik Darmstadt

Hier könnt ihr Fragen rund ums Thema Ernährung stellen. Usern, deren Kinder über eine Sonde ernährt werden, möchten wir hier ebenfalls eine kleine Austauschplattform bieten.

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MelSch
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Schluckdiagnostik Darmstadt

Beitragvon MelSch » 26.01.2017, 07:29

Hallo!

Mein Sohn soll jetzt zur Schluckdiagnostik. Unsere Ärztin rät zu Darmstadt.
Kann mir jemand schreiben, wie das abläuft?
Was wird da gemacht?

Ich hab echt Angst, daß es für meinen Sohn zu heftig ist und er danach noch schlechter ißt/trinkt. Die Ärztin hat nur gesagt, daß es "nicht schön" ist und unser Sohn evtl. traumatisiert werden könnte, da viel unter Zwang gemacht werden muß! :shock: :shock:

Ist man dort auf einer normalen Kinderstation mit kranken/ansteckenden Kindern untergebracht? :?
Angeblich dauert das Ganze eine Woche. Darf man raus oder hockt man den ganzen Tag im Zimmer?

Puh, ich weiß nicht, ob ich ihm das antun kann....

Liebe Grüße,
MelSch

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SonjaSo
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Beitragvon SonjaSo » 26.01.2017, 07:49

Wir waren in der Schluckambulanz und da war es sehr nett.stationaer waren wir nicht,aber ich hab viel gutes gehoert und da wird sicher kein kind traumatisiert(wo soll denn da der sinn bitte sein????)
Man ist stationae auf der normalen station,wobei ich damals glaube dass die "schluckkinder"zusammen liegen.ansteckende kinder sind sowieso im quarantaenezimmer.
Sonja(*03/78)mit Chaos-Chefengel R.(*01/09).SSW 34+1,Mikrodeletion 2p 16.3,ASS und ADHS,Pflegegrad 5
"Normalität ist wie eine gepflasterte Straße,man kann gut drauf gehen, aber es wachsen keine Blumen drauf.
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Beitragvon SonjaSo » 26.01.2017, 07:51

Ach ja klar duerft ihr raus..ihr seid ja nicht ansteckend.
Ist draussen ein wasserspielplatz und natuerlich schaukel etc,gegenueber ist ein rewe und die stadtmitte ist nahe,da kann man laufen oder faehrt mit dem F-Bus in die City.
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Anja mit Tristan
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Beitragvon Anja mit Tristan » 26.01.2017, 08:14

Hallo Mel,

wir waren dort vor 8 Monaten vollstätionär zur Schluckdiagnostik, leider mussten wir abbrechen, da eine organische Fehlbildung gefunden wurde, mit der unser Sohn gar nicht schlucken kann.

Also bei uns lief es so ab:
Wir wurden zuerst zu einer ambulanten Untersuchung eingeladen, bei der sich die Therapeuten einen ersten Eindruck verschafft haben.
Dann wurde entschieden, ob eine stationäre Schluckdiagnostik angezeigt ist und man wird erneut eingeladen. Ein unproblematischer Aufenthalt dauert 4 Tage. Schau mal auf der Homepage, da gibt es ganz viel Infomaterial.
Wir waren auf der normalen Station. Es war noch ein Kind zur Schluckdiagnostik da, das war dann mit im Zimmer, ansonsten ein anders nicht ansteckendes Kind.
Am Aufnahmetag waren normale Untersuchungen, messen, wiegen, abhören usw. und die Aufklärungsgespräche.
Am zweiten und dritten Tag waren die Schluckuntersuchungen und ggf. hätten schon Therapieversuche stattgefunden. Bei uns war am dritten Tag das Abschlussgespräch und wir haben dann zusammen entschieden, dass wir abbrechen bzw. keine Therapieversuche dort beginnen. Sonst wären wir noch geblieben für Essversuche oder ähnliches.
Die Ärzte, Logopädinnen, Schwestern usw. waren sehr lieb und fürsorglich und haben ohne Druck gearbeitet. Wenn das Kind überfordert ist, wird abgebrochen.
Wir durften gegen Unterschrift aus Versicherungsgründen immer raus. Das Kind ist ja nicht krank. Es gibt auch ein schönes Spielzimmer und einen richtig coolen Wasser- und Matschspielplatz.

Wenn Du noch weitere Fragen hast, gerne.

Liebe Grüße und viel Erfolg!
Anja
Tristan: 10/2014, HIE, Aphagie (Button), Hiatushernie, Cardiainsuff., GÖR, Fundoplicatio, ICP, Laryngomalazie, Sehbehind., global entwicklungsverz. - Mamas und Papas Sonnenscheinchen

MelSch
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Beitragvon MelSch » 26.01.2017, 09:35

Hallo!

Ich sollte viellicht dazu schreiben, daß wir über 400 km von Darmstadt entfernt wohnen. Und daß mein Sohn (2,5 Jahre) eine Wahrnehmungsstörung (evtl. Autismus) hat.

Wie muss ich mir das vorstellen? Essen die Kinder unter Beobachtung? Wird gefilmt? Oder wird auch ein MRT/CT gemacht?

Es ist schon mal gut, daß man auch raus gehen darf!  8)

Viele Grüße,
MelSch

Sabrina82
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Beitragvon Sabrina82 » 27.01.2017, 17:36

Hallo,

wir waren auch im Pädy in Darmstadt und ich kann es nur empfehlen. Ja man ist auf der normalen Station, aber eigentlich nicht mit "akut kranken" Kindern auf einem Zimmer. Wir waren ein paar mal dort stationär und immer mit Kindern auf dem Zimmer, die auch Essprobleme hatten. Wenn ihr dort Kontakt hin aufnehmt, bekommt ihr erstmal einen Fragebogen, der schon sehr genau ist und daran schauen die in welche Richtung es geht und welche Untersuchungen ihr benötigt für die Diagnostik. Das kann ein Breischluck-Aufnahme sein, evtl. eine Ph-Metrie, falls ein Reflux vorliegt und dann wird natürlich auch die Esssituation beobachtet zum Beispiel im Spielpicknick.
Wie du bei mir im Anhang sehen kannst, hat unser auch eine ASS und ich finde die sind damit echt super umgegangen.

Gruß Sabrina
PS L 2008, Z.n. Battered Child, Bilaterale dyskinetische CP, Epilepsie, atypische ASS uv Baustellen mehr; AT J. 2010 , Bindungstrauma, ADHS, Legasthenie, Dyskalkulie, Sprachverständnisprobleme, V.a. FAS; PT J. 2012, PKU, Bindungsstörung, FAS, Epilepsie, geistige Behinderung, ADHS, Neurodermitis und Allergien.

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Beitragvon Mona* » 14.02.2017, 10:25

Hi,
wir waren auch stationär zur Diagnostik in Darmstadt und es lief gut. Die Ärzte, Logopädin etc. waren sehr einfühlsam und behutsam mit unserem Sohn (der durch frühere KKH-Aufenthalte auch eher schwierig mit der Situation umgehen konnte) und es wurde nichts unter Zwang gemacht. Es gab eine ausführliche Anamnese, unser Sohn hat unter Beobachtung gegessen bzw. ich ihn gefüttert, übliche Untersuchungen, Wiegen, Messen, Abhören... und es gab mehrere Spieleessen wo er von den Therapeuten beobachtet wurde. Abschließend ein Gespräch und das wars. Bei uns wurde nichts gefilmt und es gab auch kein MRT.
Wir sind jeden Tag raus mit ihm in die Stadt, den Park... war kein Problem. Auf der Station bzw. im Zimmer waren keine ansteckenden Kindern sondern vorwiegend solche die auch zur Esstherapie kamen.
VG
Mona mit V. 02/2009 global entwicklungsverzögert mit div. Problemen


Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.

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Beitragvon phoebe87 » 14.02.2017, 11:06

Hallo. Darf ich fragen wo ihr wohnt? M ein Sohn hat momentan noch keine so de aber wir haben Schluck Training bei einer castillo moreales Therapeutin..Vielleicht wäre das was!?
Lg
Krümmel 10 /15...
Hypodysplastische Nieren, Chronische Niereninsuffizienz, Kleinwuchs, Gedeihstörung/Fütterstörung, Kombinierte Entwicklungsstörung ( Kognitiv +Sprache), ausgeprägter knick- senk- Fuß ( Gangstörung) Stillkind...
Großer Krümmel 06/13
Kombinierte Entwicklungsverzögerung- Verdacht ADHS

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Beitragvon s.till » 14.02.2017, 11:10

Hallo,

wir waren (allerdings vor 5Jahren) im Päddy in Darmstadt und für uns war ein einfach der Horror und nicht hilfreich. Wir wurden dann von Darmstadt aus nach München verwiesen. Dort waren wir zufrieden.

Lg
Susanne
M *2010 Frühchen der 27SSW, Pneumothorax, Meningitis, diverse RSV Infektionen, Pneumonien, dystroph, kleinwüchsig, stimulationsbedürftige Apnoen, Asperger Autismus, Koordinationsstörung, PEG/PEJ seit 07/16 weg :D Pflegegrad 4 und SBA von 80% G,aG,B,H
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Beitragvon MelSch » 15.02.2017, 18:17

Hallo!

Danke für eure Antworten!
Das hört sich ja eigentlich ganz gut an.

@Susanne: Warum wart ihr nicht zufrieden, wenn ich fragen darf? Zu viel Streß für das Kind, über den Kopf entschieden oder die Unterbringung? Und wo wart ihr dann in München? Haunersche, 3. Orden?

LG,
MelSch


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