Alternative statt OP bei beidseitigem Paukenerguss

Hier könnt ihr euch über Hör- und Sehbehinderung austauschen.

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Sabine Kühl
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Beitragvon Sabine Kühl » 12.04.2014, 22:20

Hallo,
ich kann nur zu dieser OP raten. Wir haben gewartet und dann ist das Trommelfell auf einer Seite gerissen. Einige Tage lief immer wieder Eiter aus dem Ohr.
Er wurde später operiert und auf der anderen Seite wurde dann auch ein Röhrchen gelegt.
Danach musste er sehr lange Antib. nehmen.

Uns hatte der Arzt schon vorher zu der OP geraten und wir haben zu lange abgewartet und es noch mit Homeopathie versucht :roll: . Das ging richtig daneben.
Er ist jetzt 20 Jahre alt und hat zum Glück keinen bleibenden Schaden.
Viele Grüße
Sabine
Sabine (1967) mit Mann und drei Jungs

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bianca111
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Beitragvon bianca111 » 13.04.2014, 09:13

Hallo

Lieben Dank für eure Antworten, meine Angst ist es auch das er Verhaltensauffälligkeiten entwickelt zumal der Kindergarten mir schon jeden Tag erzählt wie schlecht er hört................Paul hat eine chronische spastische Bronchitis .............ich denke das er dadurch Paukenergüsse entwickelt hat..............

meine Frage noch an euch................da ich beruflich so eingespannt bin und ich im Mai eine Woche Urlaub habe,möchte ich gerne mit ihm eine Woche in die Türkei fliegen und nur für ihn da sein.................ist das fliegen überhaupt möglich mit den Ohren???

im Netz findet man die unterschiedlichsten Meinungen

Liebe Grüsse und herzlichen Dank

Bianca
Bianca mit Söhnchen geboren April 2010 Kiss Syndrom Seit November 2015 Diagnose ADHS (leider sehr ausgeprägt)

Simonegu
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Beitragvon Simonegu » 13.04.2014, 14:43

Hallo Bianca,

mit Paukenerguss würde ich mein Kind nicht ins Flugzeug setzen. Selbst bei gesunden Ohren hat man genug beim Starten und Landen mit Druckausgleich zu tun. Das Risiko wäre mir zu groß.
Bekommt dein Sohn schon Nasenspray und/oder Schleimlöser? Unsere Kleine hat die Op vor 10 Tagen gehabt und die Ohren sind jetzt weitaus besser als vorher.
Bei unserem 4. haben wir die OP machen lassen als er 15 Monate alt war und da war es schon fast zu spät da die Flüsigkeit hinterm Trommelfell schon fest wurde und der Arzt gut zu tun hatte die Gehörknöchelchen wieder "sauber" zu bekommen.

LG Simone
Simone (71) Karlheinz (62)
J. 7/95 Asperger-Autist, Borreliose (80%GdB)
S. 2/97 Laktose-,Glutenintolleranz, Skoliose, Hashimoto Thyreoditis, Borreliose
D. 10/98 HB,Asthma,Autistin
R †.7/00
J. 2/02 Asthma
M. 8/09 Hemiparese li (50% Merkz. H), Asperger-Autistin
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cosili
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Beitragvon cosili » 05.09.2014, 08:47

Hi,
geht mal an die Ursache!
Meine Tochter wurde 2x operiert, einmal erfolgreich, das 2. Mal hielten die Röhrchen 4 Wochen und wurden dann wieder abgestoßen.
Als sie dann das 3. Mal innerhalb eines Jahres operiert werden sollte, haben wir das verweigert.
Beim Heilpraktiker ist dann eine Hausstaubmilben allergie festgestellt worden und sie wurde dagegen behandelt. Seitdem ist der Dauerschnupfen weg und die Ohren frei :D
ABER VORSICHT: meine Tochter war leider zu lange schwerhörig und sie leidet noch heute unter auditiven Wahrnehmungsstörungen und hat noch immer sprachliche Defizite! Für sie ist es viel Arbeit, die Dinge wieder aufzuholen! Wir haben mit knapp 4 Jahren angefangen, Geräusche zu unterscheiden, Musikinstrumente zu erkennen etc. Das konnte sie alles nicht und musste mühsam gelernt werden! Heute hat sie Probleme beim Hören im Störschall und hatte auch lange Schwierigkeiten in der Merkfähigkeit.
Also gut überlegen, ob eine OP nicht erstmal helfen kann und dann parallell Ursachenforschung betreiben!
Viel Glück euch!
Claudia
F.05/06 V.a.Hochbegabung, J 11/08 V.a.AVWS

Elly82
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Beitragvon Elly82 » 05.09.2014, 09:07

Hallo,

wir haben die OP im März machen lassen bei meiner kleinen Tochter. Bei ihr waren die Polypen zu groß, so dass die Belüftung zum Ohr nicht richtig funktionierte und sich dadurch immer wieder Flüssigkeit in den Ohren gesammelt hat. Sie hat auch Nasenspray und Schleimlöser bekommen, was aber sofort nach Absetzen wieder seine Wirkung verlor. Daher hat der HNO zu einer OP geraten, vor allem um Spätfolgen, wie eine Schwerhörigkeit zu vermeiden.

Ich hatte auch tierisch Angst vor der OP. am Ende war es halb so wild. Sie hat die Polypen entfernt bekommen und einen kleinen Stich in beide Trommelfelle, damit die belüftet werden und die Flüssigkeit ablaufen kann (Röhrchen waren gar nicht notwendig, hat sich aber erst in der OP herausgestellt.)

Ergebnis: meine Tochter schnarcht nicht mehr, hat keine Ohrenschmerzen mehr und auch viel weniger Infekte (sie hat viele Nächte geschrien wegen Ohrenschmerzen und dreimal hintereinander schwere Bronchitis gehabt.)

Also ich kann die OP nur empfehlen, die paar Stunden sind das kleinere Übel im Vergleich zu den möglichen Folgen und Schmerzen die die Kinder erleiden.

Grüße Elly
meine Sonne (11) atypischer Autist, Lernbehinderung, motorische Störungen; Töchterchen (4) - absolut normal in unserer irren Welt

Elena Shishechian
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Beitragvon Elena Shishechian » 05.09.2014, 09:23

Habe dir eine PN geschickt. Grüße


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